Tag 2, Dienstag, 28. April 2020

Ges­tern schrieb ich, der Kri­mi, an dem ich arbei­te, käme mir im Moment so banal vor. Das hat mich den Rest des Tages beschäf­tigt, denn das The­ma ist ganz und gar nicht banal: Es geht um Ver­ge­wal­ti­gung. Mir kommt es eher banal vor, die Rea­li­tät in einen span­nen­den, unter­halt­sa­men Plot zu gie­ßen, wenn die Rea­li­tät so wenig unter­halt­sam ist. Dabei war das, sie­he unten, schon vor Coro­na ein Pro­blem, doch plötz­lich sit­ze ich oben­drein an einem his­to­ri­schen Roman. His­to­risch, weil die Zeit sich der­art geän­dert hat, dass alles fern und ver­gan­gen erscheint. Der Roman beginnt im Tau­mel einer Som­mer­nacht, Men­schen sind in den Parks und Stra­ßen unter­wegs, Zwei­sam­keit, Gemein­sam­keit, Geläch­ter. Es gibt Restau­rant­be­su­che, Par­tys. Und sexu­el­le Über­grif­fe, auch eine schwe­re Ver­ge­wal­ti­gung, bei der das Opfer miss­han­delt wird.

Zum Schrei­ben gehört für mich als Kri­mi­au­torin Recher­che. Und was die­se zuta­ge för­der­te, erschreck­te mich (vor allem als Mut­ter einer Toch­ter, die irgend­wann flüg­ge wer­den wird): Bre­men hat­te in der Poli­zei­li­chen Kri­mi­nal­sta­tis­tik 2018 die höchs­te Anzei­gen­ra­te im Bezug auf schwe­re Ver­ge­wal­ti­gung, sexu­el­le Nöti­gung oder Über­grif­fe (einschl. mit Todes­fol­ge) nach §177,178 StGB im gan­zen Bun­des­ge­biet.

Glau­ben Sie nicht? Ich hof­fe auch immer noch, irgend­ein kru­der Rechen­feh­ler ist am Werk. Aber ich hat­te mehr­fach nach­ge­rech­net: In Bre­men wur­den 2018 149 Anzei­gen wegen der oben genann­ten Ver­ge­hen auf­ge­nom­men, es gab 683.000 Ein­woh­ner, das macht einen Pro­zent­satz von 0,02182.
In Ham­burg waren es bei 211 Anzei­gen bei 1.841.000 Ein­woh­nern = 0,01146 %, also etwa halb so vie­le Anzei­gen auf Ein­woh­ner gerech­net.

Ja, jetzt kommt das Argu­ment mit den Stadt­staa­ten.

Ohne Bre­mer­ha­ven, also nur Bre­men Stadt (127 Anzei­gen auf 569.000 Ein­woh­ner) sind es immer noch 0,02232 Pro­zent.
Ber­lin: 768 Anzei­gen auf 3.645.000 Ein­woh­ner = 0,0210 Pro­zent. Köln, 238 Anzei­gen, aber bei 1.085.664 Ein­woh­ner knapp hin­ter Bre­men: 0,02192 Pro­zent. Und so geht das immer wei­ter.

Ich habe den Pro­zent­satz für alle Bun­des­län­der und ver­gleich­ba­re Städ­te aus­ge­rech­net, wur­de rich­tig manisch. Nicht allen Kri­mi­au­toren ist die Rea­li­tät wich­tig, sie stört manch­mal sogar. Die Zah­len haben mich auch ein­ge­schüch­tert, mei­ne Geschich­te gebremst. Wie kann ich dem gerecht wer­den? Was hat das zu bedeu­ten, wo kommt es her? Ist 2018 nur ein zufäl­li­ger Aus­rei­ßer?

Die Kri­mi­nal­sta­tis­tik 2019 ist seit kur­zem online. Und ja, es sind nur win­zi­ge Abwei­chun­gen, zwei­te oder drit­te Nach­kom­ma­stel­le. Aber wenn ich davon aus­ge­he, dass die Hälf­te der Bre­mer Frau­en sind (ohne Kin­der raus­zu­rech­nen), zeigt etwa eine von 4500 Frau­en eine schwe­re Ver­ge­wal­ti­gung an, in Ham­burg nur eine von 9000. Zeigt an, wohl­ge­merkt. Man könn­te über­le­gen, ob Bre­me­rin­nen offen­si­ver sind, wenn es um Anzei­gen­er­stat­tung geht. Eben­so das soge­nann­te Dun­kel­feld. Die­ses wird nach einer Stu­die, erwähnt im BKA Vik­ti­mi­sie­rungs­ser­vey 2017, bei Sexu­al­de­lik­ten übri­gens auf min­des­ten sie­ben Mal höher geschätzt Das ist die Krux bei Sta­tis­ti­ken. Die­se Zah­len haben mich trau­rig gemacht. Pisa-Schluss­licht und Ver­ge­wal­ti­gungs­spit­ze? Unklar auch, war­um in den neu­en Bun­des­län­dern deut­lich weni­ger Ver­ge­wal­ti­gun­gen ange­zeigt wer­den. Auch hier haben sich Zwei­fel gemel­det.

Was bedeu­tet das nun fürs „Schrei­ben“ und vor allem „zu Zei­ten von Coro­na“?

Das The­ma ist nicht banal! Ganz im Gegen­teil, die meis­ten Sexu­al­straf­ta­ten fin­den im nahen Bekann­ten­kreis, Fami­li­en­um­feld oder in Part­ner­schaf­ten statt. Und ich befürch­te, die Anzei­gen wer­den zurück­ge­hen, weil alles, das mensch­li­che Inter­ak­ti­on betrifft, im Moment schwie­rig ist. Eine Spu­ren­si­che­rung am Kör­per ist ein sehr inti­mer Akt.

Der Park erscheint mir plötz­lich siche­rer. Obwohl mir der Gedan­ke naiv vor­kommt, ein Ver­ge­wal­ti­ger hät­te mehr Angst vor Coro­na als vor der Poli­zei.

Das Buch war­tet dar­auf, dass ich wei­ter­schrei­be, der Kri­sen­mo­dus muss sich nur erst wie­der ver­la­gern.

(Quel­len: PKS Jahr­buch 2018 S. V10, Vik­ti­mi­sie­rungs­ser­vey BKA 2017, Ein­woh­ner­zah­len Statista.de)

Tag 5, Freitag, 8. Mai 2020

Heu­te ist mein letz­ter Ein­trag hier. Mei­ne Blog-Zeit ist um. Also die, für die ich ange­fragt wur­de und wo die Ein­trä­ge vom Lite­ra­tur­kon­tor ver­öf­fent­licht wer­den. Aber irgend­wie habe ich mich dar­an gewöhnt. Viel­leicht soll­te ich ein­fach wei­ter­ma­chen. Sozu­sa­gen vir­tu­ell. Ein Blog ohne Web ist ja wohl vir­tu­ell. Vir­tu­ell in einer vir­tu­el­len Welt – so ähn­lich wie minus mal minus plus ergibt. Ist zwar am Ende dann auch ganz banal nur ein Text auf einem Blatt Papier – aber vir­tu­el­ler Blog, das klingt doch voll vorn.

Außer­dem … wenn ich mir vor­stel­le, ich wür­de ein Buch schrei­ben, greift gleich wie­der mein hoher Anspruch auf Inhalt und Spra­che und Form und … und schon geht der schö­ne Fluss flö­ten.

… und mein Ansatz mit der Mini­mal Lite­ra­tu­re hat mich nicht so über­zeugt.

… und da es an Auf­trä­gen man­gelt, muss ich mir sel­ber Auf­trä­ge gene­rie­ren.

Also blog­ge ich ein­fach wei­ter. Ich könn­te mir auch einen Stift neh­men und auf einen Block schrei­ben – aber dann wäre ich ja ein Blo­cker, und das klingt über­haupt nicht nach Schreib­fluss.

Und außer­dem nach voll hin­ten.

Aller­dings:

Noch mehr Avant­gar­de wäre es, ein­fach zu schwei­gen. Die Daten­men­ge, die unse­ren Pla­ne­ten über­schwemmt, nicht wei­ter mit Film­chen und Bild­chen und Text­chen zu füt­tern. Jetzt, wo wirk­lich alle ins Netz drän­gen und um jeden Klick kämp­fen, ein­fach ver­stum­men.

Ver­schwin­den.

Schwei­gen als Kunst.

Eigent­lich ein sinn­vol­les Kon­zept, nur lei­der nicht markt­kon­form. Dafür kriegt man weder Geld noch Auf­merk­sam­keit noch Applaus (okay, der wäre dafür eh zu laut). Viel­leicht könn­te ich einen För­der­an­trag stel­len? Wobei das auch nicht zum Kon­zept passt. Für Schwei­gen als Kunst – dafür muss man kei­nen Antrag stel­len.

Hm .…

Viel­leicht soll­te ich zu mei­nen Wur­zeln zurück­keh­ren? So Rich­tung Stra­ßen­mu­sik? Jetzt, wo der Lock­down sich lang­sam wie­der lockert und die Auto­lob­by schon voll am durch­star­ten ist, dort gegen­steu­ern? Bevor ratz­fatz aus der Fuß­gän­ger­zo­ne eine Auto­bahn gewor­den ist. Der SUV ist ja der idea­le Abstand­hal­ter.

