Unterstützung von Autor*innen

Aufgrund der aktu­el­len Ent­wick­lung muss­ten auch wir schwe­ren Her­zens alle lite­ra­ri­schen Ver­an­stal­tun­gen der kom­men­den Wochen absagen (bis zum 19. April).

Unser Ziel ist es, alle Ver­an­stal­tun­gen nach­zu­ho­len und dafür neue Ter­mi­ne zu fin­den, sobald sich die Lage beru­higt hat. Doch selbst wenn uns das gelin­gen soll­te, ändert es nichts dar­an, dass vie­le Autor*innen sowie alle wei­te­ren frei­schaf­fen­den Künstler*innen und Freiberufler*innen aller Art damit umge­hen müs­sen, dass ihnen ihre Ein­nah­men teil­wei­se auf Wochen kom­plett weg­bre­chen.

Die­se Aus­fäl­le las­sen sich in der aktu­el­len Lage nicht kom­pen­sie­ren, und auch nicht in den kom­men­den Mona­ten. Darlehen/Kredite sind in die­ser Situa­ti­on kei­ne wirk­li­che Hil­fe. Daher braucht es ande­re For­men der Unter­stüt­zung wie z.B. ein (tem­po­rä­res) bedin­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men — und des­halb unter­stüt­zen wir fol­gen­de Peti­ti­on, die sich genau dafür ein­setzt! Wer die­se Initia­ti­ve eben­falls unter­stüt­zen will, möge die Peti­ti­on unter­schrei­ben, tei­len und mit Spen­den unter­füt­tern.

https://www.openpetition.de/petition/online/hilfen-fuer-freiberufler-und-kuenstler-waehrend-des-corona-shutdowns‑2

Für freie Autor*innen fin­den sich hier wei­te­re wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen vom VS, der VG Wort und der Kul­tur­be­hör­de.

Hier gibt es ein PDF-Doku­ment mit Hil­fe und Emp­feh­lun­gen vom VS:

 

Rat für Selbst­stän­di­ge gibt es außer­dem hier››

 

Was für Autor*innen momen­tan mög­li­cher­wei­se auch eine Opti­on sein könn­te: “Die Sozi­al­fonds der VG WORT GmbH gewährt sat­zungs­ge­mäß Bei­hil­fen für in Not gera­te­ne Wort­au­toren, Ver­le­ger oder ihre Hin­ter­blie­be­nen.” Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter:

 

Frei­be­ruf­li­che Künstler/innen haben als Selb­stän­di­ge grund­sätz­lich die Mög­lich­keit, sich frei­wil­lig gegen Arbeits­lo­sig­keit ver­si­chern. Sofern sie dies getan haben und die Vor­aus­set­zun­gen (Anwart­schafts­zeit von 6 Mona­ten) erfül­len, haben erhal­ten sie Leis­tun­gen als „Arbeits­lo­sen­geld I“. Der Antrag kann online gestellt wer­den.
http://www.arbeitsagentur.de/antrag-arbeitslosengeld

Frei­be­ruf­li­che Künstler/innen kön­nen als Selb­stän­di­ge
Grund­si­che­rung beim Job­cen­ter bean­tra­gen, wenn sie weni­ger Arbeit haben als 15 Wochen­stun­den; in Not­fäl­len als Sofort­hil­fe ohne Ver­mö­gens­prü­fung . Beinhal­tet sind Mie­te, Grund­si­che­rung von 400–500 €, Ver­si­che­rung in der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se. Der Antrag kann jeder­zeit form­los tele­fo­nisch oder schrift­lich gestellt wer­den. Der Neu­an­trag auf Arbeits­lo­sen­geld II ist online abruf­bar: http://www.arbeitsagentur.de/antrag-arbeitslosengeld2.
Der­zeit besteht die Mög­lich­keit, den bereits aus­ge­füll­ten Antrag ohne per­sön­li­che Vor­spra­che in den Haus­brief­kas­ten des Job­cen­ters ein­zu­wer­fen.
Wei­te­res dazu in dem 3‑seitigen Info­blatt der Kul­tur­be­hör­de (vom 18.03.2020), in dem auf S. 2/3 die­se und wei­te­re Hin­wei­se zur Kom­pen­sa­ti­on finan­zi­el­ler Ein­bu­ßen auf­ge­führt wer­den — hier das Info­blatt als PDF: