satzung

Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor e.V.

SATZUNG

§ 1: Name und Sitz

Der Ver­ein führt den Namen „Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor“ mit dem Zusatz „e.V.“ und hat sei­nen Sitz in Bre­men.

§ 2.: Zweck

1. Der Ver­ein ver­folgt aus­schließ­lich und unmit­tel­bar gemein­nüt­zi­ge Zwe­cke im Sin­ne des Abschnitts „steu­er­be­güns­tig­te Zwe­cke“ der Abga­ben­ord­nung.

2. Zweck des Ver­eins ist die För­de­rung von Kunst und Kul­tur mit dem Ziel, das ört­li­che Lite­ra­tur­schaf­fen in sei­nen ver­schie­de­nen For­men durch viel­fäl­ti­ge Aktio­nen zu unter­stüt­zen, zu koor­di­nie­ren und zu ver­mit­teln. Die­ser Zweck soll ins­be­son­de­re durch die Ein­rich­tung und den Betrieb eines „Lite­ra­tur­kon­tors“ ver­wirk­licht wer­den, zu des­sen Tätig­keits­feld die Bera­tung und Mit­wir­kung bei der inhalt­li­chen und orga­ni­sa­to­ri­schen Vor­be­rei­tung sowie Durch­füh­rung von lite­ra­ri­schen Pro­gram­men, Pro­jek­ten und Ein­zel­ver­an­stal­tun­gen gehört. Der Ver­ein strebt eine Zusam­men­ar­beit  mit ver­schie­de­nen Insti­tu­tio­nen, die für die lite­ra­ri­sche Sze­ne von Belang sind, an.

§ 3: Gemein­nüt­zig­keit

Der Ver­ein ist selbst­los tätig, er ver­folgt nicht in ers­ter Linie eigen­wirt­schaft­li­che Zwe­cke.
Mit­tel des Ver­eins dür­fen nur für die sat­zungs­ge­mä­ßen Zwe­cke ver­wen­det wer­den.
Die Mit­glie­der erhal­ten kei­ne Zuwen­dun­gen aus den Mit­teln des Ver­eins.
Es darf kei­ne Per­son durch Aus­ga­ben, die dem Zweck des Ver­eins fremd sind, oder durch unver­hält­nis­mä­ßig hohe Ver­gü­tun­gen begüns­tigt wer­den.

§ 4: Mit­glied­schaft / Ein­tritt

Mit­glied kann jede voll­jäh­ri­ge + juris­ti­sche Per­son, die ihren Wohn­sitz bzw. Sitz in Bre­men und Umge­bung hat, wer­den.
Die Mit­glied­schaft wird durch eine schrift­li­che Bei­tritts­er­klä­rung erwor­ben, über deren Annah­me der Vor­stand durch eine schrift­li­che Mit­tei­lung ent­schei­det.

§ 5: Mit­glied­schaft / Ver­lust

Die Mit­glied­schaft endet durch Tod, Aus­tritts­er­klä­rung oder Aus­schluss.
Ein Mit­glied kann aus­ge­schlos­sen wer­den
a) wegen ver­eins­schä­di­gen­den Ver­hal­tens
b) wenn es mit sei­nen Bei­trä­gen mehr als ein Jahr in Ver­zug ist.
Der jeder­zeit mög­li­che Aus­tritt erfolgt durch eine schrift­li­che Erklä­rung an den Vor­stand. Über den Aus­schluss beschließt die Mit­glie­der­ver­samm­lung mit einer Mehr­heit von 2/3 der anwe­sen­den Mit­glie­der.

§ 6: Bei­trä­ge und sons­ti­ge Pflich­ten

Über Höhe und Fäl­lig­keit der Geld­be­trä­ge beschließt die ordent­li­che Jah­res­ver­samm­lung der Mit­glie­der.

§ 7: Orga­ne und Ein­rich­tung

Orga­ne des Ver­eins sind der Vor­stand und die Mit­glie­der­ver­samm­lung.

§ 8: Vor­stand

Der Vor­stand besteht min­des­tens aus dem Vor­sit­zen­den, dem stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den, dem Kas­sen­wart, dem Schrift­füh­rer und dem Bei­sit­zer. Es kön­nen wei­te­re Mit­glie­der als Bei­sit­zer hin­zu gewählt wer­den.
Der Ver­ein wird gericht­lich und außer­ge­richt­lich durch je zwei Vor­stands­mit­glie­der ver­tre­ten.
Die Wahl des Vor­stan­des erfolgt durch die Mit­glie­der­ver­samm­lung auf die Dau­er von zwei Jah­ren. Der Vor­stand bleibt jedoch auch nach Ablauf der Amts­zeit solan­ge im Amt, bis ein neu­er Vor­stand gewählt ist. Die Mit­glie­der des Vor­stan­des müs­sen Ver­eins­mit­glie­der sein. Ver­schie­de­ne Vor­stands­äm­ter kön­nen nicht in einer Per­son ver­ei­nigt wer­den.

§ 9: Mit­glie­der­ver­samm­lung

Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist jähr­lich ein­mal vom Vor­stand ein­zu­be­ru­fen. Sie nimmt den Bericht des Vor­stan­des ent­ge­gen, beschließt über die Bei­trä­ge, die Ent­las­tung des Vor­stan­des, die Wahl des Vor­stan­des, Sat­zungs­än­de­run­gen, die ein­ge­reich­ten Anträ­ge, den Aus­schluss von Mit­glie­dern sowie die Auf­lö­sung des Ver­eins.
Eine außer­or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung ist auf Ver­lan­gen eines Drit­tels der Mit­glie­der ein­zu­be­ru­fen.
Die Ein­be­ru­fung zu allen Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen erfolgt durch den Vor­stand mit einer Frist von einer Woche schrift­lich unter Bekannt­ga­be der Tages­ord­nung.

§10: Nie­der­schrift

Über die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist ein Pro­to­koll anzu­fer­ti­gen, das vom Vor­sit­zen­den oder sei­nem Stell­ver­tre­ter und vom Schrift­füh­rer oder von einem von der Ver­samm­lung gewähl­ten Pro­to­koll­füh­rer unter­zeich­net wird.
Sat­zungs­än­de­run­gen bedür­fen einer Mehr­heit von ¾ der erschie­ne­nen Mit­glie­der.

§11: Auf­lö­sung des Ver­eins

Die Auf­lö­sung kann nur in einer beson­de­ren, zu die­sem Zweck mit einer Frist von einem Monat ein­zu­be­ru­fen­den außer­or­dent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung mit einer Mehr­heit von ¾  der anwe­sen­den Mit­glie­der beschlos­sen wer­den.
Bei Auf­lö­sung oder Auf­he­bung des Ver­eins sowie bei Weg­fall steu­er­be­güns­tig­ter Zwe­cke fällt das Ver­eins­ver­mö­gen an die Freie Han­se­stadt Bre­men, ver­tre­ten durch den Sena­tor für Kul­tur, die es aus­schließ­lich für gemein­nüt­zi­ge, mild­tä­ti­ge oder kirch­li­che Zwe­cke zu ver­wen­den hat. 
Der Ver­ein ist in das Ver­eins­re­gis­ter des Amts­ge­richts Bre­men ein­zu­tra­gen.

Bre­men, den 14. Juni 1983,
mit Ände­run­gen vom 2. Juli 1984, 15. Okto­ber 1985, 10. Novem­ber 1987
(ein­ge­tra­gen unter VR 3876 am 2. Dezem­ber 1983).