Thema 2020: Licht ins Unbewusste

So lau­tet das The­ma des IRR­TURMs 2020, der Aus­ga­be Num­mer 32, nach einer Ent­schei­dung der Redak­ti­on. Eine Ein­la­dung zur Erhel­lung des Inne­ren. Und dazu, eure Tex­te und Bil­der ein­zu­rei­chen (wenn wir nicht sogar euer Inter­es­se an einer Mit­ar­beit in der Redak­ti­ons­sit­zung der Lite­ra­tur­re­dak­ti­on wecken kön­nen, die jeden Mitt­wochnach­mit­tag von 14 bis 16 Uhr statt­fin­det).

Die Tex­te reicht bit­te vor­zugs­wei­se in auf­be­rei­te­ter Form, also ger­ne abge­tippt und als Anhang einer E‑Mail an fol­gen­de Mail­adres­se ein:     irrturm@izsr.de

Bei aller Frei­heit für eure Inter­pre­ta­ti­on des The­mas wäre es erfreu­lich, wenn ihr eure Bei­trä­ge, also Tex­te und Bil­der jeg­li­cher Art, (auch immer mal wie­der, ger­ne auch mit kri­ti­schem Auge) auf die (insti­tu­tio­na­li­sier­te) Psych­ia­trie, auf Medi­ka­men­te, auf Gerichts­be­schlüs­se, Rechts­be­treu­ung, auf  Sozi­al­psych­ia­trie, z.B. Wohn­be­treu­ung und der­glei­chen bezieht.

Es gilt  die Ent­schei­dung der Redak­ti­on, dass es sich bei den im IRRTURM publi­zier­ten Tex­ten vor allem um Erst­pu­bli­ka­tio­nen han­deln soll. Daher sen­det bit­te Bei­trä­ge ein, die noch nir­gends — auch nicht im Inter­net — gestan­den haben / ver­öf­fent­licht wur­den. In Aus­nah­me­fäl­len haben wir uns auf fol­gen­de Regel ver­stän­digt: Vor einer Wie­der­ver­öf­fent­li­chung sol­len min­de­tens 3 Jah­re Abstand zur Erst­ver­öf­fent­li­chung lie­gen. Um die Moti­va­ti­on auf­recht­zu­er­hal­ten, Neu­es her­vor­zu­brin­gen (gewis­ser­ma­ßen für den Irr­turm) und wir in der Fol­ge ver­mei­den möch­ten, in einer Mehr­zahl Tex­te, die schon älter und bereits anders­wo ver­öf­fent­licht sind, wie­der­ab­zu­dru­cken, sol­len pro Autor*in und Jahr maxi­mal 2 Tex­te wie­der­ver­öf­fent­licht wer­den.

Wir bit­ten um Ver­ständ­nis dafür, dass nicht alles publi­ziert wer­den kann.

Ein­sen­de­schluss ist der 31. Juli 2020

Mörderische Schwestern schreiben Arbeitsstipendium aus

Mit ihrem Arbeits­sti­pen­di­um för­dern die Mör­de­ri­schen Schwes­tern e.V. auch im Jahr 2020 eine Kri­mi­schrift­stel­le­rin bei einem span­nen­den Schreib­pro­jekt. Euro­pas größ­ter Kri­mi­au­torin­nen­ver­band unter­stützt mit dem Sti­pen­di­um in Höhe von 1.500 Euro die Arbeit an einem Kri­mi­nal­ro­man oder einer Samm­lung eige­ner Kri­mikurz­ge­schich­ten.