Was mich mit am meis­ten reizt am Thea­ter, an der Musik, an Lesun­gen und dem gan­zen in der Regel unter „Kunst“ sub­su­mier­ten Kram, den ich so mache, ist doch vor allem die Begeg­nung und der Moment, das Feu­er und die Ver­letz­lich­keit des Augen­blicks, den ich nicht nach­träg­lich am Schnei­de­tisch bear­bei­ten kann? Also wenn ich ehr­lich bin: Abge­film­tes Thea­ter erin­nert mich immer an Lei­chen­schau­haus.

Wie­so also nicht, statt alle Kunst ins Netz zu ver­la­gern, nach Nischen in der rea­len Welt suchen. Wie­so nicht Bal­kon-Thea­ter? Fens­ter-Lesun­gen? Bau­ge­rüst-Musik? Ter­ras­sen-Tanz? … und Gedich­te pla­ka­tie­ren, Expo­na­te expo­nie­ren? Geht alles, habe ich teil­wei­se schon gemacht – nicht aus der Not her­aus, son­dern aus Lust am Expe­ri­ment – aber dar­auf lie­ße sich jetzt auf­bau­en.

Der Bal­kon vom Goe­the-Thea­ter wäre zum Bei­spiel wie gemacht dafür. Davor kön­nen sich genug Leu­te mit dem nöti­gen Min­dest­ab­stand ver­tei­len, Hygie­ne­re­geln etc. lie­ßen sich rela­tiv ein­fach ein­hal­ten. Also, wie wär’s, Herr Bör­ger­ding? Am bes­ten wie das fah­ren­de Volk zu Moliè­res Zei­ten: Statt Laut­spre­cher auf­stel­len sich ein­fach selbst hin­stel­len, als laut Spre­cher. Wenn Sie oder Ihr Ensem­ble nicht wol­len … ich stell mich gern dahin. Und lese mei­nen nächs­ten Blog vor. Oder Block. Oder was auch immer …

Was (voll) hin­ten und (voll) vorn ist, ist sowie­so nur eine Fra­ge der Per­spek­ti­ve.

Förderprogramm “Corona-Soforthilfe” zur Abmilderung wirtschaftlicher Auswirkungen der Corona-Krise

Der Senat hat heu­te (Frei­tag, 20. März 2020) ein zuschuss­ba­sier­tes För­der­pro­gramm zur Abmil­de­rung der wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Kri­se für Kleinst­un­ter­neh­men beschlos­sen und wird zusätz­li­che Haus­halts­mit­tel in Höhe von zunächst zehn Mil­lio­nen Euro kurz­fris­tig ver­füg­bar machen. Damit in Not gera­te­nen Kleinst­un­ter­neh­men (weni­ger als zehn Beschäf­tig­te und weni­ger als zwei Mil­lio­nen Euro Jah­res­um­satz) wirk­sam gehol­fen wer­den kann und Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se gesi­chert wer­den kön­nen, wird — ergän­zend zu den bereits bestehen­den Instru­men­ten — sehr kurz­fris­tig die­ses Lan­des­pro­gramm mit einem Gesamt­vo­lu­men in Höhe von zunächst zehn Mil­lio­nen Euro zur Gewäh­rung von Zuschuss­för­de­run­gen aus Haus­halts­mit­teln auf­ge­legt. Die­ses Pro­gramm wird unter dem Titel „Coro­na-Sofort­hil­fe“ den Unter­neh­men zur Ver­fü­gung gestellt.

Von die­sen nicht zurück­zu­zah­len­den Liqui­di­täts­zu­schüs­sen sol­len ins­be­son­de­re klei­ne Unter­neh­men, Frei­be­ruf­le­rin­nen und Frei­be­ruf­ler sowie Solo-Selbst­stän­di­ge bran­chen­un­ab­hän­gig pro­fi­tie­ren, damit die­se ins­be­son­de­re ihre lau­fen­den finan­zi­el­len Belas­tun­gen abde­cken und aus­blei­ben­de Erträ­ge kom­pen­sie­ren kön­nen, um ihre unter­neh­me­ri­sche Exis­tenz zu sichern.”

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen dazu unter:

https://www.senatspressestelle.bremen.de/detail.php?gsid=bremen146.c.332257.de&asl=bremen02.c.730.de

DOPPELPACK

Mit der Lese­rei­he »Dop­pel­pack« hat das Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor 2014/15 regel­mä­ßig jeweils zwei Autor*innen ver­schie­de­nen Alters an einem Abend zusam­men­ge­bracht. Unter der Über­schrift »2 Autor*innen – 2 Genera­tio­nen – ein The­ma« gas­tier­te die Lese­rei­he an ver­schie­de­nen Orten wie der Dete, dem Kuß Rosa oder dem Kar­ton. Seit Sep­tem­ber 2019 legt das Lite­ra­tur­kon­tor die Lese­rei­he im Kuko­on neu auf.

