autorenstipendium

Bre­mer Autoren­sti­pen­di­um 2020

Zur För­de­rung des lite­ra­ri­schen Nach­wuch­ses sowie pro­fes­sio­nell arbei­ten­der Autor*innen ver­gibt der Sena­tor für Kul­tur im Jahr 2020 zwei Sti­pen­di­en an Schriftsteller*innen, die ihren Wohn­sitz in Bremen/Bremerhaven oder dem angren­zen­den Umland haben – die För­der­sum­me ist im Ver­gleich zu den Vor­jah­ren ver­dop­pelt wor­den. Die Orga­ni­sa­ti­on der Aus­schrei­bung und Ver­ga­be liegt erneut beim Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor.

Neben der erhöh­ten För­der­sum­me gibt es eine wei­te­re Neue­rung – erst­mals wer­den zwei unter­schied­li­che Sti­pen­di­en aus­ge­schrie­ben:
Ver­ge­ben wird zum einen ein Nach­wuchs­sti­pen­di­um zu 4.000,- Euro (plus Men­to­ring-Pro­gramm**), das sich an Autor*innen im Alter von unter 40 Jah­ren rich­tet. Zum ande­ren wird ein Pro­jekt­sti­pen­di­um zu 5.000,- Euro ver­ge­ben, das sich an bereits pro­fes­sio­nell arbei­ten­de Autor*innen rich­tet, die an einem aktu­el­len Buch­pro­jekt arbei­ten.

Bei­de Sti­pen­di­en sol­len dazu die­nen, bereits begon­ne­ne deutsch­spra­chi­ge lite­ra­ri­sche Arbei­ten fer­tig­zu­stel­len und Autor*innen zu för­dern, deren Arbeit eine hohe lite­ra­ri­sche Befä­hi­gung erken­nen lässt.

Bewer­bungs­kri­te­ri­en

1) Kri­te­ri­en für das Nach­wuchs­sti­pen­di­um

Bewer­bun­gen sind nur mit eige­nen unver­öf­fent­lich­ten Tex­ten mög­lich. Wie­der­hol­te Bewer­bun­gen sind mög­lich, nicht jedoch für Autor*innen, die das Sti­pen­di­um bereits erhal­ten haben. Die Bewerber*innen sol­len das 18. Lebens­jahr voll­endet haben und nicht älter als 40 Jah­re sein.

Es kön­nen Tex­te aus den Gat­tun­gen Epik, Lyrik oder Dra­ma­tik ein­ge­reicht wer­den. Die Jury ent­schei­det anhand von Text­pro­ben und Expo­sé, die den Juror*innen anonym vor­ge­legt wer­den.

Erwar­tet wer­den Text­pro­ben von maxi­mal 10 Norm­sei­ten (DIN A4, maxi­mal 30 Zei­len à 60 Anschlä­ge, Schrift: 12 Punkt) in sechs­fa­cher Aus­fer­ti­gung. Zudem ein Expo­sé* im Umfang von zwei bis maxi­mal drei Norm­sei­ten – bit­te eben­falls in sechs­fa­cher Aus­füh­rung. Hier­in soll das Pro­jekt beschrie­ben wer­den, in des­sen Zusam­men­hang der ein­ge­reich­te Text steht.

Auf­grund des anony­mi­sier­ten Aus­wahl­ver­fah­rens bit­ten wird dar­über hin­aus um ein Bewer­bungs­schrei­ben in einem ver­schlos­se­nen Brief­um­schlag mit bio-biblio­gra­fi­scher Über­sicht sowie Namen und Adres­se. Wich­tig: Der Umschlag mit den bio-biblio­gra­fi­schen Daten, die Text­pro­ben und das Expo­sé dür­fen nicht mit dem Namen des/der Bewerber*in ver­se­hen wer­den, son­dern müs­sen statt­des­sen mit einem Kenn­wort gekenn­zeich­net wer­den!

*Hin­weis zum Expo­sé: Das Expo­sé soll­te neben dem Inhalt die Figu­ren, Zeit und Ort der Hand­lung und die Erzähl­per­spek­ti­ve des Tex­tes erläu­tern. Zudem soll­te der Text sowohl the­ma­tisch als auch in ein lite­ra­ri­sches Umfeld (z.B. Gen­re: Roman, lite­ra­ri­scher Essay, Gedicht­band etc.) ein­ge­ord­net und der vor­aus­sicht­li­che Sei­ten­um­fang ange­ge­ben wer­den.

