Schreiben in Zeiten von Corona – neuer Blog mit Bremer Autor*innen

Alle Lesun­gen sind abge­sagt, Buch­ver­öf­fent­li­chun­gen nach hin­ten ver­scho­ben, Schreib­work­shops kön­nen nicht statt­fin­den, oder wenn über­haupt, dann nur online. Was bedeu­tet das für all jene, die mit dem Schrei­ben ihr Geld ver­die­nen? Wie gehen sie damit um, wenn plötz­lich alle Ein­nah­men weg­bre­chen und voll­kom­men unklar ist, wie es wei­ter­ge­hen wird?

In den kom­men­den sechs Wochen berich­ten sechs Bre­mer Autor*innen jeweils eine Woche vom Schrei­ben in Zei­ten von Coro­na. Den Auf­takt macht die Kin­der­buch-Autorin Anna Lott (Woche 1), die zugleich allein­er­zie­hen­de Mut­ter von zwei Söh­nen ist. Sie erzählt in den ers­ten Blog-Bei­trä­gen von ihrem neu­en All­tag zwi­schen Schrei­ben, Kin­der­be­treu­ung und Anträ­gen auf Coro­na-Sofort­hil­fe. Außer­dem in dem kom­men­den Wochen mit dabei sind die Autor*innen Corin­na Ger­hards (Woche 2), Mei­ke Dan­nen­berg (Woche 3), Jörg Iser­mey­er (Woche 4), Colin Bött­ger (Woche 5) und Anke Bär (Woche 6). Vom 14. April bis zum 22. Mai blog­gen sie mon­tags bis frei­tags fürs Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor.

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Texte für MiniLit gesucht

Für unse­re ›MiniLit‹-Reihe suchen wir aktu­ell wie­der Tex­te von jün­ge­ren Autor*innen (U35/40), die noch kei­ne Erzählungen/ Kurz­ge­schich­ten in der Rei­he ver­öf­fent­licht haben (kür­ze­re Tex­te in den Werk­statt­hef­ten sind aus­ge­nom­men).

Wei­te­re Infos zur Aus­schrei­bung gibt es hier»

Lesung für zuhause: Auszüge aus Anthologie eingelesen

Auch die für den 28. April 2020 in der Vil­la Spon­te geplan­te Lesung aus der Antho­lo­gie ›So nimmt man das Leben mit‹ muss­te auf­grund der Coro­na-Kri­se ver­scho­ben wer­den. Die Her­aus­ge­be­rin Ange­li­ka Sinn las eini­ge Tex­te aus dem Buch ein, um Neu­gie­ri­gen einen ers­ten Ein­druck zu ver­mit­teln.

Zur Audio-Lesung geht es hier››

MiniLit-Lesungen zum Anhören

Eigent­lich hät­ten wir Ende März im Rah­men des Fes­ti­vals ›Gast­ge­ber Spra­che‹ eine Mini­Lit-Lesung im NUNATAK in Blu­men­thal gehabt. Wie so vie­les muss­te auch die­se Lesung aus­fal­len. Damit man den­noch die Chan­ce hat, sich die Tex­te anzu­hö­ren, wer­den wir in den kom­men­den Wochen ein paar Tex­te aus unse­rer Mini­Lit-Rei­he als Audio­ver­sio­nen auf unse­rer Home­page ver­öf­fent­li­chen. Den Anfang machen Lau­ra Mül­ler-Hen­nig, Hel­ge Hom­mers, Janika Rehak und Lui Kohl­mann, die im März zusam­men die Lesung im NUNATAK gehabt hät­ten. Los geht es heu­te mit ›Kol­ja‹ von Lau­ra-Mül­ler-Hen­nig. Zur Audio­ver­si­on geht es hier››

Corona: Wissenswertes über Förderungen und Soforthilfen

Wir haben ver­schie­de­ne Infor­ma­tio­nen der letz­ten Wochen auf der Unter­sei­te Info-Mate­ri­al gebün­delt. Hier fin­den sich z.B. Hin­wei­se zu den Beschlüs­sen des Bre­mer Senats zur Coro­na-Sofort­hil­fe für Kleinst­un­ter­neh­men und Frei­schaf­fen­de Künstler*innen, Infos von der VG Wort, der KSK und des VS.
Die Sei­te wird fort­lau­fend aktua­li­siert.