Offe­ne Büh­ne
Unter dem­sel­ben The­ma des Abends steht die Offe­ne Büh­ne, die im Anschluss an die Lesung für vier wei­te­re Schriftsteller*innen aller Alters­klas­sen für eine wei­te­re hal­be Stun­de geöff­net wird (je Autor*in maxi­mal sie­ben Minu­ten).

Mode­riert wird der Abend vom Geschäfts­füh­rer des Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tors Jens Laloire, der auch die Anmel­dun­gen für die Offe­ne Büh­ne annimmt (jens.laloire@literaturkontor-bremen.de).

Der Ein­tritt ist frei – nach der Lesung geht der Hut rum


Do 5. März, 20 Uhr – Kuko­on, Bun­ten­tor­stein­weg 29

Unter der Über­schrift »2 Autor*innen – 2 Genera­tio­nen – ein The­ma« gas­tiert die Lese­rei­he »Dop­pel­pack« wie­der im Kuko­on. Zu Gast sind die­ses Mal die Bre­mer Autor*innen Bet­ty Kolod­zy und Hel­ge Hom­mers.

Die bei­den Autor*innen wer­den an die­sem Abend jeweils eine hal­be Stun­de eige­ne Tex­te zum The­ma »All­tags­kämp­fe« lesen. Unter dem­sel­ben Mot­to steht die Offe­ne Büh­ne, die im Anschluss an die Lesung für vier wei­te­re Schriftsteller*innen aller Alters­klas­sen für eine gute hal­be Stun­de geöff­net wird (je Autor*in maxi­mal sie­ben Minu­ten).

Mit der Lese­rei­he »Dop­pel­pack« bringt das Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor regel­mä­ßig jeweils zwei Autor*innen unter­schied­li­cher Genera­tio­nen an einem Abend zusam­men. Mit Bet­ty Kolod­zy und Hel­ge Hom­mers tre­ten im März erneut zwei inter­es­san­te Akteu­re der Bre­mer Lite­ra­tur­sze­ne ans Mikro­fon.

Foto: Kerstin Rolfes
Foto: Kers­tin Rol­fes

Bet­ty Kolod­zy lebt als freie Autorin in Bre­men. Zusam­men mit dem Tän­zer und Cho­reo­gra­fen Tomas Bün­ger insze­nier­te sie ihren Erzähl­band  „Istan­bul Wal­king“ im Thea­ter Bre­men. Für ihren Roman „Lux und Leben“ erhielt sie das Bre­mer Autoren­sti­pen­di­um (2013), ein Jahr spä­ter den Wie­ner Werk­statt­preis  und das Resi­denz­sti­pen­di­um des Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tors in den Künst­ler­häu­sern Worps­we­de für den Roman „Im Som­mer kom­men die Flie­gen“. Dar­über hin­aus lehrt sie Krea­ti­ves Schrei­ben an Uni­ver­si­tä­ten, Schu­len und in Über­gangs­wohn­hei­men. 2016 initi­ier­te sie das Pro­jekt „Hei­mat: Spra­che für Men­schen mit Flucht­hin­ter­grund“. 2019 erhielt sie für „Hei­mat: Spra­che für geflüch­te­te Frau­en“ den ers­ten Bre­mer Frau­en­kul­tur­för­der­preis des Sena­tors für Kul­tur.

Foto: privat
Foto: pri­vat

Hel­ge Hom­mers lebt als Jour­na­list und frei­er Autor in Bre­men. Er ist Grün­dungs­mit­glied des Kol­lek­tivs gabrie­le­schreibt­ge­dich­te, hat Kurz­ge­schich­ten in Antho­lo­gien und in der Mini­Lit-Rei­he (Heft 12) ver­öf­fent­licht sowie meh­re­re lite­ra­ri­sche Aus­zeich­nun­gen sowie Sti­pen­di­en erhal­ten – unter ande­rem das Bre­mer Autoren­sti­pen­di­um für sein Roma­pro­jekt ›Die Boom­gaar­dens‹ (2018) und das Sti­pen­di­um für die Bre­mer Pro­sa­werk­statt 2019. Aktu­ell schreibt er an sei­nem ers­ten Roman.

Mode­riert wird der Abend vom Geschäfts­füh­rer des Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tors Jens Laloire, der auch die Anmel­dun­gen für die Offe­ne Büh­ne annimmt (info@literaturkontor-bremen.de).

Der Ein­tritt ist frei – nach der Lesung geht der Hut rum


Bereits gelau­fe­ne Ver­an­stal­tun­gen

Do 21. Novem­ber 20 Uhr – Kuko­on, Bun­ten­tor­stein­weg 29
zum The­ma »Bil­der­wel­ten« mit Micha­el Augus­tin & Lui Kohl­mann

Unter der Über­schrift »2 Autor*innen – 2 Genera­tio­nen – ein The­ma« tre­ten an die­sem Abend mit Micha­el Augus­tin und Lui Kohl­mann zwei viel­sei­ti­ge Akteur*innen der Bre­mer Lite­ra­tur­sze­ne ans Mikro­fon, die bei­de nicht nur exzel­lent und mit viel Sinn für Humor zu tex­ten ver­ste­hen, son­dern genau­so ver­siert mit dem Zei­chen­stift han­tie­ren. Dem­entspre­chend wer­den die bei­den Autor*innen an die­sem Abend jeweils eine gute hal­be Stun­de eige­ne Erzäh­lun­gen, Minia­tu­ren und Comics zum The­ma »Bil­der­wel­ten« prä­sen­tie­ren.