**Zusätz­lich zu den 4.000 Euro Preis­geld ist das Nach­wuchs­sti­pen­di­um mit einem Men­to­ring-Pro­gramm ver­knüpft. Zur Wei­ter­ent­wick­lung des aus­ge­zeich­ne­ten Tex­tes wird der Sti­pen­dia­tin bzw. dem Sti­pen­dia­ten ein/eine Bre­mer Autor*in zur Sei­te gestellt. Statt­fin­den wird das Men­to­ring im Rah­men von drei Werk­statt­ta­gen (ver­teilt auf sechs Mona­te), in denen der Text bzw. das aus­ge­zeich­ne­te Gesamt­pro­jekt inten­siv bespro­chen, wei­ter­ent­wi­ckelt und im Ide­al­fall zu einem Manu­skript ver­ar­bei­tet wird, mit dem sich der/die Stipendiat*in bei Agen­tu­ren und/oder Ver­la­gen bewer­ben kann.

2) Kri­te­ri­en für das Pro­jekt­sti­pen­di­um

Bewer­bun­gen sind nur mit eige­nen unver­öf­fent­lich­ten Tex­ten mög­lich. Bewer­ben kön­nen sich Autor*innen, die min­des­tens eine eige­ne Buch­pu­bli­ka­ti­on in einem unab­hän­gi­gen Ver­lag (aus­ge­schlos­sen sind Zuschuss­ver­la­ge, BOD, Self­pu­bli­shing und E‑Books) oder meh­re­re Ver­öf­fent­li­chun­gen in renom­mier­ten Lite­ra­tur­zeit­schrif­ten vor­wei­sen kön­nen.

Die­ses Sti­pen­di­um wird 2020 erst­mals aus­ge­schrie­ben. Bewer­ben kön­nen sich des­halb auch Autor*innen, die das Bre­mer Autoren­sti­pen­di­um bereits erhal­ten haben, aller­dings nicht mit dem Pro­jekt, für das sie bereits mit dem Autoren­sti­pen­di­um aus­ge­zeich­net wor­den sind. Die Bewerber*innen sol­len das 18. Lebens­jahr voll­endet haben.

Es kön­nen Tex­te aus den Gat­tun­gen Epik, Lyrik oder Dra­ma­tik ein­ge­reicht wer­den. Die Jury ent­schei­det anhand von Text­pro­ben und Expo­sé.

Erwar­tet wer­den Text­pro­ben aus dem aktu­el­len Pro­jekt von maxi­mal 10 Norm­sei­ten (DIN A4, maxi­mal 30 Zei­len à 60 Anschlä­ge, Schrift: 12 Punkt) sowie eine 10 Norm­sei­ten umfas­sen­de Lese­pro­be aus bereits ver­öf­fent­lich­ten Büchern/Zeitschriften, damit sich die Jury einen Ein­blick in die bis­he­ri­ge lite­ra­ri­sche Arbeit ver­schaf­fen kann (bit­te jeweils in sechs­fa­cher Aus­fer­ti­gung). Zudem eine bio-biblio­gra­fi­sche Über­sicht sowie ein Expo­sé* im Umfang von jeweils zwei bis maxi­mal drei Norm­sei­ten (bit­te eben­falls in sechs­fa­cher Aus­füh­rung). Hier­in soll das Pro­jekt beschrie­ben sein, in des­sen Zusam­men­hang der ein­ge­reich­te Text steht.

Da über die Ver­ga­be die­ses Sti­pen­di­ums nicht in einem anony­mi­sier­ten Ver­fah­ren ent­schie­den wird, bit­ten wir dar­um, alle ein­ge­reich­ten Tex­te, in der Fuß­zei­le mit Namen zu kenn­zeich­nen.

*Hin­weis zum Expo­sé: Das Expo­sé soll­te neben dem Inhalt die Figu­ren, Zeit und Ort der Hand­lung und die Erzähl­per­spek­ti­ve des Tex­tes erläu­tern. Zudem soll­te der Text sowohl the­ma­tisch als auch in ein lite­ra­ri­sches Umfeld (z.B. Gen­re: Roman, lite­ra­ri­scher Essay, Gedicht­band etc.) ein­ge­ord­net und der vor­aus­sicht­li­che Sei­ten­um­fang ange­ge­ben wer­den.