Mit unse­rem Sti­pen­di­um möch­ten wir allen schrei­ben­den Frau­en unab­hän­gig von ihrem Alter hel­fen, sich inten­si­ver ihrem Pro­jekt wid­men zu kön­nen “, erklärt die Prä­si­den­tin der Mör­de­ri­schen Schwes­tern, Caro­la Chris­ti­an­sen. „Die Vor­aus­set­zun­gen der meis­ten Sti­pen­di­en sind oft gera­de für Frau­en mit fami­liä­ren Ver­pflich­tun­gen kaum zu bewäl­ti­gen, wenn zum Bei­spiel Bedin­gun­gen wie ein fes­ter Auf­ent­halt an einem bestimm­ten Ort an die För­de­rung geknüpft sind. Wir wol­len aber auch den Autorin­nen eine Chan­ce geben, die allein auf­grund ihrer fami­liä­ren Situa­ti­on von vie­len Sti­pen­di­en aus­ge­schlos­sen sind. Das Geld soll es ihnen ermög­li­chen, sich Frei­räu­me zum Schrei­ben schaf­fen zu kön­nen.“

Die Mör­de­ri­schen Schwes­tern ver­ge­ben ihr Arbeits­sti­pen­di­um zum sieb­ten Mal. Vie­le bis­he­ri­ge Sti­pen­dia­tin­nen, dar­un­ter Anke Lau­fer, Mar­len Scha­chin­ger und Patri­cia Hol­land Moritz, haben ihre Wer­ke inzwi­schen ver­öf­fent­licht. So erscheint am 13. Janu­ar der Kri­mi ›Die Schnüff­le­rin‹ von Anne von Vas­za­ry, Sti­pen­dia­tin des Jah­res 2016, bei Droemer Knaur.

Die Bewer­bungs­frist für das dies­jäh­ri­ge Sti­pen­di­um beginnt am 15. Janu­ar und endet am 15. März 2020 (es zählt der Ein­gang der Unter­la­gen). Die För­de­rung in Höhe von ins­ge­samt 1.500 Euro läuft über die Mona­te Sep­tem­ber, Okto­ber und Novem­ber.

Bewer­ben kön­nen sich Frau­en unab­hän­gig von Alter, Wohn­ort und bis­he­ri­gen Ver­öf­fent­li­chun­gen mit einem Pro­jekt im Bereich der Span­nungs­li­te­ra­tur. Eine Mit­glied­schaft bei den Mör­de­ri­schen Schwes­tern ist nicht erfor­der­lich. Die Sti­pen­dia­tin ver­pflich­tet sich, ihr Pro­jekt im Rah­men der Voll­ver­samm­lung der Mör­de­ri­schen Schwes­tern im Novem­ber 2020 vor­zu­stel­len. Die Rei­se­kos­ten tra­gen die Mör­de­ri­schen Schwes­tern.

Ein­zu­rei­chen sind ein maxi­mal zwei­sei­ti­ges Expo­sé und eine 15-sei­ti­ge Lese­pro­be in vier­fa­cher gedruck­ter Aus­fer­ti­gung und digi­tal (PDF) sowie ein aus­ge­füll­tes Bewer­bungs­for­mu­lar, eine Kurz­bio­gra­fie und Kurz­bi­blio­gra­fie. Bewer­be­rin­nen wer­den gebe­ten, unbe­dingt die Infor­ma­tio­nen zur Bewer­bung unter https://www.moerderische-schwestern.eu/ueber-uns/aktuelle-projekte/unser-arbeitsstipendium/ zu beach­ten.

Das Bewer­bungs­for­mu­lar for­dern Inter­es­sier­te unter stipendium@moerderische-schwestern.eu bei Jury­se­kre­tä­rin Bar­ba­ra Steu­ten an, die für Rück­fra­gen zur Ver­fü­gung steht.

