So nimmt man das Leben mit

Die acht Autor*innen die­ser Antho­lo­gie kom­men ursprüng­lich aus Syri­en, Chi­le, Vene­zue­la, Iran, der Tür­kei und Ban­gla­desch, doch sie alle leben mitt­ler­wei­le in Deutsch­land.

Zwei Jah­re lang haben sie an einer Schreib­werk­statt des Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tors teil­ge­nom­men. Ihre Erfah­run­gen mit Ter­ror, Gewalt, Krieg und Flucht wur­den bei die­sen Tref­fen auch the­ma­ti­siert, im Mit­tel­punkt der von Ange­li­ka Sinn ange­lei­te­ten lite­ra­ri­schen Arbeit stan­den jedoch die Erin­ne­run­gen an die Zeit davor. Über das Erzäh­len gelang­ten die Autor*innen zum Schrei­ben, ihre Tex­te ver­fass­ten sie auf Deutsch. In den so ent­stan­de­nen Gedich­ten und Geschich­ten geht es um Kind­heit, Fami­lie, Freund­schaft und Lie­be, um klei­ne Bege­ben­hei­ten und gro­ße Ereig­nis­se, um das All­täg­li­che und Beson­de­re eines jeden Lebens.

Aus dem Gepäck der Kriegskinder‹

Im Geden­ken an den im Janu­ar 2013 ver­stor­be­ne Bre­mer Lyri­ker und Frie­dens­ak­ti­vist Otmar Leist soll­te aus dem Erlös sei­nes Bücher­nach­las­ses ein lite­ra­ri­sches Pro­jekt geför­dert wer­den zum The­ma Krieg und Frie­den. Das Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor mit Ange­li­ka Sinn hat dar­auf­hin einen Work­shop zum The­ma Kriegs­kin­der ange­regt und Inge Buck im Herbst 2014 die Lei­tung ange­tra­gen. Aus­drück­lich nicht für jun­ge Autoren, son­dern für Bre­mer Autorin­nen und Autoren, die den Zwei­ten Welt­krieg als Kin­der oder Jugend­li­che erlebt hat­ten.

Aus dem Gepäck der Kriegs­kin­der‹“ wei­ter­le­sen

30 Jahre Bremer Literaturkontor

Titel 30 Jahre Bremer LiteraturkontorZu unse­rem Jubi­lä­um 2013 erschie­nen: Das Buch mit Fotos, Berich­ten, Anek­do­ten und Doku­men­ten unter­schied­lichs­ter Art von 1983 bis heu­te. Zusam­men­ge­tra­gen von Jochen Grün­waldt, gestal­tet vom Design­bü­ro Möh­len­kamp, geför­dert vom Sena­tor für Kul­tur und von der Spar­kas­se Bre­men, erhält­lich im Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor. 

LiteraturSzene Bremen, Bremerhavern & umzu – Autorinnen und Autoren

Titel  »LiteraturSzene Bremen, Bremerhavern & umzu – Autorinnen und Autoren«Das von Peter Hom­beck 2007 zusam­men­ge­stell­te Buch »Lite­ra­tur­Sze­ne Bre­men, Bre­mer­ha­vern & umzu – Autorin­nen und Autoren« ver­zeich­net weit über 100 in der Han­se­stadt und im Bre­mer Umland leben­de Schrift­stel­ler. Mit Fotos des Medi­en­künst­lers Micha­el Weis­ser, Kurz­bio­gra­phi­en, aktu­el­len Ver­öf­fent­li­chun­gen und Aus­zeich­nun­gen sind Roman­au­toren und Lyri­ker eben­so ver­tre­ten wie Essay­is­ten, Über­set­zer, Sach- und Kin­der­buch­au­toren.
Die »Lite­ra­tur­Sze­ne Bre­men, Bre­mer­ha­vern & umzu« ist im Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor, Vil­la Ichon, Goe­the­platz 4 (Tel. 32 79 43) erhält­lich. 

LiteraturOrte‹ in Bremen und Bremerhaven

Als Ergän­zung zu dem Ende 2007 erschie­ne­nen Hand­buch ›Lite­ra­tur­Sze­ne Bre­men, Bre­mer­ha­ven und umzu – Autorin­nen und Autoren‹ prä­sen­tiert das Lite­ra­tur­kon­tor die Aus­ga­be ›Lite­ra­tur­Or­te in Bre­men und Bre­mer­ha­ven‹.

Buch­hand­lun­gen, Biblio­the­ken und Ver­la­ge, Ver­ei­ne, Ver­an­stal­tungs­or­te, Schreib­grup­pen und vie­le wei­te­re ›Orte‹, die sich der Lite­ra­tur ver­schrie­ben haben, sind in dem über­sicht­lich gestal­te­ten Band auf­ge­lis­tet und mit kur­zen Wor­ten dar­ge­stellt. Für alle am lite­ra­ri­schen Leben in Bre­men und Bre­mer­ha­ven Inter­es­sier­ten ist die­ses Nach­schla­ge­werk also eine wich­ti­ge Infor­ma­ti­ons­quel­le und ein ent­schei­den­der Weg­wei­ser.

Die ›Lite­ra­tur­Or­te‹ sind im Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor für 8,50 Euro erhält­lich. Wei­te­re Aus­künf­te unter Tel.: 0421–327943 oder E‑Mail: info@bremer-literaturkontor.de

Literatur in Bremen 2008

Vier the­ma­ti­sche Schwer­punk­te kenn­zeich­nen die Ver­öf­fent­li­chung des Lite­ra­tur­kon­tors, eine Jah­res­ga­be für Mit­glie­der, Freun­de und För­de­rer des Ver­eins, die unter dem Titel ›Lite­ra­tur in Bre­men 2008‹ erschie­nen ist.

30 Autorin­nen und Autoren der Regi­on legen kur­ze Pro­sa­tex­te und Gedich­te vor, in denen sie sich mit der Land­schaft, Lebens­kri­sen, poe­ti­schen Erfin­dun­gen und vir­tu­el­len Begeg­nun­gen aus­ein­an­der­set­zen. Die Zusam­men­stel­lung der Tex­te besorg­ten Inge Buck und Peter Hom­beck.