Unter dem­sel­ben Mot­to steht die Offe­ne Büh­ne, die im Anschluss an die Lesung ab ca. 21.45 Uhr für vier wei­te­re Schriftsteller*innen aller Alters­klas­sen für eine hal­be Stun­de geöff­net wird (je Autor*in maxi­mal sie­ben Minu­ten).

Mode­riert wird der Abend vom Geschäfts­füh­rer des Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tors Jens Laloire, der auch die Anmel­dun­gen für die Offe­ne Büh­ne annimmt (jens.laloire@literaturkontor-bremen.de).

Der Ein­tritt ist frei – nach der Lesung geht der Hut rum

Foto: privat
Foto: pri­vat

Lui Kohl­mann (1995) stu­diert Freie Kunst in Bre­men. Zu ihrem Schaf­fen zäh­len Gedich­te, Wun­der­tü­ten, Comics, Trick­fil­me, Künst­ler­bü­cher und Kurz­ge­schich­ten. Sie ist die Grün­de­rin der Qua­dro­po­den-For­schungs­ge­sell­schaft, Haupt­ak­tio­nä­rin des Kot­zei­mer­her­stel­lers Kotz & CoKg und auto­di­dak­ti­sche Spe­zi­al­kon­di­to­rin für fäkal­hu­mo­ris­ti­sches Gebäck. Außer­dem hat sie Tex­te in der Mini­Lit-Rei­he des Lite­ra­tur­kon­tors ver­öf­fent­licht und ihre Arbei­ten bereits u.a. im Rah­men von Bre­men liest, Lit­Clips & auf dem Zine-Fes­ti­val vor­ge­stellt.

 

 

Foto: privat
Foto: pri­vat

Micha­el Augus­tin (1953) hat in Kiel und Dub­lin stu­diert und lan­ge als Rund­funk­re­dak­teur gear­bei­tet. Er ist zwar viel in der Welt unter­wegs, hat sei­nen Haupt­wohn­sitz aber immer noch in Bre­men. Hier arbei­tet er als Schrift­stel­ler, über­setzt Gedich­te aus dem Eng­li­schen und zeich­net für Lite­ra­tur­zeit­schrif­ten im In- und Aus­land. Er ist Hono­ra­ry Fel­low in Wri­ting der Uni­ver­si­tät Iowa, wur­de mit dem Fried­rich-Heb­bel-Preis und dem Kurt-Magnus-Preis der ARD aus­ge­zeich­net und war 2003/2004 Wri­ter in Resi­dence und Gast­pro­fes­sor am Dick­in­son Col­le­ge in Penn­syl­va­nia. 2006 war er Wri­ter in Resi­dence an der Uni­ver­si­tät Bath/England und 2009 im Hein­rich Böll Cot­ta­ge in Irland. Sei­ne Bücher wur­den ins Eng­li­sche, Iri­sche, Spa­ni­sche, Ita­lie­ni­sche, Pol­ni­sche und Nie­der­län­di­sche über­setzt. 2018 erschien unter dem Titel „Without Pri­or Warning“ bei red­fox­press ein Lyrik und Kunst ver­bin­den­der Gedicht­band in eng­li­scher Spra­che und zuletzt das Buch “Der stärks­te Mann der Welt” (Edi­ti­on Tem­men).

Bücher­tisch Buch­hand­lung Bun­ten­tor


Do 12. Sep­tem­ber 20 Uhr – Kuko­on, Bun­ten­tor­stein­weg 29
zum The­ma »Aus dem Fens­ter«

INFORMATIONEN ZU DEN 2 AUTOR*INNEN

Foto: Laura-Müller-Hennig
Foto: Lau­ra-Mül­ler-Hen­nig

Jani­ne Lancker, 1979 in Bre­men gebo­ren. Magis­ter der Kultur‑, Sprach- und Lite­ra­tur­wis­sen­schaf­ten. 2009 erschien ihr Debüt “Wei­ße Frucht”, das Kurz­pro­sa und Mär­chen­ad­ap­tio­nen beinhal­tet. Sie ist Mit­glied im Ver­band Deut­scher Schrift­stel­ler. Mit­be­grün­de­rin der Autorin­nen­al­li­anz Fräu­lein Schmiss. Lesun­gen u.a. in Bre­men, Ham­burg und Ber­lin. Ver­öf­fent­li­chun­gen in Zeit­schrif­ten und Antho­lo­gien. Jani­ne Lancker führt für das Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor Schreib­werk­stät­ten für Nachwuchsautor*nnen durch und hat­te einen Lehr­auf­trag für Krea­ti­ves-Schrei­ben an der Uni­ver­si­tät Bre­men inne. “Kul­tur- und Krea­tiv­pi­lo­tin Deutsch­land 2010”, aus­ge­zeich­net vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Tech­no­lo­gie. 2017 erschien ihr Fach­buch „Flip­chart­de­sign“ im Beltz-Ver­lag.