All­ge­mei­ner Hin­weis zu bei­den Sti­pen­di­en: Autor*innen kön­nen sich jeweils nur auf eines der bei­den Sti­pen­di­en bewer­ben. Dop­pel­be­wer­bun­gen sind aus­ge­schlos­sen.

Neben den Sti­pen­di­en, die der Sena­tor für Kul­tur ver­gibt, stellt der Deut­sche Bör­sen­ver­ein des Buch­han­dels erst­mals 2020 den bei­den Sti­pen­dia­ten Frei­päs­se für die Frank­fur­ter und die Leip­zi­ger Buch­mes­se zur Ver­fü­gung.

Wir bit­ten, die Bewer­bungs­un­ter­la­gen an fol­gen­de Adres­se zu sen­den:

Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor, Vil­la Ichon, Gothe­platz 4, 28203 Bre­men.
Betreff: “Nach­wuchs­sti­pen­di­um” bzw. “Pro­jekt­sti­pen­di­um”

Ein­sen­de­schluss für bei­de Sti­pen­di­en ist der 31. August 2020.

Zur Jury 2020 gehö­ren Dr. Alex­an­dra Tacke (Refe­ren­tin für Lite­ra­tur beim Sena­tor für Kul­tur), PD Dr. Karen Struve (Uni­ver­si­tät Kiel & Vor­stand Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor),
Alex­an­dra Rem­pe (Geschäfts­füh­re­rin Buch­hand­lung Storm), PD Dr. Ian Wat­son (frei­er Autor
& Vor­stand virt. Lite­ra­tur­haus) und Hel­ge Hom­mers (Jour­na­list & Sti­pen­di­at 2018).

Die Namen der Stipendiat*innen wer­den im Herbst 2020 bekannt­ge­ge­ben.

 Die aus­ge­zeich­ne­ten Stipendiat*innen ver­pflich­ten sich mit der Annah­me des Sti­pen­di­ums zu einer gemein­sa­men Lesung im Janu­ar, die das Lite­ra­tur­kon­tor orga­ni­siert.

Kon­takt

Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor / Jens Laloire
Vil­la Ichon, Goe­the­platz 4, 28203 Bre­men
Tel.: 0421 327943
E‑Mail: info@literaturkontor-bremen.de


Vergabe des Bremer Autorenstipendium 2019

Zur För­de­rung des lite­ra­ri­schen Nach­wuch­ses ver­gibt der Sena­tor für Kul­tur auch im Jahr 2019 zwei Sti­pen­di­en zu je 2500,- Euro an Schrift­stel­le­rin­nen und Schrift­stel­ler, die ihren Wohn­sitz in Bremen/Bremerhaven oder dem angren­zen­den Umland haben. Die Sti­pen­di­en sol­len dazu die­nen, bereits begon­ne­ne deutsch­spra­chi­ge lite­ra­ri­sche Arbei­ten fer­tig­zu­stel­len und Autorin­nen und Autoren zu för­dern, deren Arbeit eine lite­ra­ri­sche Befä­hi­gung erken­nen lässt.

Nach der öffent­li­chen Aus­schrei­bung der Sti­pen­di­en haben sich seit Ende Juni 50 Autoren und Autorin­nen um das Sti­pen­di­um bewor­ben – so vie­le wie seit vie­len Jah­ren nicht! Die fünf­köp­fi­ge Jury war von der ins­ge­samt hohen Qua­li­tät der ein­ge­sand­ten Tex­te beein­druckt, lob­te die Viel­falt der Ideen und Gen­res, muss­te sich schließ­lich aber für zwei der anony­mi­sier­ten Bewer­bun­gen ent­schei­den. Fol­gen­de Ent­schei­dung wur­de dabei getrof­fen:

Das Autoren­sti­pen­di­um 2019 geht an Lau­ra Mül­ler-Hen­nig und an Anne­gret Ach­ner.