Über die Mör­de­ri­schen Schwes­tern e.V.: Als größ­tes euro­päi­sches Netz­werk von  Kri­mi­lieb­ha­be­rin­nen ver­ei­nen die Mör­de­ri­schen Schwes­tern e.V. knapp 600 Autorin­nen und Bücher­freun­din­nen aus Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz. Ziel ist die För­de­rung der von Frau­en ver­fass­ten, deutsch­spra­chi­gen Kri­mi­nal­li­te­ra­tur. Dies erfolgt u.a. über Men­to­ring, das Arbeits­sti­pen­di­um, den Preis „Die Gol­de­ne Augus­te“ sowie die För­de­rung von Fort­bil­dun­gen und poli­ti­scher Teil­ha­be mit Blick auf Autorin­nen- und Frau­en­rech­te. www.moerderische-schwestern.eu

Deutsch-Tschechische Förderung für Autor*innen – Ausschreibung 2020 –

Das För­der­pro­gramm „Tape­ten­wech­sel – Ein deutsch-tsche­chi­scher Lite­ra­tur­aus­tausch“ ist eine Form der Schriftsteller*innenförderung, die es Autor*innen aus Deutsch­land ermög­licht, sich wäh­rend eines Auf­ent­halts in Tsche­chi­en ganz ihren künst­le­ri­schen Tätig­kei­ten zu wid­men.

Rea­li­siert wird das Pro­gramm vom vir­tu­el­len Lite­ra­tur­haus Bre­men, glo­ba­le e.V., den Künst­ler­häu­sern Worps­we­de, dem Tsche­chi­schen Lite­ra­tur­zen­trum (Sek­ti­on der Mäh­ri­schen Lan­des­bi­blio­thek) und dem Deutsch-Tsche­chi­schen Zukunfts­fonds.

Für das Jahr 2020 wird ein vier­wö­chi­ges Auf­ent­halts­sti­pen­di­um vom 1. – 31. Mai ver­ge­ben. Es wird gewünscht, dass die Sti­pen­dia­ten vor Ort prä­sent sind. Lesungs­mög­lich­kei­ten sind vor­ge­se­hen. Für die Auf­ent­halts­dau­er wird einem/r Schriftsteller*in eine Woh­nung in der Haupt­stadt Prag miet­frei zur Ver­fü­gung gestellt. Zusätz­lich wird eine Zah­lung in Höhe von 1.000.- € pro Sti­pen­di­um gewährt sowie ein Fahrt­kos­ten­zu­schuss.

Bewer­ben kön­nen sich Autor*innen aus Deutsch­land, die bereits auf Ver­öf­fent­li­chun­gen ver­wei­sen kön­nen. Die Bewer­bungs­frist endet am 31. Janu­ar 2020. Ein­zu­rei­chen sind eine kur­ze Vita mit Biblio­gra­phie und ein halb­sei­ti­ges Moti­va­ti­ons­schrei­ben.

Die Unter­la­gen sind aus­schließ­lich per E‑Mail an die Geschäfts­füh­rung des Lite­ra­tur­hau­ses Bre­men zu sen­den: heike.mueller@literaturhaus-bremen.de.

Über die Ver­ga­be der Auf­ent­halts­sti­pen­di­en aus dem Pro­gramm „Tape­ten­wech­sel“  ent­schei­det eine unab­hän­gi­ge Jury in einem Aus­wahl­ver­fah­ren. Der Rechts­weg ist aus­ge­schlos­sen. Die Stipendiat*in wird Mit­te Febru­ar 2020 bekannt gege­ben.

Kon­takt: Lite­ra­tur­haus Bre­men [virt.] e.V., Oster­tor­stein­weg 53, D‑28203 Bre­men, Tele­fon *49 421 458 5 3939, www.literaturhaus-bremen.de

Im ver­gan­ge­nen Früh­jahr war Akin Ema­nu­el Sipal (*1991, Essen) wäh­rend sei­nes Sti­pen­di­um in Prag und hat sich inten­siv mit dem The­ma Erin­ne­rung und mit der Geschich­te sei­ner Groß­vä­ter befasst.

Im Okto­ber 2019 war Hana Rogul­jic (*1979) als aktu­el­le tsche­chi­sche Sti­pen­dia­tin in den Künst­ler­häu­sern Worps­we­de. Sie arbei­tet gera­de an einem neu­en Kin­der­buch.