 

Foto: Silke Hennig
Foto: Sil­ke Hen­nig

Klaus Johan­nes Thies, gebo­ren 1950 in Wup­per­tal, war über vie­le Jah­re als frei­er Mit­ar­bei­ter bei Radio Bre­men tätig und schreibt Pros­ami­nia­tu­ren und Hör­spie­le. Ver­öf­fent­li­chun­gen u. a. in „Manu­skrip­te“ und „Akzen­te“ sowie Ein­zel­bän­de u. a. bei Achil­la Pres­se und Reclam. 2015 erschien der Band „Unsicht­ba­re Übun­gen. 123 Phan­ta­sien“ in der edi­ti­on AZUR – mit einem Nach­wort von Micha­el Krü­ger. 2018 folg­te der Band „Aus mei­nem Fens­ter. Park­platz-Rhap­so­dien“, in dem Thies facet­ten­reich und mit viel Witz die all­täg­li­chen Gescheh­nis­se auf einem  Park­platz an der Bre­mer Edu­ard-Gru­now-Stra­ße zu lite­ra­ri­schen Per­len ver­ar­bei­tet. Er bestaunt die Cho­reo­gra­phien des Ein- und Aus­par­kens, er zählt und räso­niert, er träumt und  erin­nert sich. Und die Leser*innen fol­gen ihm dabei nur zu gern: Denn die­ser Park­platz ist nichts ande­res als die Pro­jek­ti­ons­flä­che unse­rer all­täg­li­chen Sehn­süch­te.

Der Park­platz ist einer jener typi­schen Nich­tor­te, aus dem Thies aber etwas ande­res macht. Weil sein Blick ver­weilt, wird das All­täg­li­che porös, facet­ten­reich, fremd. Der Erzäh­ler selbst erwähnt die Pro­to­kol­le der Mini-Ereig­nis­se, die Geor­ges Perec 1974 in einem Café an der Place Saint-Sul­pi­ce fest­hielt. „Aus mei­nem Fens­ter“ schil­lert zwi­schen Perec, Wil­helm Gen­azi­no und den Roma­nen in Pil­len­form von Gior­gio Man­ga­nel­li. Wer den Band zuschlägt, stellt sich unwei­ger­lich eine Wei­le lang ans Fens­ter.“
Mai­ke Albath in der Süd­deut­schen Zei­tung

Bisher haben gelesen

Foto: Joachim Gern
Foto: Joa­chim Gern

Ste­fa­nie de Velas­co – Kein Teil der Welt

Frei­tag, 31.01.2020
19.30 Uhr
Kul­tur­zen­trum Lager­haus, Schild­str. 12–19

Ste­fa­nie de Velas­cos Roman ›Kein Teil der Welt‹ (Kie­pen­heu­er & Witsch, 2019) erzählt die Geschich­te der 16-jäh­ri­gen Esther, die in der Glau­bens­ge­mein­schaft der Zeu­gen Jeho­vas auf­wächst. Poe­tisch, wort­ge­wandt und mit unwi­der­steh­li­cher Kraft führt uns die­ser Roman in eine frem­de Welt und stellt eine beein­dru­cken­de jun­ge Frau ins Zen­trum, die alles dar­an setzt, selbst dar­über zu bestim­men, wel­che Erzäh­lun­gen ihr Halt geben.

Über das Groß­wer­den bei den Zeu­gen Jeho­vas zu schrei­ben – das war schon lan­ge der Plan von Ste­fa­nie de Velas­co, die selbst in die­ser Gemein­schaft groß­ge­wor­den und sie im Alter von 15 Jah­ren ver­las­sen hat. »Das war eine so, so, so prä­gen­de Erfah­rung und der Wunsch, zu schrei­ben, ist ganz, ganz eng an die Idee für die­sen Roman gebun­den.«

Bei OUT LOUD liest Ste­fa­nie de Velas­co aus ihrem Buch und spricht mit uns über die Welt, die mit­ten in unse­rer exis­tiert und den­noch kein Teil von ihr ist.