Begrün­dung der Jury
In ihrem Roman­pro­jekt „Die Oma im Baum“ erzählt Lau­ra Mül­ler-Hen­nig von der knapp sie­ben­jäh­ri­gen Mona, die am Bre­mer Stadt­rand in finan­zi­ell pre­kä­ren Ver­hält­nis­sen bei ihrer allein­er­zie­hen­den Mut­ter auf­wächst. In ihrer Erzähl­wei­se lehnt sich die Autorin dabei gekonnt an die Per­spek­ti­ve der Sie­ben­jäh­ri­gen an und ent­fal­tet in Epi­so­den ver­schie­de­ne Erin­ne­run­gen an die Kind­heit ihrer Prot­ago­nis­tin. Vor allem der Tod der Oma und das
Ver­schwin­den ihrer bes­ten Freun­din Esra hin­ter­las­sen Spu­ren in Monas Träu­men, auf Möbeln und in Räu­men. Der Text ist dabei sehr sou­ve­rän und sti­lis­tisch sicher erzählt, er ent­wi­ckelt eine eige­ne Stim­me und eine beein­dru­ckend bild­rei­che, poe­ti­sche Spra­che, mit der die Autorin gekonnt kind­li­che Ima­gi­na­ti­ons­kraft mit blitz­licht­ar­ti­gen Erin­ne­run­gen ver­bin­det. Selbst (oder gera­de) die nüch­ter­ne Unter­su­chung im MRT oder eine Nar­ko­se
wer­den aus der Per­spek­ti­ve der klei­nen Mona zu einer Erin­ne­rung des Wun­der­ba­ren, das sich eben­so in die Lebens­rea­li­tät der Prot­ago­nis­tin ein­fügt wie die fried­li­che Erin­ne­rung, dass sie ihre tote Oma gelas­sen im Trench­coat im Baum sit­zen sieht.

In ihrem Roman­pro­jekt „Bei­fang“ wid­met sich Anne­gret Ach­ner dem hoch­ak­tu­el­len The­ma Über­fi­schung. Vor die­sem Hin­ter­grund ent­wi­ckelt sie eine außer­or­dent­lich span­nend begin­nen­de Kri­mi­nal­ge­schich­te, die auch sti­lis­tisch in ihrer Erzähl­wei­se über­zeugt. Der alte Fischer Knud­sen, sein Nef­fe Enno und der Bio­lo­gie­stu­dent Jan, der ein Prak­ti­kum auf Knud­sens Kut­ter absol­viert, zie­hen bei einem nächt­li­chen Fisch­fang auf der Nord­see eine Lei­che an Bord, die sich im Netz ver­hakt hat. Die­ser „Fang“ ist der Aus­gangs­punkt für einen poli­ti­schen Kri­mi über ille­ga­le Fische­rei, die Machen­schaf­ten der Fisch­ma­fia und das gra­vie­ren­de Umwelt­pro­blem Über­fi­schung. Der Text basiert dabei auf einer offen­bar äußerst gründ­li­chen Recher­che, denn die Autorin scheint sowohl mit dem poli­ti­schen The­ma ver­traut zu sein, als auch mit dem Milieu ihrer Figu­ren, das sehr  authen­tisch wirkt, nicht zuletzt durch das rhyth­mi­sche sprach­li­che Lokal­ko­lo­rit. Zudem gelingt es der Autorin nicht nur, geschickt Span­nung auf­zu­bau­en, son­dern auch im Pro­log ihren kind­li­chen, spä­ter jugend­li­chen
Prot­ago­nis­ten Jan sehr glaub­haft dar­zu­stel­len.

Zu den Autorin­nen

Foto: Marc Stavros
Foto: Marc Stav­ros

Lau­ra Mül­ler-Hen­nig (*1985) hat im Bereich Thea­ter und Film gear­bei­tet, Medi­en­pro­duk­ti­on und Psy­cho­lo­gie stu­diert und wid­met sich seit meh­re­ren Jah­ren ver­schie­de­nen Kunst­pro­jek­ten – u.a. im Blau­mei­er-Ate­lier und in der Film-Koope­ra­ti­ve „com­pa­gnons“.
Eini­ge ihrer Tex­te hat sie in Kunst­ka­ta­lo­gen, Antho­lo­gien und Zeit­schrif­ten ver­öf­fent­licht
sowie in der Mini­Lit-Rei­he des Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tors. Dort lei­tet sie seit 2018 eine
regel­mä­ßig statt­fin­den­de Schreib­werk­statt für jun­ge Autor*innen (14 – 19 Jah­re). Für eine ihrer Geschich­ten war sie 2016 für den Fried­rich-Glau­ser-Preis in der Spar­te Kurz­kri­mi nomi­niert. Zudem erhielt sie im Früh­jahr 2019 das vom Lite­ra­tur­kon­tor ver­ge­be­ne Sti­pen­di­um für die Bre­mer Pro­sa­werk­statt bei Micha­el Wil­den­hain.