Ausschreibung des Heinrich-Heine-Stipendiums in Lüneburg für die Jahre 2021/2022

Das Land Nie­der­sach­sen ver­gibt zusam­men mit der Han­se­stadt Lüne­burg das Hein­rich-Hei­ne-Sti­pen­di­um als Aus­zeich­nung für bis­her ver­öf­fent­lich­te Arbei­ten und zur För­de­rung des wei­te­ren schrift­stel­le­ri­schen Schaf­fens. Pro Jahr wer­den drei drei­mo­na­ti­ge Sti­pen­di­en ver­ge­ben. Die Auf­ent­halts­sti­pen­di­en wer­den nun für die Jah­re 2021 und 2022 aus­ge­schrie­ben. Infor­ma­tio­nen über das Sti­pen­di­um gibt es im Inter­net unter www.literaturbuero-lueneburg.de.

Die Sti­pen­dia­ten erhal­ten monat­lich 1.400 Euro vor­be­halt­lich der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Lan­des­mit­tel. Die kom­plett ein­ge­rich­te­te Zwei-Zim­mer-Woh­nung (50 qm) befin­det sich im Anbau des Hein­rich-Hei­ne-Hau­ses und wird miet­frei zur Ver­fü­gung gestellt, für die lau­fen­den Kos­ten (Strom, Hei­zung, Was­ser, Inter­net etc.) wird eine monat­li­che Kos­ten­pau­scha­le von zur­zeit 100,00 € erho­ben. Es wird erwar­tet, dass die beru­fe­nen Autorin­nen und Autoren in ihrer Sti­pen­di­en­zeit im Hein­rich-Hei­ne-Haus woh­nen. Das Lite­ra­tur­bü­ro Lüne­burg über­nimmt orga­ni­sa­to­ri­sche Auf­ga­ben sowie die Betreu­ung der Sti­pen­dia­ten.

Bewer­ben kön­nen sich deutsch­spra­chi­ge Schrift­stel­le­rin­nen und Schrift­stel­ler. Die Bewer­bungs­un­ter­la­gen sol­len bio-/bi­blio­gra­phi­sche Anga­ben und zehn bis zwan­zig Sei­ten aus einem neu­en unver­öf­fent­lich­ten Manu­skript in jeweils drei Exem­pla­ren ent­hal­ten sowie die letz­te Ver­öf­fent­li­chung in zwei Exem­pla­ren. Mit Ver­öf­fent­li­chung ist eine Buch­ver­öf­fent­li­chung (Pro­sa oder Lyrik) in deut­scher Spra­che (nicht im Selbst­ver­lag oder von Autoren finan­zier­ten Dru­cken) gemeint. Als mit einer Buch­ver­öf­fent­li­chung ver­gleich­bar wird eine grö­ße­re Anzahl von Ein­zel­ver­öf­fent­li­chun­gen in Lite­ra­tur­zeit­schrif­ten und Antho­lo­gi­en ange­se­hen. Das Hein­rich-Hei­ne-Sti­pen­di­um wird nicht an Über­set­zer und Sach­buch­au­toren ver­ge­ben.

Die Bewer­bungs­un­ter­la­gen kön­nen vom 1. Novem­ber 2019 bis zum 31. Janu­ar 2020 ein­ge­reicht wer­den. Die Rück­sen­dung der ein­ge­reich­ten Unter­la­gen wird gewähr­leis­tet, wenn Rück­por­to in der Höhe des gezahl­ten Por­tos bei­liegt.

Lite­ra­tur­bü­ro Lüne­burg e.V.
Ansprech­part­ne­rin: Kers­tin Fischer
Am Och­sen­markt 1a, 21335 Lüne­burg
Tel.: 04131–3093687 // Fax: 04131–3093688
E‑Mail: literaturbuero@stadt.lueneburg.de

www.literaturbuero-lueneburg.de // facebook.com/LiteraturbueroLueneburg