Lyrik-Hotline gegen die kulturelle Isolation

Foto: Rike Oehlerking

Foto: Rike Oehlerking
Fotos: Rike Oeh­ler­king

Öffent­li­che Lesun­gen fal­len aus — was tun? Ein Buch zur Hand neh­men und sel­ber lesen? Rich­tig! Sich die Auf­zeich­nung einer lite­ra­ri­sche Ver­an­stal­tung anschau­en? Auch gut! Oder: Sie las­sen sich am Tele­fon ein Gedicht vor­tra­gen, per­sön­lich für Sie aus­ge­wählt.

Im April ist die Lyrik-Hot­line des Lite­ra­tur­kon­tors mit der Autorin Ange­li­ka Sinn besetzt.
Diens­tags von 18 bis 21 Uhr und don­ners­tags von 15 bis 18 Uhr erwar­tet sie Ihren Anruf — aus­ge­stat­tet mit einer Aus­wahl von Gedich­ten.
Rufen Sie ger­ne an! Unter die­ser Num­mer hören Sie ein Gedicht: 0176 53 56 80 84.
Los geht es am Don­ners­tag, den 2. April, um 15 Uhr. Zum letz­ten Mal erreich­bar ist die Hot­line am 30. April.

Anrufer*innen bekom­men ein Gedicht vor­ge­tra­gen

Ein Pro­jekt des Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tors mit der Autorin Ange­li­ka Sinn

Die meis­ten Men­schen hal­ten sich momen­tan vor­wie­gend zu Hau­se auf, haben kaum Kon­takt zu Freund*innen, Ver­wand­ten und Bekann­ten, weil sie mit­hel­fen möch­ten, die Aus­brei­tung des Virus zu ver­zö­gern. Für vie­le bedeu­tet das sozia­le und kul­tu­rel­le Iso­la­ti­on. Da auch das Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor sei­ne öffent­li­chen Lesun­gen und ande­re lite­ra­ri­sche Ver­an­stal­tun­gen absa­gen muss­te, bie­tet es ab April unter ande­rem Lite­ra­tur frei Haus an – und zwar mit­hil­fe einer Lyrik-Hot­line. Hier nimmt die Autorin Ange­li­ka Sinn die Anru­fe Lite­ra­tur­in­ter­es­sier­ter ent­ge­gen, um ihnen ein für sie per­sön­lich aus­ge­wähl­tes Gedicht vor­zu­tra­gen. Von Storm und Ril­ke über Bach­mann und Celan bis zu Else Las­ker-Schü­ler hat sie zahl­rei­che Tex­te parat, dazu gehö­ren natür­lich auch Gedich­te zeit­ge­nös­si­scher (inter­na­tio­na­ler) Autor*innen.

Die Lyrik-Hot­line des Lite­ra­tur­kon­tors ist diens­tags von 18 bis 21 Uhr und don­ners­tags, von 15 bis 18 Uhr besetzt. Wer die Num­mer 0176 53 56 80 84 wählt, hört ein Gedicht! Los geht es am Don­ners­tag, den 2. April, um 15 Uhr. Zum letz­ten Mal erreich­bar ist die Hot­line am 30. April.

Infor­ma­tio­nen zur Autorin

Ange­li­ka Sinn, Autorin, Künst­le­rin und Refe­ren­tin für Lite­ra­ri­sches Schrei­ben, lebt und arbei­tet in Worps­we­de und Bre­men. Sie ver­öf­fent­licht Erzäh­lun­gen, Bio­gra­fien, lyri­sche Tex­te und Minia­tu­ren und prä­sen­tiert zudem Künst­ler­bü­cher, Text­ob­jek­te und Text-Sound-Instal­la­tio­nen in Aus­stel­lun­gen. Zur­zeit hat sie einen Lehr­auf­trag für „Krea­ti­ves Schrei­ben“ an der Uni Bre­men.

Letz­te Ver­öf­fent­li­chung: “So nimmt man das Leben mit” (Hg.), eine Antho­lo­gie mit Tex­ten von Men­schen, die aus ihren Hei­mat­län­dern flüch­ten muss­ten, Sujet Ver­lag, 2019. Zudem ist Sinn Mit­in­ha­be­rin von „Mimis Erbe“, Worps­we­der Gale­rie, Kunst­kauf­haus und Raum für künst­le­ri­sche und lite­ra­ri­sche Pro­jek­te.

Wei­te­re Infos unter: www.angelika-sinn.de

Kon­takt

Fra­gen ent­we­der ans Lite­ra­tur­kon­tor (jens.laloire@literaturkontor-bremen.de // 0421 327943) oder direkt an Ange­li­ka Sinn (angelika.sinn@gmx.de)