Anne­gret Ach­ner

Foto: privat
Foto: pri­vat

Anne­gret Ach­ner (*1947) hat nach einem Stu­di­um der Anglis­tik und Ger­ma­nis­tik in Bochum, Tübin­gen und St. Andrews über 30 Jah­re im Bre­mer Schul­dienst gear­bei­tet. Zur­zeit unter­rich­tet sie als Dozen­tin für Eng­lisch an der VHS Bre­men-Nord. Seit der Pen­sio­nie­rung und nach der mühe­vol­len Kor­rek­tur von unzäh­li­gen Deutsch­auf­sät­zen fing sie selbst an zu schrei­ben und bil­de­te sich in Schreib­work­shops fort. Eini­ge ihrer Erzäh­lun­gen und Kurz­kri­mis gewan­nen Prei­se bei Schreib­wett­be­wer­ben und erschie­nen in Antho­lo­gien – zuletzt im Kri­mi­band „Ost­frie­sisch kri­mi­nel­le Weih­nacht“ (Well­hö­fer Ver­lag, 2019). Anne­gret Ach­ner ist akti­ve Teil­neh­me­rin beim Lite­ra­tur­fest „Gast­ge­ber Spra­che“ in Bre­men-Nord und sie betreibt einen eige­nen Blog, in dem sie regel­mä­ßig Kurz­ge­schich­ten ver­öf­fent­licht (anne-achner.de).

Zur Jury 2019 gehör­ten Dr. Alex­an­dra Tacke (Refe­ren­tin für Lite­ra­tur beim Sena­tor für Kul­tur), PD Dr. Karen Struve (Uni­ver­si­tät Kiel & Vor­stand Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor), Alex­an­dra Rem­pe (Geschäfts­füh­re­rin Buch­hand­lung Storm), PD Dr. Ian Wat­son (frei­er Autor & Vor­stand virt. Lite­ra­tur­haus) und Hel­ge Hom­mers (Jour­na­list & Sti­pen­di­at 2018).

Die Lesung der Sti­pen­dia­ten 2019, bei der sie ihre Pro­jek­te vor­stel­len und Aus­zü­ge lesen wer­den, fin­det Frei­tag, den 10. Janu­ar 2020, um 20 Uhr im Kuko­on, Bun­ten­tor­stein­weg 29, statt. Die Mode­ra­ti­on des Abends über­neh­men Karen Struve und Ian Wat­son.

Aus­zü­ge aus den Manu­skrip­ten der bei­den Sti­pen­dia­tin­nen fin­den Sie hier»

Einen Arti­kel über Lau­ra Mül­ler-Hen­nig fin­den Sie hier»


 

Zur För­de­rung des lite­ra­ri­schen Nach­wuch­ses ver­gibt der Sena­tor für Kul­tur seit 1979/84 jähr­lich zwei Sti­pen­di­en zu (aktu­ell) je 2500,- Euro an Schrift­stel­le­rin­nen und Schrift­stel­ler, die ihren Wohn­sitz in Bremen/Bremerhaven oder dem angren­zen­den Umland haben.

Im Auf­trag des Sena­tors für Kul­tur betreut das Lite­ra­tur­kon­tor seit vie­len Jah­ren die Ver­ga­be die­ser bei­den Sti­pen­di­en. Das Kon­tor nimmt die Aus­schrei­bung vor, orga­ni­siert und mode­riert die Arbeit der Jury und ver­an­stal­tet für die aktu­ell aus­ge­zeich­ne­ten Stipendiat*innen im Janu­ar eine gemein­sa­me Lesung, zu der sich die bei­den Stipendiat*innen mit der Annah­me des Sti­pen­di­ums ver­pflich­ten.

Die Sti­pen­di­en sol­len dazu die­nen, bereits begon­ne­ne deutsch­spra­chi­ge lite­ra­ri­sche Arbei­ten fer­tig zu stel­len und Autorin­nen und Autoren zu för­dern, deren Arbeit eine lite­ra­ri­sche Befä­hi­gung erken­nen lässt.

Bremer Autorenstipendium 2019

Bewer­bungs­kri­te­ri­en
Die Aus­schrei­bung rich­tet sich aus­schließ­lich an Schrift­stel­le­rin­nen und Schrift­stel­ler, die ihren Wohn­sitz in Bremen/Bremerhaven oder dem angren­zen­den Umland haben.

Bewer­bun­gen sind nur mit eige­nen unver­öf­fent­lich­ten Tex­ten mög­lich. Wie­der­hol­te Bewer­bun­gen sind mög­lich, nicht jedoch für Autorin­nen und Autoren, die das Autoren­sti­pen­di­um bereits erhal­ten haben.

Die Bewerber*innen sol­len das 18. Lebens­jahr voll­endet haben.

Es kön­nen Tex­te aus den Gat­tun­gen Pro­sa, Lyrik und lite­ra­ri­scher Essay ein­ge­reicht wer­den. Die Jury ent­schei­det anhand von Text­pro­ben, die den Juro­rin­nen und Juro­ren anonym vor­ge­legt wer­den.

Die Sti­pen­di­en sol­len dazu die­nen, bereits begon­ne­ne deutsch­spra­chi­ge lite­ra­ri­sche Arbei­ten fer­tig zu stel­len und Autorin­nen und Autoren zu för­dern, deren Arbeit eine lite­ra­ri­sche Befä­hi­gung erken­nen lässt.

Erwar­tet wer­den Text­pro­ben von maxi­mal 10 Norm­sei­ten (DIN A4, maxi­mal 30 Zei­len à 60 Anschlä­ge, Schrift:12 Punkt) in sechs­fa­cher Aus­fer­ti­gung. Zudem ein Expo­sé im Umfang von einer DIN-A4-Sei­te – bit­te eben­falls in sechs­fa­cher Aus­füh­rung. Hier­in soll das Pro­jekt beschrie­ben sein, in des­sen Zusam­men­hang der ein­ge­reich­te Text steht.

Dar­über hin­aus bit­ten wir um ein Bewer­bungs­schrei­ben in einem ver­schlos­se­nen Brief­um­schlag mit bio-biblio­gra­fi­scher Über­sicht sowie Namen und Adres­se. Umschlag, Text­pro­ben und Expo­sé dür­fen nicht mit dem Namen des Bewer­bers bzw. der Bewer­be­rin ver­se­hen wer­den, son­dern müs­sen statt­des­sen mit einem Kenn­wort gekenn­zeich­net wer­den!

Wir bit­ten, die Bewer­bungs­un­ter­la­gen an fol­gen­de Adres­se zu sen­den:
Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor, Vil­la Ichon, Gothe­platz 4, 28203 Bre­men

Ein­sen­de­schluss ist der 19. August 2019.

Zur Jury 2019 gehö­ren Dr. Alex­an­dra Tacke (Refe­ren­tin für Lite­ra­tur beim Sena­tor für Kul­tur), PD Dr. Karen Struve (Uni­ver­si­tät Kiel & Vor­stand Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor), Alex­an­dra Rem­pe (Geschäfts­füh­re­rin Buch­hand­lung Storm), PD Dr. Ian Wat­son (frei­er Autor & Vor­stand virt. Lite­ra­tur­haus) und Hel­ge Hom­mers (Jour­na­list & Sti­pen­di­at 2018).

Die Namen der Stipendiat*innen wer­den Ende Sep­tem­ber 2019 bekannt gege­ben.

Die aus­ge­zeich­ne­ten Stipendiat*innen ver­pflich­ten sich mit der Annah­me des Sti­pen­di­ums zu einer gemein­sa­men Lesung im Janu­ar, die das Lite­ra­tur­kon­tor orga­ni­siert.

Kon­takt
Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor / Jens Laloire
Vil­la Ichon, Goe­the­platz 4, 28203 Bre­men
Tel.: 0421 327943
E‑Mail: info@literaturkontor-bremen.de
www.literaturkontor-bremen.de

Die Lis­te aller Preisträger*innen fin­den Sie hier»