 

Foto: Dominik Butzmann
Foto: Domi­nik Butz­mann

Jana Hen­sel – Wie alles anders bleibt

Frei­tag, 28.02.2020
19.30 Uhr
Kul­tur­zen­trum Lager­haus, Schild­str. 12–19

Wo ste­hen wir 30 Jah­re nach dem Fall der Mau­er? Wie wur­den die Ost­deut­schen zu denen, die sie heu­te sind? In ›Wie alles anders bleibt. Geschich­ten aus Ost­deutsch­land‹ (Auf­bau, 2019) schreibt Jana Hen­sel über Poli­tik und Lie­be, über Ange­la Mer­kel, Robert Enke und Sig­mund Jähn, über eige­ne Erfah­run­gen und frem­de Bli­cke, über zen­tra­le Fra­gen der ost­deut­schen Gesell­schaft. Dabei gelingt ihr ein Psy­cho­gramm einer Gesell­schaft, deren ein­zi­ge Kon­stan­te der Wan­del ist und für die der Bruch zu einer grund­le­gen­den Erfah­rung wur­de.

Bei OUT LOUD liest die Autorin aus ihrem Buch und spricht mit uns über die Beson­der­hei­ten des Ostens und das Ver­hält­nis zwi­schen Ost- und West­deutsch­land.

 

Foto: Linda Rosa Saal
Foto: Lin­da Rosa Saal

Emi­lia Sme­chow­ski – Wir Stre­ber­mi­gran­ten

Frei­tag, 23. August 2019
19.30 Uhr
Kul­tur­zen­trum Lager­haus

In ihrem Debüt ›Wir Stre­ber­mi­gran­ten‹ (Han­ser Ber­lin, 2017) erzählt Emi­lia Sme­chow­ski von der Flucht ihrer Fami­lie aus Polen nach Deutsch­land. Ergrei­fend erzählt die Autorin die per­sön­li­che Geschich­te einer kol­lek­ti­ven Erfah­rung: eine Geschich­te von Scham und ver­bis­se­nem Auf­stiegs­wil­len, von Befrei­ung und Selbst­be­haup­tung.

Bei OUT LOUD liest Emi­lia Sme­chow­ski aus ihrem Buch und spricht mit uns über Migra­ti­on, Assi­mi­la­ti­on und Iden­ti­tät.

Foto: Charlotte Schreiber
Foto: Char­lot­te Schrei­ber

Marei­ce Kai­ser – Alles inklu­si­ve

Don­ners­tag, 19. Sep­tem­ber 2019
19.30 Uhr
Kul­tur­zen­trum Lager­haus

Marei­ce Kai­ser ist Jour­na­lis­tin, Pod­cas­te­rin und Blog­ge­rin – ihre The­men sind Inklu­si­on, Gleich­be­rech­ti­gung, Bil­dung und Digi­ta­li­sie­rung. Über das Leben mit ihrer behin­der­ten Toch­ter hat die Autorin das Buch ›Alles inklu­si­ve‹ (S. Fischer, 2016) ver­öf­fent­licht.

Bei OUT LOUD liest die Autorin aus ihren Tex­ten und spricht mit uns über Inklu­si­on, Ver­ein­bar­keit von Fami­lie & Beruf und Prä­na­tal­dia­gnos­tik.

Foto: Linda Rosa Saal
Foto: Lin­da Rosa Saal

Fran­zis­ka Sey­boldt – Rat­ta­ta­tam, mein Herz

Mitt­woch, 23. Okto­ber 2019
19.30 Uhr
Kul­tur­zen­trum Lager­haus

Fran­zis­ka Sey­boldt ist Redak­teu­rin, Wer­be­tex­te­rin und Autorin. In ihrem jüngs­ten Buch ›Rat­ta­ta­tam, mein Herz‹ (Kiwi, 2018) schreibt sie von den Anfän­gen ihrer Angst­stö­rung und wie sie einen Weg gefun­den hat, mit ihr zu leben.

Bei OUT LOUD liest sie aus ›Rat­ta­ta­tam, mein Herz‹ und spricht mit uns über den Druck, immer funk­tio­nie­ren zu müs­sen, ihr Outing und den Umgang mit der Angst.

Foto: Ralf Steeg
Foto: Ralf Steeg

Juna Gross­mann – Schon­zeit vor­bei

Don­ners­tag, 28. Novem­ber 2019
19.30 Uhr
Kul­tur­zen­trum Lager­haus

Juna Gross­mann arbei­tet in einer Ber­li­ner NS-Gedenk­stät­te und beob­ach­tet dort seit Jah­ren, wie offe­ne juden­feind­li­che Angrif­fe zuneh­men, lau­ter und bedroh­li­cher wer­den. In ›Schon­zeit vor­bei‹ (Droemer Knaur, 2018) schil­dert die jüdi­sche Deut­sche das Leben unter einem per­ma­nen­ten anti­se­mi­ti­schen Beschuss und berich­tet vom Wach­sen einer Angst, die sie vor eini­gen Jah­ren noch nicht kann­te.