Artikel & Ausschreibungen

Foto: Rike Oehlerking
Foto: Rike Oeh­ler­king

Die neu­en Pro­jek­te des Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tors sind alle gut ange­lau­fen und wer­den toll ange­nom­men. Auch die Pres­se hat bereits eini­ge der Pro­jek­te bespro­chen bzw. Inter­views mit den Pro­jekt­lei­te­rin­nen geführt. Zu die­sen Arti­keln und wei­te­ren Inter­views und Por­träts der ver­gan­ge­nen Mona­te geht es hier»

Zu einem Bei­trag von Radio Bre­men Zwei über unse­ren Blog, die Lyrik-Hot­line und den Brief­aus­tausch geht es hier››

Dar­über hin­aus der Hin­weis, dass wir immer wie­der aus­ge­wähl­te Aus­schrei­bun­gen auf unse­rer Home­page ver­öf­fent­li­chen, wie aktu­ell die Aus­schrei­bung zur Bre­mer Netz­re­si­denz 2020/21 vom vir­tu­el­len Lite­ra­tur­haus Bre­men. Zu den exter­nen Aus­schrei­bun­gen geht es hier››

Lyrik-Hotline gegen die kulturelle Isolation

Foto: Rike Oehlerking

Foto: Rike Oehlerking
Fotos: Rike Oeh­ler­king

Öffent­li­che Lesun­gen fal­len aus — was tun? Ein Buch zur Hand neh­men und sel­ber lesen? Rich­tig! Sich die Auf­zeich­nung einer lite­ra­ri­sche Ver­an­stal­tung anschau­en? Auch gut! Oder: Sie las­sen sich am Tele­fon ein Gedicht vor­tra­gen, per­sön­lich für Sie aus­ge­wählt.

Im April ist die Lyrik-Hot­line des Lite­ra­tur­kon­tors mit der Autorin Ange­li­ka Sinn besetzt.
Diens­tags von 18 bis 21 Uhr und don­ners­tags von 15 bis 18 Uhr erwar­tet sie Ihren Anruf — aus­ge­stat­tet mit einer Aus­wahl von Gedich­ten.
Rufen Sie ger­ne an! Unter die­ser Num­mer hören Sie ein Gedicht: 0176 53 56 80 84.
Los geht es am Don­ners­tag, den 2. April, um 15 Uhr. Zum letz­ten Mal erreich­bar ist die Hot­line am 30. April.

„Lyrik-Hot­line gegen die kul­tu­rel­le Iso­la­ti­on“ wei­ter­le­sen

Litko-Schreibwerkstatt für junge Autor*innen ab jetzt online

Foto: Marc Stavros
Foto: Marc Stav­ros

Auch unse­re Schreib­werk­statt für jun­ge Autor*innen fin­det nun online statt. Inter­es­sier­te Jugend­li­che (im Alter von 14 bis 19 Jah­ren) kön­nen sich ab sofort per E‑Mail bei der Pro­jekt­lei­te­rin Lau­ra Mül­ler-Hen­nig mel­den und erhal­ten dar­auf­hin von ihr eine Schreib­an­re­gung. Für dar­aus ent­ste­hen­de Tex­te oder Text­ideen gibt es dann (eben­falls per E‑Mail) ein per­sön­li­ches Feed­back von der Pro­jekt­lei­te­rin, und eine indi­vi­du­ell ange­pass­te zwei­te Schreib­an­re­gung. Mit­ma­chen kön­nen alle, die Lust am Schrei­ben haben, ganz unab­hän­gig von der Text­form. Ob Kurz­ge­schich­ten, Gedich­te, Minia­tu­ren, Song­tex­te oder ande­res – alles ist mög­lich.

Für alle, die dabei sein wol­len: Ein­fach eine Mail schrei­ben an
laura.mueller-hennig@literaturkontor-bremen.de
Die Teil­nah­me ist wie immer kos­ten­los.

 

Nähe­re Infos zur Schreib­werk­statt gibt es hier››

NÄHE in Zeiten von Distanz

Foto: Rike Oehlerking
Foto: Rike Oeh­ler­king
Foto: Kerstin Rolfes
Foto: Kers­tin Rol­fes
Nach knapp 50 Zusen­dun­gen von über 40 Schreiber*innen ist das Pro­jekt Ende April zu Ende gegan­gen.
Einen aus­führ­li­chen Weser Kurier-Arti­kel von Katha­ri­na Froh­ne zum Ver­lauf des Pro­jekts gibt es hier›› 
Ein wei­te­rer Arti­kel zum Pro­jekt ist im deutsch-tsche­chi­schen Online-Maga­zin ›jádu‹ erschie­nen, ver­fasst wur­de er von Janika Rehak. Zu fin­den ist er hier››
Die ursprüng­li­che Aus­schrei­bung gibt es hier››

Offene Schreibzeit mit Jutta Reichelt im Internet

Foto: privat
Foto: pri­vat

Zur­zeit läuft die Offe­ne Schreib­zeit, die wir sonst jeden drit­ten Frei­tag im Monat in der Vil­la Ichon anbie­ten, als offe­ne vir­tu­el­le Schreib­werk­statt auf Jut­ta Rei­chelts Blog. Dort bie­tet die Autorin Schreib­an­re­gun­gen an und tauscht sich mit den Teilnehmer*innen ihrer Schreib­werk­statt über das Schrei­ben aus.

Jut­ta Rei­chelt über die vir­tu­el­le Schreib­werk­statt: ›Mei­ne wich­tigs­te Auf­ga­be sehe ich auch dort dar­in, Men­schen in ihren Schreib­pro­zes­sen zu unter­stüt­zen – durch Schreib­an­re­gun­gen, die es ihnen erleich­tern „ins Schrei­ben“ zu kom­men, durch Tipps bei kon­kre­ten Fra­gen oder Unsi­cher­hei­ten, durch Infor­ma­tio­nen über typi­sche Her­aus­for­de­run­gen des Schreib­pro­zes­ses.‹

Hier geht es zur Offe­nen Schreib­zeit››

Senat beschließt Sofortprogramm zur Unterstützung freischaffender Künstler*innen

Da vie­le frei­schaf­fen­de Künstler*innen bei den vor­han­de­nen För­der­pro­gram­men durchs Ras­ter fal­len, hat der Senat am 31. März 2020 ein Sofort­pro­gramm zur Unter­stüt­zung frei­schaf­fen­der Künstler*innen auf­grund der Aus­wir­kun­gen der Coro­na­vi­rus-Kri­se beschlos­sen. In der För­der­richt­li­nie zum beschlos­se­nen Sofort­pro­gramm heißt es:

In dem Pro­gramm sol­len selb­stän­di­ge Künstler/innen, die wegen der Coro­na­vi­rus-Kri­se nach­ge­wie­se­ne Ein­nah­me­aus­fäl­le seit dem Stich­tag 18. März 2020 infol­ge der Absa­ge von Ver­an­stal­tun­gen oder der Schlie­ßung von Ein­rich­tun­gen haben, eine ein­ma­li­ge, nicht rück­zahl­ba­re Unter­stüt­zung in Höhe von bis zu 2.000 € nach Maß­ga­be die­ser Richt­li­nie erhal­ten kön­nen. Es ste­hen Haus­halts­mit­tel in Höhe von 500.000 € zur Ver­fü­gung.

„Senat beschließt Sofort­pro­gramm zur Unter­stüt­zung frei­schaf­fen­der Künstler*innen“ wei­ter­le­sen

Förderprogramm “Corona-Soforthilfe” zur Abmilderung wirtschaftlicher Auswirkungen der Corona-Krise

Der Senat hat heu­te (Frei­tag, 20. März 2020) ein zuschuss­ba­sier­tes För­der­pro­gramm zur Abmil­de­rung der wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Kri­se für Kleinst­un­ter­neh­men beschlos­sen und wird zusätz­li­che Haus­halts­mit­tel in Höhe von zunächst zehn Mil­lio­nen Euro kurz­fris­tig ver­füg­bar machen. Damit in Not gera­te­nen Kleinst­un­ter­neh­men (weni­ger als zehn Beschäf­tig­te und weni­ger als zwei Mil­lio­nen Euro Jah­res­um­satz) wirk­sam gehol­fen wer­den kann und Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se gesi­chert wer­den kön­nen, wird — ergän­zend zu den bereits bestehen­den Instru­men­ten — sehr kurz­fris­tig die­ses Lan­des­pro­gramm mit einem Gesamt­vo­lu­men in Höhe von zunächst zehn Mil­lio­nen Euro zur Gewäh­rung von Zuschuss­för­de­run­gen aus Haus­halts­mit­teln auf­ge­legt. Die­ses Pro­gramm wird unter dem Titel „Coro­na-Sofort­hil­fe“ den Unter­neh­men zur Ver­fü­gung gestellt.

Von die­sen nicht zurück­zu­zah­len­den Liqui­di­täts­zu­schüs­sen sol­len ins­be­son­de­re klei­ne Unter­neh­men, Frei­be­ruf­le­rin­nen und Frei­be­ruf­ler sowie Solo-Selbst­stän­di­ge bran­chen­un­ab­hän­gig pro­fi­tie­ren, damit die­se ins­be­son­de­re ihre lau­fen­den finan­zi­el­len Belas­tun­gen abde­cken und aus­blei­ben­de Erträ­ge kom­pen­sie­ren kön­nen, um ihre unter­neh­me­ri­sche Exis­tenz zu sichern.”

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen dazu unter:

https://www.senatspressestelle.bremen.de/detail.php?gsid=bremen146.c.332257.de&asl=bremen02.c.730.de

Unterstützung von Autor*innen

Aufgrund der aktu­el­len Ent­wick­lung muss­ten auch wir schwe­ren Her­zens alle lite­ra­ri­schen Ver­an­stal­tun­gen der kom­men­den Wochen absagen (bis zum 19. April).

Unser Ziel ist es, alle Ver­an­stal­tun­gen nach­zu­ho­len und dafür neue Ter­mi­ne zu fin­den, sobald sich die Lage beru­higt hat. Doch selbst wenn uns das gelin­gen soll­te, ändert es nichts dar­an, dass vie­le Autor*innen sowie alle wei­te­ren frei­schaf­fen­den Künstler*innen und Freiberufler*innen aller Art damit umge­hen müs­sen, dass ihnen ihre Ein­nah­men teil­wei­se auf Wochen kom­plett weg­bre­chen.

Die­se Aus­fäl­le las­sen sich in der aktu­el­len Lage nicht kom­pen­sie­ren, und auch nicht in den kom­men­den Mona­ten. Darlehen/Kredite sind in die­ser Situa­ti­on kei­ne wirk­li­che Hil­fe. Daher braucht es ande­re For­men der Unter­stüt­zung wie z.B. ein (tem­po­rä­res) bedin­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men — und des­halb unter­stüt­zen wir fol­gen­de Peti­ti­on, die sich genau dafür ein­setzt! Wer die­se Initia­ti­ve eben­falls unter­stüt­zen will, möge die Peti­ti­on unter­schrei­ben, tei­len und mit Spen­den unter­füt­tern.

https://www.openpetition.de/petition/online/hilfen-fuer-freiberufler-und-kuenstler-waehrend-des-corona-shutdowns‑2

Für freie Autor*innen fin­den sich hier wei­te­re wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen vom VS, der VG Wort und der Kul­tur­be­hör­de.

„Unter­stüt­zung von Autor*innen“ wei­ter­le­sen

Unterstützung von Buchhandlungen

Buch­hand­lun­gen sind zen­tral für die Bre­mer Lite­ra­tur­sze­ne. Sie ver­sor­gen uns nicht nur mit lebens­not­wen­di­gem Lese­stoff, son­dern schaf­fen Auf­merk­sam­keit für ein­zel­ne Bücher und Autor*innen. Sie sind Begeg­nungs- und Ver­an­stal­tungs­orte – ins­be­son­de­re auch für vie­le Bre­mer Autor*innen, die oft in Buch­hand­lun­gen ihre neu­en Bücher vor­stel­len (z.B. im Rah­men einer Bre­mer Buch­Pre­mie­re). Ohne Buch­hand­lun­gen gäbe es zum Bei­spiel auch nicht unse­re Lite­ra­tur­nachtBre­men liest“.

Dar­über hin­aus leis­ten die Buchhändler*innen noch vie­les mehr. Dass sie nun ihre Läden schlie­ßen muss­ten, bedeu­tet für vie­le so gro­ße Umsatz­ver­lus­te, dass sie per­spek­ti­visch in ihrer Exis­tenz bedroht sind.

Des­halb bedarf es der unkom­pli­zier­ten und schnel­len Unter­stüt­zung durch die Bun­des­re­gie­rung. Aber es braucht dar­über hin­aus auch die Unter­stüt­zung aller Leser*innen!

Die meis­ten Buch­hand­lun­gen bie­ten aktu­ell an, dass man tele­fo­nisch oder online bei ihnen Bücher bestel­len kann, die dann gelie­fert wer­den. Bevor wir also auf gro­ße Online-Händ­ler aus­wei­chen, soll­ten wir lie­ber bei den loka­len Buch­hand­lun­gen nach­fra­gen, ob sie momen­tan lie­fern. Je mehr Bücher bestellt wer­den, des­to mehr loh­nen sich die Lie­fe­run­gen auch für die Buchhändler*innen. Hier sind Hams­ter­käu­fe im Sin­ne der Soli­da­ri­tät also durch­aus sinn­voll!

Absage aller Veranstaltungen der kommenden Wochen

Auf­grund der aktu­el­len Ent­wick­lung und der Emp­feh­lun­gen, die von den Behör­den aus­ge­spro­chen wer­den, sagt das Team des Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor alle Lesungen/Veranstaltungen der kom­men­den Wochen (bis zum 19. April) ab, bei denen das Lit­ko Ver­an­stal­ter bzw. Koope­ra­ti­ons­part­ner ist.
Wir bedau­ern die Absa­gen sehr, hal­ten sie momen­tan aber für die ein­zig rich­ti­ge Ent­schei­dung. Bei allen Ver­an­stal­tun­gen hof­fen wir natür­lich dar­auf, dass wir sie nach­ho­len kön­nen, sobald sich die Lage beru­higt hat. Ob über die abge­sag­ten Ver­an­stal­tun­gen hin­aus noch wei­te­re im April ent­fal­len, ent­schei­den wir in den kom­men­den Wochen anhand der Gesamt­si­tua­ti­on. Wir wer­den früh­zei­tig dar­über infor­mie­ren.
Auch wenn die Lesun­gen ent­fal­len, gibt es natür­lich den­noch die Bücher der Autor*innen, die in den kom­men­den Wochen gele­sen hät­ten, in den Bre­mer Buch­hand­lun­gen zu kau­fen. Gera­de in Zei­ten, in denen vie­le Autor*innen Hono­rar­aus­fäl­le ver­kraf­ten müs­sen, wäre es eine schö­ne soli­da­ri­sche Ges­te, ihre Bücher zu kau­fen, um dar­in auf dem hei­mi­schen Sofa oder in der Früh­lings­son­ne zu schmö­kern.
Mit herz­li­chen Grü­ßen, das Team des Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor!

Ulrike Draesner erhält den Preis der LiteraTour Nord 2020

Foto: Dominik Butzmann
Foto: Domi­nik Butz­mann

Als Mit­ver­an­stal­ter der Lite­ra­Tour Nord gra­tu­lie­ren wir ganz herz­lich Ulri­ke Dra­es­ner zum Preis der Lite­ra­Tour Nord 2020!

Die in Ber­lin und Oxford leben­de freie Schrift­stel­le­rin Ulri­ke Dra­es­ner erhält den von der VGH-Stif­tung aus­ge­lob­ten und mit 15.000 Euro dotier­ten Preis der Lite­ra­Tour Nord. Mit die­ser Ent­schei­dung wür­di­gen Jury und Stif­te­rin die Autorin sowohl für ihr bis­he­ri­ges Werk als auch für ihre zuletzt erschie­ne­ne Novel­le „Kanal­schwim­mer“ (mare Ver­lag, 2019).

Wei­te­re Infos gibt es hier››

OUT LOUD — Zweite Runde

Ende Janu­ar hat die zwei­te Run­de unse­rer Lese­rei­he ›OUT LOUD‹ im Bre­mer Lager­haus begon­nen. Zu Gast sind in die­ser Rei­he Frau­en, die sich in ihren Bücher mit beson­de­ren, muti­gen und bewe­gen­den The­men beschäf­ti­gen. Bereits in die­sem Jahr gele­sen haben Ste­fa­nie de Velas­co (›Kein Teil der Welt‹) und Jana Hen­sel (›Wie alles anders bleibt‹). Die Lesun­gen von Ali­ce Has­ters und Jas­min Schrei­ber wur­den wegen der Coro­na-Kri­se in die zwei­te Jah­res­hälf­te ver­legt.

Wei­te­re Infos gibt es hier»

Bremer Literaturwettbewerb ›Treffpunkt Osterdeich‹

Das Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor schreibt gemein­sam mit dem Bre­mer Kell­ner­Ver­lag, dem Lite­ra­tur­haus Bre­men und der Stadt­bi­blio­thek Bre­men erst­mals einen regio­na­len Lite­ra­tur­wett­be­werb aus. Das The­ma lau­tet ›Treff­punkt Oster­deich‹.

Nähe­res zum Wett­be­werb und den Teil­nah­me­be­din­gun­gen gibt es hier»

 

Neues Angebot: Offene Schreibzeit im Literaturkontor

Am Frei­tag, 17. Janu­ar, star­tet unser neu­es Ange­bot: Die ›Offe­ne Schreib­zeit‹ mit der Autorin Jut­ta Rei­chelt lädt regel­mä­ßig ein zum Schrei­ben und zur Arbeit an eige­nen Tex­ten. Jeden drit­ten Frei­tag im Monat haben Inter­es­sier­te die Mög­lich­keit in einem Zeit­raum von vier Stun­den Unter­stüt­zung zu bekom­men.

Wei­te­re Infos gibt es hier»

Nr. 12: Neues MiniLit-Heft erscheint

Druck­frisch! Pünkt­lich zum Start ins neue Jahr­zehnt erscheint das zwölf­te Heft unse­rer Mini­Lit-Rei­he.

Dies­mal haben Hel­ge Hom­mers (›Das letz­te Paar Schnür­schu­he‹) und Jan Ewring­mann (›Kei­ne Bal­ko­ne‹) Tex­te zur Aus­ga­be bei­gesteu­ert.

Die Mini­Lit-Hef­te sind kos­ten­los. Sie lie­gen im Lite­ra­tur­kon­tor, in den Bre­mer Buch­hand­lun­gen und an ande­ren Lite­ra­tur- und Kul­tur­or­ten aus.
Viel Spaß beim Lesen!

Wei­te­re Infos

Unsere Anthologie ist erschienen

Die Antho­lo­gie ›So nimmt man das Leben mit‹ ist frisch im Sujet Ver­lag erschie­nen und ab sofort im Buch­han­del erhält­lich. Ent­stan­den ist der Band im Rah­men einer Schreib­werk­statt des Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tors unter der Lei­tung von Ange­li­ka Sinn. Im Zeit­raum von zwei Jah­ren ent­stan­den Tex­te von Autor*innen mit Migra­ti­ons- und Flucht­er­fah­run­gen.

Wei­te­re Infos gibt es hier»

Bremer Autorenstipendium 2019 geht an Laura Müller-Hennig und Annegret Achner

Foto: privat
Foto: pri­vat
Foto: Marc Stavros
Foto: Marc Stav­ros

Zur För­de­rung des lite­ra­ri­schen Nach­wuch­ses ver­gibt der Sena­tor für Kul­tur auch im Jahr 2019 zwei Sti­pen­di­en zu je 2500,- Euro an Schrift­stel­le­rin­nen und Schrift­stel­ler, die ihren Wohn­sitz in Bremen/Bremerhaven oder dem angren­zen­den Umland haben. Die Sti­pen­di­en sol­len dazu die­nen, bereits begon­ne­ne deutsch­spra­chi­ge lite­ra­ri­sche Arbei­ten fer­tig­zu­stel­len und Autorin­nen und Autoren zu för­dern, deren Arbeit eine lite­ra­ri­sche Befä­hi­gung erken­nen lässt.

Nach der öffent­li­chen Aus­schrei­bung der Sti­pen­di­en haben sich seit Ende Juni 50 Autoren und Autorin­nen um das Sti­pen­di­um bewor­ben – so vie­le wie seit vie­len Jah­ren nicht! Die fünf­köp­fi­ge Jury war von der ins­ge­samt hohen Qua­li­tät der ein­ge­sand­ten Tex­te beein­druckt, lob­te die Viel­falt der Ideen und Gen­res, muss­te sich schließ­lich aber für zwei der anony­mi­sier­ten Bewer­bun­gen ent­schei­den. Fol­gen­de Ent­schei­dung wur­de dabei getrof­fen:

Das Autoren­sti­pen­di­um 2019 geht an Lau­ra Mül­ler-Hen­nig und an Anne­gret Ach­ner.

Zur Begrün­dung der Jury geht es hier»

Aus­zü­ge aus den Manu­skrip­ten der bei­den Sti­pen­dia­tin­nen fin­den Sie hier»

Einen Arti­kel über Lau­ra Mül­ler-Hen­nig fin­den Sie hier»

MiniLit Nr. 1 und 4 erscheinen in zweiter Auflage

Wie­der da! Da die ers­te und die vier­te Aus­ga­be (jeweils 1000 Stück) unse­rer Mini­Lit-Rei­he bereits seit län­ge­rer Zeit ver­grif­fen waren, haben wir eine zwei­te Auf­la­ge (jeweils 500 Stück) dru­cken las­sen. Jetzt sind die Hef­te also wie­der im Lite­ra­tur­kon­tor erhält­lich.

Heft 1 mit Tex­ten von Lau­ra Beck & Lau­ra Mül­ler-Hen­nig und Heft 4 mit Tex­ten von Imke Mül­ler-Hell­mann & Jörn Gre­be. Wie immer sind die Hef­te gra­tis zu haben.

Stipendien für Bremer Prosa-Werkstatt 2019 vergeben

Sechs Autorin­nen und Autoren von der Jury aus­ge­wählt

Mit­te Febru­ar 2019 hat das Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor sechs Sti­pen­di­en für die Bre­mer Pro­sa­werk­statt beim Ber­li­ner Schrift­stel­ler Micha­el Wil­den­hain aus­ge­schrie­ben. Anhand der von den Bewerber*innen ein­ge­reich­ten Tex­te hat die Jury – bestehend aus Jani­ne Lancker (Autorin), Dr. Jens-Ulrich Davids (Autor & Vor­stand Lite­ra­tur­kon­tor) und Micha­el Wil­den­hain – fol­gen­de Teilnehmer*innen für die Pro­sa-Werk­statt 2019 aus­ge­wählt:

„Sti­pen­di­en für Bre­mer Pro­sa-Werk­statt 2019 ver­ge­ben“ wei­ter­le­sen

BREMER ERKLÄRUNG DER VIELEN

Ende Janu­ar 2019 hat ein brei­tes Bünd­nis von Kunst- und Kul­tur­ein­rich­tun­gen und Inter­es­sens­ver­tre­tun­gen der frei­en Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­den die ›Bre­mer Erklä­rung der Vie­len‹ der Öffent­lich­keit vor­ge­stellt und sich damit der bun­des­wei­ten Initia­ti­ve Die Vie­len ange­schlos­sen.

BREMER ERKLÄRUNG DER VIELENwei­ter­le­sen

Literatur aktuell

14-tägig digi­ta­ler Termin­überblick
Wer stets über Literatur­termine in Bre­men und umzu infor­miert wer­den möch­te, kann sich seit kur­zer Zeit zum News­let­ter des Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tors anmel­den. Im zwei­wö­chi­gen Rhyth­mus ver­sen­den wir eine digi­ta­le Ver­an­stal­tungs­über­sicht und ver­kün­den Neu­ig­kei­ten, die das Lite­ra­tur­kon­tor betref­fen.

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