Foto: Cosima Hanebeck
Foto: Cosi­ma Hane­beck

Anke Bär ist Autorin, Illus­tra­to­rin und Kul­tur­for­sche­rin und lebt mit ihrer Fami­lie in Bre­men.
 Es macht sie glück­lich, Bücher für Kin­der zu schrei­ben und zu illus­trie­ren, am liebs­ten bei­des auf ein­mal.

www.ankebaer.de

Anke Bär schreibt vom 18. bis 22. Mai 2020 täg­lich für unse­ren Coro­na-Blog.

Tag 1, Montag, 18. Mai 2020

Linier­tes Papier

Ich schrei­be von Hand. Das habe ich lan­ge nicht getan.

An vie­len Mor­gen der letz­ten Wochen habe ich mich wie heu­te hin­ge­setzt mit einer Ruhe, die es in Zei­ten eines nor­ma­len Schul­be­triebs für mich nicht gibt.

Eine gro­ße hand­ge­bun­de­ne Klad­de vor mir. Der Kugel­schrei­ber aus Metall, schwarz und dünn, liegt kühl in mei­ner Hand. Dazu ein ers­ter Kaf­fee.

Es ist nicht so, dass ich im All­tag nicht mit der Hand schrei­ben wür­de. Ganz im Gegen­teil, ich brau­che mei­ne Hand, um schrei­bend und zeich­nend zu den­ken. In mei­nen Denk­pro­zes­sen brei­ten sich Nota­te und klei­ne Scrib­bel über gan­ze Sei­ten aus wie Wol­ken, die auf­quel­len und sich ver­dich­ten, nur begrenzt durch die Kan­ten des Papiers.

Über­haupt ist mir als Illus­tra­to­rin der Stift in der Hand sehr ver­traut.

Aber län­ge­re Tex­te, lite­ra­ri­sche Tex­te und auch Sach­tex­te schrei­be ich seit Lan­gem am Com­pu­ter. Die Bear­bei­tung und der Über­blick sind so viel ein­fa­cher. Alles lässt sich umstel­len, neu kom­bi­nie­ren, kor­ri­gie­ren – und es blei­ben kei­ne ver­wir­ren­den Spu­ren vor­he­ri­ger Ver­sio­nen zurück.

Aber auf dem Papier flie­ßen die Gedan­ken anders und das Inne­hal­ten erscheint mir genuss­vol­ler.

Die Lini­en zie­hen mir gera­de­zu die Gedan­ken aus dem Kopf.

Jetzt also schrei­be ich für den Coro­na-Blog.

Hier geht es letzt­lich um ein digi­ta­les For­mat.

Und so ent­steht wie­der ein­mal die für mich typi­sche Umständ­lich­keit, so als könn­te ich nie ein­fach nur den direk­ten Weg neh­men.

Aber auf Umwe­gen gibt es viel zu ent­de­cken.

Ich lie­be Umwe­ge, auch wenn ich mich manch­mal ver­lau­fe.

Und ich bin viel­leicht ein wenig alt­mo­disch, jeden­falls kon­ser­va­tiv im Sin­ne von bewah­rend.

Ich bin Geschichte(n)sammlerin. Und das möch­te ich auch in den nächs­ten Tagen tun: Geschich­ten­sam­meln, Gedan­ken, Wün­sche, Beob­ach­tun­gen ande­rer, im Hier und Jetzt.
In die­sen außer­ge­wöhn­li­chen Zei­ten.

Tag 2, Dienstag, 19. Mai 2020

Löschen und erin­nern

Ich bin neu­gie­rig auf Men­schen.

Das ist wohl die wich­tigs­te Zutat in mei­nem beruf­li­chen Pot­pour­ri.

In mei­nem Leben über­haupt.

Ich kom­mu­ni­zie­re exzes­siv, nicht sel­ten bis zur Ver­aus­ga­bung.

Gleich­zei­tig ist der Aus­tausch von Gedan­ken und Ideen für mich wesent­li­ches Lebens­eli­xier.

Wir müs­sen Ihnen als Pro­vi­der Ihrer Web­sei­te lei­der mit­tei­len, dass Sie kei­ne wei­te­ren Nach­rich­ten emp­fan­gen kön­nen. Ihr Spei­cher ist voll. Wir emp­feh­len Ihnen zunächst Ihren Müll­ei­mer zu lee­ren.“

Der Müll­ei­mer ist nicht mein Pro­blem. Und end­lich ist ein­mal Zeit, in den Abgrund zu sehen.

Ich arbei­te mich durch 2774 mar­kier­te E‑Mails. Tau­che fast einen gan­zen Tag lang ab in Stim­men aus der Ver­gan­gen­heit, eige­ne und die von ande­ren, samm­le offe­ne Enden ein, schrei­be hier und da eine E‑Mail, um einen Faden wie­der­auf­zu­neh­men. Es ist ein wil­der Mix aus per­sön­li­chen Nach­rich­ten und beruf­li­cher Kom­mu­ni­ka­ti­on.

Viel zu vie­le Ideen, um alle zu Ende gedacht zu wer­den. Bei­na­he erschla­gend in ihrer Fül­le.

Aber auch ein Schatz, ein Fun­dus, aus dem ich bewusst und unbe­wusst schöp­fe.

Löschen, löschen, löschen und noch ein­mal löschen, es fällt nicht leicht los­zu­las­sen … und dar­auf zu ver­trau­en, dass wie­der­kommt, was wie­der­kom­men soll.

Um frei zu sein für die Gegen­wart.

Schnitt.

Ich rufe mei­ne ehe­ma­li­ge Nach­ba­rin und Freun­din an. Sie ist 84 Jah­re alt und wohnt in einem Wohn­stift. In der Recher­che­zeit zu mei­nem Buch „Kir­schen­die­be oder als der Krieg vor­bei war“ habe ich vie­le Stun­den mit ihr gespro­chen, mäan­dern­de Gesprä­che, auf den Spu­ren der Erin­ne­rung.

Nun möch­te mich mit ihr über die Gegen­wart unter­hal­ten, dar­über, wie sie die gan­ze Situa­ti­on wahr­nimmt. Wie sich das Leben im Wohn­stift anfühlt, ob es sich ver­än­dert hat, ob die Ein­sam­keit grö­ßer gewor­den ist.

Nein, eigent­lich fühlt sie sich nicht ein­sa­mer.

Sie ver­misst den inten­si­ven per­sön­li­chen Aus­tausch mit ihrer Toch­ter und ihrer Enke­lin — und zwar schmerz­lich. Aber auch im Wohn­stift sind neue For­men der Gemein­schaft auf­ge­keimt. Gemein­sa­me Zwei­er­ri­tua­le, zum Bei­spiel die täg­li­chen zehn Minu­ten auf dem Trai­nings­rad gemein­sam mit einer Freun­din aus dem Haus, ver­we­ge­ne Pick­nicks im Flur, mit Kaf­fee und Rum­mi­kub, wöchent­li­ches Sin­gen im Hof und von den Bal­ko­nen, gemein­sa­me Gym­nas­tik unter frei­em Him­mel. Die Unter­bre­chung der Nor­ma­li­tät belebt, auch hier.

Am Ende kom­men wir im Gespräch auf die 1940er Jah­re zurück. Kriegs­en­de. Der 8. Mai liegt weni­ge Tage zurück. Nur 75 Jah­re ist es her, dass der zwei­te Welt­krieg been­det wur­de. Unvor­stell­ba­re 60 Mil­lio­nen Men­schen hat er das Leben gekos­tet.

Es ist so wich­tig, dass wir uns erin­nern.

Und auch gera­de jetzt darf nicht alles ande­re ins gedank­li­che Hin­ter­tref­fen gera­ten ange­sichts der Coro­na-Pan­de­mie.

Tag 3, Mittwoch, 20. Mai 2020

Umher­flat­tern­de Gedan­ken

Ich bin nicht nur süch­tig nach Kom­mu­ni­ka­ti­on, son­dern nach Input aller Art.

Also lese ich, was mir zwi­schen die Fin­ger kommt.

End­lich ist die Stadt­bi­blio­thek wie­der geöff­net.

Ich strei­fe durch die Eta­gen wie ein aus­ge­hun­ger­tes Tier. Las­se mei­nen Blick über die Buch­rü­cken wan­dern, blei­be hän­gen an Büchern, die im Dis­play ste­hen, schwei­fe durch mei­ne eige­nen Gedan­ken, fol­ge einem Impuls nach dem ande­ren und ste­he am Ende mit einem rie­si­gen Berg von Büchern an der Aus­lei­he. So geht es mir jedes Mal.

Ganz beson­ders lie­be ich es, in den Neu­an­schaf­fun­gen zu stö­bern. Nir­gend­wo in der Biblio­thek gibt es eine wil­de­re The­men­mi­schung als hier. Dicht an dicht. Es ist, als wür­den die Bücher schon von sich aus mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren.

Bel­le­tris­tik, Sach­bü­cher, Lehr­bü­cher, Rei­se­füh­rer, Gedicht­bän­de, Fach­bü­cher, Gra­phic Novels, Koch­bü­cher, Geschichts­bü­cher, Werk­bü­cher, Bild­bän­de …

Mein Geist ver­bin­det sich mit allem und jedem.

Ich ken­ne kaum Gleich­alt­ri­ge, die noch lesen. Die haben gar kei­ne Bücher­re­ga­le“, sagt Zoe, mit der ich mich spä­ter auf einen zwei­stün­di­gen Spa­zier­gang tref­fe, um mich mit ihr über ihre Wahr­neh­mung der Coro­na-Zeit und die Kon­takt­be­schrän­kung aus­zu­tau­schen. Sie ist sech­zehn.

Zoes Aus­sa­ge erin­nert mich dar­an, dass ich vor Kur­zem mei­ner zwölf­jäh­ri­gen Toch­ter vor­schlug, wir könn­ten uns bei­de mit unse­ren Büchern an den Wer­der­see legen und lesen.

Voll pein­lich!“, war ihr Kom­men­tar dazu. Dabei liebt sie es, in Geschich­ten ein­zu­tau­chen.

Ich spü­re zur­zeit mehr, was ich selbst will“, sagt Zoe und erzählt auch davon, dass sie sich in die­sen Wochen ohne nor­ma­len Schul­be­such zum ers­ten Mal rich­tig auf ihre viel jün­ge­ren Geschwis­ter ein­lässt. Es ist ein biss­chen so, als ob sie sie noch ein­mal ganz anders ken­nen­ler­nen wür­de, weil plötz­lich so viel Ruhe und Zeit da ist, ihnen zu begeg­nen, mit ihnen zusam­men zu sein.

Zoe genießt die gemein­sa­me Zeit mit ihrer Fami­lie.

Und doch ist es schwie­rig, dass Jugend­li­che durch die Umstän­de plötz­lich gezwun­gen sind, in den Schoß der Fami­lie zurück­zu­schlüp­fen, obwohl alle Zei­chen auf Abna­be­lung ste­hen.

Für ande­re Jugend­li­che wie­der­um gibt es kei­ne fami­liä­re Gebor­gen­heit, in die sie zurück­keh­ren könn­ten.

Tag 4, Donnerstag, 21. Mai 2020

Über­ra­schung und Erfül­lung

Ich bin Opti­mis­tin, Kri­sen inklu­si­ve.

Ich bin Träu­me­rin, aber schaue Men­schen gera­de­her­aus in die Augen.

Eine „unver­bes­ser­li­che Opti­mis­tin“?

