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Foto: Joachim Gern
Foto: Joa­chim Gern

Ste­fa­nie de Velas­co – Kein Teil der Welt

Frei­tag, 31.01.2020
19.30 Uhr
Kul­tur­zen­trum Lager­haus, Schild­str. 12–19

Ste­fa­nie de Velas­cos Roman ›Kein Teil der Welt‹ (Kie­pen­heu­er & Witsch, 2019) erzählt die Geschich­te der 16-jäh­ri­gen Esther, die in der Glau­bens­ge­mein­schaft der Zeu­gen Jeho­vas auf­wächst. Poe­tisch, wort­ge­wandt und mit unwi­der­steh­li­cher Kraft führt uns die­ser Roman in eine frem­de Welt und stellt eine beein­dru­cken­de jun­ge Frau ins Zen­trum, die alles dar­an setzt, selbst dar­über zu bestim­men, wel­che Erzäh­lun­gen ihr Halt geben.

Über das Groß­wer­den bei den Zeu­gen Jeho­vas zu schrei­ben – das war schon lan­ge der Plan von Ste­fa­nie de Velas­co, die selbst in die­ser Gemein­schaft groß­ge­wor­den und sie im Alter von 15 Jah­ren ver­las­sen hat. »Das war eine so, so, so prä­gen­de Erfah­rung und der Wunsch, zu schrei­ben, ist ganz, ganz eng an die Idee für die­sen Roman gebun­den.«

Bei OUT LOUD liest Ste­fa­nie de Velas­co aus ihrem Buch und spricht mit uns über die Welt, die mit­ten in unse­rer exis­tiert und den­noch kein Teil von ihr ist.

 

Foto: Dominik Butzmann
Foto: Domi­nik Butz­mann

Jana Hen­sel – Wie alles anders bleibt

Frei­tag, 28.02.2020
19.30 Uhr
Kul­tur­zen­trum Lager­haus, Schild­str. 12–19

Wo ste­hen wir 30 Jah­re nach dem Fall der Mau­er? Wie wur­den die Ost­deut­schen zu denen, die sie heu­te sind? In ›Wie alles anders bleibt. Geschich­ten aus Ost­deutsch­land‹ (Auf­bau, 2019) schreibt Jana Hen­sel über Poli­tik und Lie­be, über Ange­la Mer­kel, Robert Enke und Sig­mund Jähn, über eige­ne Erfah­run­gen und frem­de Bli­cke, über zen­tra­le Fra­gen der ost­deut­schen Gesell­schaft. Dabei gelingt ihr ein Psy­cho­gramm einer Gesell­schaft, deren ein­zi­ge Kon­stan­te der Wan­del ist und für die der Bruch zu einer grund­le­gen­den Erfah­rung wur­de.

Bei OUT LOUD liest die Autorin aus ihrem Buch und spricht mit uns über die Beson­der­hei­ten des Ostens und das Ver­hält­nis zwi­schen Ost- und West­deutsch­land.

 

Foto: Linda Rosa Saal
Foto: Lin­da Rosa Saal

Emi­lia Sme­chow­ski – Wir Stre­ber­mi­gran­ten

Frei­tag, 23. August 2019
19.30 Uhr
Kul­tur­zen­trum Lager­haus

In ihrem Debüt ›Wir Stre­ber­mi­gran­ten‹ (Han­ser Ber­lin, 2017) erzählt Emi­lia Sme­chow­ski von der Flucht ihrer Fami­lie aus Polen nach Deutsch­land. Ergrei­fend erzählt die Autorin die per­sön­li­che Geschich­te einer kol­lek­ti­ven Erfah­rung: eine Geschich­te von Scham und ver­bis­se­nem Auf­stiegs­wil­len, von Befrei­ung und Selbst­be­haup­tung.

Bei OUT LOUD liest Emi­lia Sme­chow­ski aus ihrem Buch und spricht mit uns über Migra­ti­on, Assi­mi­la­ti­on und Iden­ti­tät.

Foto: Charlotte Schreiber
Foto: Char­lot­te Schrei­ber

Marei­ce Kai­ser – Alles inklu­si­ve

Don­ners­tag, 19. Sep­tem­ber 2019
19.30 Uhr
Kul­tur­zen­trum Lager­haus

Marei­ce Kai­ser ist Jour­na­lis­tin, Pod­cas­te­rin und Blog­ge­rin – ihre The­men sind Inklu­si­on, Gleich­be­rech­ti­gung, Bil­dung und Digi­ta­li­sie­rung. Über das Leben mit ihrer behin­der­ten Toch­ter hat die Autorin das Buch ›Alles inklu­si­ve‹ (S. Fischer, 2016) ver­öf­fent­licht.

Bei OUT LOUD liest die Autorin aus ihren Tex­ten und spricht mit uns über Inklu­si­on, Ver­ein­bar­keit von Fami­lie & Beruf und Prä­na­tal­dia­gnos­tik.

Foto: Linda Rosa Saal
Foto: Lin­da Rosa Saal

Fran­zis­ka Sey­boldt – Rat­ta­ta­tam, mein Herz

Mitt­woch, 23. Okto­ber 2019
19.30 Uhr
Kul­tur­zen­trum Lager­haus

Fran­zis­ka Sey­boldt ist Redak­teu­rin, Wer­be­tex­te­rin und Autorin. In ihrem jüngs­ten Buch ›Rat­ta­ta­tam, mein Herz‹ (Kiwi, 2018) schreibt sie von den Anfän­gen ihrer Angst­stö­rung und wie sie einen Weg gefun­den hat, mit ihr zu leben.

Bei OUT LOUD liest sie aus ›Rat­ta­ta­tam, mein Herz‹ und spricht mit uns über den Druck, immer funk­tio­nie­ren zu müs­sen, ihr Outing und den Umgang mit der Angst.

Foto: Ralf Steeg
Foto: Ralf Steeg

Juna Gross­mann – Schon­zeit vor­bei

Don­ners­tag, 28. Novem­ber 2019
19.30 Uhr
Kul­tur­zen­trum Lager­haus

Juna Gross­mann arbei­tet in einer Ber­li­ner NS-Gedenk­stät­te und beob­ach­tet dort seit Jah­ren, wie offe­ne juden­feind­li­che Angrif­fe zuneh­men, lau­ter und bedroh­li­cher wer­den. In ›Schon­zeit vor­bei‹ (Droemer Knaur, 2018) schil­dert die jüdi­sche Deut­sche das Leben unter einem per­ma­nen­ten anti­se­mi­ti­schen Beschuss und berich­tet vom Wach­sen einer Angst, die sie vor eini­gen Jah­ren noch nicht kann­te.

Bei OUT LOUD liest sie aus ihrem Debüt, das 2019 von der Fried­rich-Ebert-Stif­tung zu einem der fünf wich­tigs­ten poli­ti­schen Sach­bü­cher gekürt wur­de.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter:
www.outloud-bremen.de