Bei OUT LOUD liest sie aus ihrem Debüt, das 2019 von der Fried­rich-Ebert-Stif­tung zu einem der fünf wich­tigs­ten poli­ti­schen Sach­bü­cher gekürt wur­de.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter:
www.outloud-bremen.de

Bremer Literaturnacht „Bremen liest“

 

Anfang Sep­tem­ber 2018 fand zum ers­ten Mal die Bre­mer Lite­ra­tur­nacht „Bre­men liest“ statt. Über 40 Autorin­nen und Autoren aus der Regi­on und 14 Buch­hand­lun­gen und Ver­la­ge waren betei­ligt.

In Fin­dorff, in der Neu­stadt, im Vier­tel, in Schwach­hau­sen und in der Stadt­mit­te konn­ten Lite­ra­tur­be­geis­ter­te durch Bre­men radeln oder bum­meln und Lesun­gen genie­ßen. Die Buch­hand­lun­gen öff­ne­ten ihre Türen, Schrift­stel­le­rin­nen und Schrift­stel­ler prä­sen­tier­ten in halb­stün­di­gen Lesun­gen Kurz­ge­schich­ten, Gedich­te, Kri­mi-Erzäh­lun­gen und ‑Duet­te, Kin­der- und Künst­ler­bü­cher, poli­ti­sche Tex­te, Expe­ri­men­tel­les, Auto­bio­gra­phi­sches und vie­les mehr.

Auch die­je­ni­gen, die immer schon mal Ein­blick in die Arbeit eines Ver­la­ges erhal­ten woll­ten, kamen an die­sem Abend auf ihre Kos­ten. Im Wel­len­schlag Text- und Ver­lags­kon­tor gab es zudem eine offe­ne Büh­ne, auf der lite­ra­ri­sche Über­ra­schun­gen auf die Zuhö­re­rin­nen und Zuhö­rer war­te­ten.

Am 30. August 2019 fin­det die zum zwei­ten Mal die Lan­ge Nacht der Lite­ra­tur unter dem Mot­to „Bre­men liest“ statt. Das aus­führ­li­che Pro­gramm folgt in Kür­ze.

Hier die Reso­nanz in der loka­len Pres­se zur ers­ten Aus­ga­be von “Bre­men liest”:

https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-kultur_artikel,-erste-bremer-literaturnacht-_arid,1765642.html

http://www.literaturhaus-bremen.de/die-1-bremer-literaturnacht-ein-rueckblick/

https://anke-fischer.de/lesenacht-in-bremen-mit-nelly-und-florian/

http://www.wellenschlag-verlag.de/bremen-liest-1-bremer-literaturnacht/

Auf die Bühne!

Tages­work­shop zum Vor­tra­gen eige­ner Tex­te
mit Vio­la Bau­er, Dipl. Thea­ter­päd­ago­gin

Der Work­shop „Auf die Büh­ne!“ rich­tet sich an Autor*innen sämt­li­cher Gen­res, die am Vor­trag sowie der Prä­sen­ta­ti­on ihrer Wer­ke arbei­ten möch­ten. Wir fin­den Stra­te­gien zu Her­aus­for­de­run­gen wie Lam­pen­fie­ber, wer­den unse­re Stim­me trai­nie­ren, arbei­ten zusam­men an Prä­senz und Aus­druck.
Mein eige­ner Stil, zu lesen, rückt dabei beson­ders in den Fokus und wird indi­vi­du­el­le Unter­stüt­zung fin­den, sich wei­ter aus­zu­prä­gen.
Der Inhalt die­ses Work­shops wird unmit­tel­bar durch die Wün­sche und Anlie­gen der Teil­neh­men­den gestal­tet. Jeder kann auf die­se Wei­se direkt und inten­siv an der eige­nen Prä­sen­ta­ti­on fei­len und sei­ne Schwer­punk­te set­zen.

So., 15. Sep­tem­ber, 10–17 Uhr in 2 Blö­cken mit Mit­tags­pau­se.
Vil­la Ichon (Goe­the­platz 4) Raum 2

„Auf die Büh­ne!“ wei­ter­le­sen

Schreiben als Selbstermächtigung ~ Schreiben als Widerstand‹

Foto: Vale­rie-Siba Rous­pa­rast

Schreib­work­shop mit den Autor_innen
Hen­g­ameh Yag­hoo­bi­fa­rah & Fat­ma Ayd­e­mir
Für Peop­le of Color, Juden_Jüdinnen und Men­schen mit Migra­ti­ons­be­zü­gen
6. Sep­tem­ber, 10.00 — 14.30 Uhr
DGB-Haus, Bahn­hofs­platz 22
Räu­me bar­rie­re­arm zugäng­lich
Kos­ten? Kei­ne

Schrei­ben als Selbst­er­mäch­ti­gung ~ Schrei­ben als Wider­stand‹“ wei­ter­le­sen