Laut Duden ist der Begriff ein­deu­tig nega­tiv kon­no­tiert, fast schon ein Schimpf­wort.

Zitat: „Du bist viel­leicht ein Opti­mist! Du unter­schätzt die sich erge­ben­den Schwie­rig­kei­ten (o.Ä.).“

Eine „hoff­nungs­lo­se Träu­me­rin“?

Hier die Defi­ni­ti­on von Duden:

Ein Träu­mer ist ein „Mensch, der gern träumt, sei­nen Gedan­ken nach­hängt und mit der Wirk­lich­keit nicht recht fer­tig wird.“

Ich glau­be, dass man rea­le Ver­hält­nis­se „erträu­men“ kann. Das hat mit Ver­trau­en zu tun, mit inne­rer Aus­rich­tung. Und mit der Vor­stel­lung, dass wir alle mit allem ver­bun­den sind.

Natür­lich ist die Welt kein Super­markt, aus dem wir uns nach Lust und Lau­ne bedie­nen kön­nen. Alles ist unend­lich viel kom­ple­xer. Oft wis­sen wir ja nicht ein­mal, was gut für uns ist. Es geht um viel Grund­sätz­li­che­res, sogar Außer­sprach­li­ches. Und des­halb über­rascht uns das Leben mit sei­nen kon­kre­ten Wen­dun­gen. Das ist kein Wider­spruch: Über­ra­schung und Erfül­lung zugleich.

Im Grun­de funk­tio­niert mei­ne gesam­te Beruf­lich­keit so.

Ich bin über­zeugt davon, dass Träu­me ein rie­si­ges Poten­zi­al beinhal­ten.

Indi­vi­du­el­le Träu­me und auch kol­lek­ti­ve Träu­me.

Und des­halb glau­be ich auch dar­an, dass die Mensch­heit in der Lage ist, tief­grei­fen­de Ver­än­de­run­gen her­bei­zu­füh­ren. Auch dem Tod ins Auge zu sehen, ihn wie­der als Teil des Lebens­kreis­laufs zu begrei­fen.

Roman­ti­sie­re ich?

Gibt es nicht unzäh­li­ge Opfer in die­ser Welt? Aus­ge­lie­fert an Krie­ge, tyran­ni­sche Macht­ha­ber, sozia­le Unge­rech­tig­keit, Ras­sis­mus, Krank­heit, Hun­ger, Will­kür, sexu­el­le Gewalt, Schick­sals­schlä­ge, wirt­schaft­li­che Aus­beu­tung, Zen­sur, man­geln­de Bil­dung, Natur­ka­ta­stro­phen …?

Kann ich nur so daher­re­den, weil ich selbst unend­lich pri­vi­le­giert bin?

Aber ich will kei­nen ein­zi­gen Men­schen auf der Welt auf sei­ne Rol­le als Opfer redu­zie­ren, gebannt in die tota­le Hand­lungs­un­fä­hig­keit. Selbst ein­ge­ker­kert, bedroht, im Ange­sicht des Todes, haben sich Men­schen ihre Wür­de bewahrt, haben Zei­chen gesetzt, über sich selbst hin­aus gewirkt.

Ich weiß nicht, ob ich die Kraft hät­te.

Aber ich weiß, dass ich an Wun­der glau­ben will.

Tag 5, Freitag, 22. Mai 2020

Erdenbewohner*innen

Gemein­sa­mes Den­ken kann rich­tig­ge­hend high machen.

Auch von Jonas möch­te ich erfah­ren, wie er die Zei­ten wahr­nimmt. Er ist Neunt­kläss­ler.

Wir spa­zie­ren dis­ku­tie­rend durch die Son­ne. Über das Wehr und am Fluss ent­lang.

Es beein­druckt mich vom ers­ten Moment an, dass wir in einer Art und Wei­se mit­ein­an­der reden, die ich als höchs­te Kunst des Gedan­ken­aus­tauschs bezeich­nen wür­de.

Ein Wort gibt das ande­re, The­sen wer­den in die Welt gesetzt, wie­der in Fra­ge gestellt, Gedan­ken gedreht und gewen­det, gemein­sam von unter­schied­li­chen Sei­ten beleuch­tet. Es ist wie ein Schwin­gen auf einer Wel­len­län­ge und genau­so haben sich unse­re Schrit­te sofort ein­an­der ange­passt.

Dabei kann­ten wir uns bis vor weni­gen Minu­ten noch gar nicht.

Jonas ist unglaub­lich infor­miert über poli­ti­sche Gescheh­nis­se rund um den Erd­ball, wen­dig in sei­nen Gedan­ken­gän­gen. Es macht mir Spaß, mit ihm zu dis­ku­tie­ren.

Mehr als das. Es beglückt mich zu erle­ben, wie er sich als jun­ger Mensch so tief­grei­fen­de Gedan­ken macht, um das Leben vor der eige­nen Haus­tür, um gesell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen, den Zustand der Welt.

Jonas kennt nur drei bis vier Gleich­alt­ri­ge in sei­nem direk­ten Umfeld, die auch poli­tisch inter­es­siert sind.

Er star­tet bei Trump. Wir reden über den sich bewaff­nen­den Wider­stand gegen die Coro­na-Maß­nah­men in Ame­ri­ka. Und dar­über, ob poli­tisch radi­ka­le Stim­men von offi­zi­el­len Sei­ten im Inter­net ver­drängt wer­den soll­ten in die Unsicht­bar­keit, oder nicht. Wir erkun­den den Vor­schlag einer mög­li­chen „Dean­ony­mi­sie­rung“ des Inter­nets, den Jonas auf­ge­bracht hat.

Und das ist nur ein win­zi­ger Bruch­teil der The­men­krei­se, die wir auf unse­rer Run­de durch­schrei­ten.

Jonas will nicht weg­schau­en, aber er möch­te auch nicht schwarz­se­hen.

Fata­lis­mus bringt nichts.

Ich neh­me jede Men­ge Impul­se aus die­sem Gespräch mit.

Und habe neue Per­spek­ti­ven gewon­nen.

Schnitt.

Zuletzt möch­te ich noch eine Gedenk­mi­nu­te ein­le­gen für Kali, Bru­no-Hen­ri­et­te und Lil­ly. Drei Hüh­ner, die Her­zens­ge­fähr­ten von Leif, Las­se und Janosch in den ver­gan­ge­nen Coro­na-Wochen. Die der Mar­der getö­tet hat. Vor weni­gen Tagen nur.

Eigent­lich woll­te ich ihnen einen gan­zen Tagestext wid­men. Nun ist es anders gekom­men.

Ich glau­be, die Sache mit den Hüh­nern möch­te lie­ber ein gan­zes Kin­der­buch wer­den. Eine Geschich­te vom Leben, von lan­gen gemein­sa­men Wochen, von Annä­he­run­gen, geteil­ten Ent­de­ckun­gen, auch eine Geschich­te vom Ster­ben. Und davon, dass das Leben für die ande­ren wei­ter­geht. Und dass im Her­zen sogar Platz ist für neue Hüh­ner­freund­schaf­ten, auch wenn Kali, Bru­no-Hen­ri­et­te und Lil­ly uner­setz­lich blei­ben.

Schnitt.

Ich blei­be eine unver­bes­ser­li­che Opti­mis­tin und möch­te zual­ler­al­ler­letzt noch zwei Links zu Tex­ten tei­len, die mich in den letz­ten Wochen ermu­tigt haben:

Mary Oli­ver: Wild Geese

http://www.phys.unm.edu/~tw/fas/yits/archive/oliver_wildgeese.html

und

Charles Eisen­stein: Die Krö­nung (The Coro­na­ti­on)

https://charleseisenstein.org/essays/die-kronung/