Transkulturelles Blog-Projekt: Bremen & Kampala

Schrei­ben im trans­kul­tu­rel­len Raum / spaces of trans­cul­tu­ral wri­ting

vom 02. bis 31. Janu­ar 2015 (mit einer Lesung am 20. März 2015)

Mit Nora Bossong, Asi­im­we Debo­rah GKas­hu­gi, Niko­las Hop­pe, Nya­na Kako­ma, Jens Laloire & Sse­kan­di R Sse­gu­ja

Im Janu­ar 2015 tra­ten sechs jun­ge Gegenwartsautor*innen über eine Online-Platt­form in Aus­tausch, um über die Schreib­be­din­gun­gen in den Städ­ten Kam­pa­la und Bre­men zu berich­ten, sich über ihr Lite­ra­tur­ver­ständ­nis aus­zu­tau­schen und poe­to­lo­gi­sche Werk­statt­ge­sprä­che zu füh­ren.

Wäh­rend Nora Bossong, Niko­las Hop­pe und Jens Laloire die Han­se­stadt ver­tra­ten, berich­te­ten die Autor*innen Asi­im­we Debo­rah GKas­hu­gi, Nya­na Kako­ma und Sse­kan­di R Sse­gu­ja aus der Haupt­stadt Ugan­das. Mit ver­schie­de­nen For­ma­ten und Medi­en gaben sie einen Ein­blick in die Lite­ra­tur­sze­nen der bei­den Städ­te, erzähl­ten von ihrem Schrift­stel­ler­da­sein und setz­ten sich mit den ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten des Schrei­bens aus­ein­an­der.

Dar­über hin­aus wur­de der digi­tal geführ­te Aus­tausch von wei­te­ren Autor*innen bei­der Städ­te und Student*innen der Make­re Uni­ver­si­ty und der Uni­ver­si­tät Bre­men mit Kom­men­ta­ren beglei­tet. Ziel des Pro­jek­tes war es, gemein­sam das Por­trät einer Autoren­ge­nera­ti­on zu zeich­nen, für die das Schrei­ben in und zwi­schen trans­ver­sa­ler Urba­ni­tät einen zen­tra­len Stel­len­wert ein­nimmt.

Abge­schlos­sen wur­de das Pro­jekt, das bereits mit dem Sti­pen­di­um der Bre­mer Netz­re­si­denz aus­ge­zeich­net wur­de, am 20. März 2015 mit zwei zeit­glei­chen Lesun­gen in Kam­pa­la und Bre­men. An die­sem Abend stell­ten die Autor*innen ihre im Janu­ar ent­stan­den Tex­te dem Publi­kum live vor. Zudem tra­ten sie mit­ein­an­der über die 6000 Kilo­me­ter Ent­fer­nung hin­weg via Vide­o­live­schal­tung mit­ein­an­der ins Gespräch und berich­te­ten von ihren Erfah­run­gen.

Ein Pro­jekt des Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tors und des vir­tu­el­len Lite­ra­tur­hau­ses Bre­men. In Koope­ra­ti­on mit dem Goe­the Insti­tut Kam­pa­la, der Uni­ver­si­tät Bre­men und der Make­re­re Uni­ver­si­ty. Geför­dert im Fond TURN der Kul­tur­stif­tung des Bun­des.

www.kampalawritesbremen.com

Hier ent­steht eine Über­sicht aller Pro­jek­te und Rei­hen, die das Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor durch geführt hat. Es han­delt sich aus­schließ­lich um bereits abge­schlos­se­ne Pro­jek­te und Lese­rei­hen, die nicht mehr statt­fin­den.

Zu den Details der ein­zel­nen Projekte/Reihen gelan­gen Sie auch über die Unter­ka­te­go­ri­en im Menü.

Kam­pa­la (2015)

Vor­sai­son (2006 bis 2012)

wort:injektion (2011/12)

work in pro­gress (2007 bis 2009)

und wei­te­re

 

Texte für MiniLit gesucht

Für unse­re ›MiniLit‹-Reihe suchen wir für ein wei­te­res Heft in die­sem Jahr noch zwei Tex­te von Autor*innen, die noch kei­ne Erzählungen/ Kurz­ge­schich­ten in der Rei­he ver­öf­fent­licht haben (kür­ze­re Tex­te in den Werk­statt­hef­ten sind aus­ge­nom­men).

Wei­te­re Infos zur Aus­schrei­bung gibt es hier»

Reihe ›Doppelpack‹ wird wieder aufgenommen!

Unter der Über­schrift ›2 Autor*innen – 2 Genera­tio­nen – ein The­ma‹ gas­tier­te unse­re Lese­rei­he ›Dop­pel­pack‹ schon ein­mal für eini­ge Wei­le an ver­schie­de­nen Orten der Stadt. Nun wird sie wie­der auf­ge­nom­men und beginnt am Don­ners­tag, 12. Sep­tem­ber, im Kuko­on mit Jani­ne Lancker und Klaus-Johan­nes Thies.

Die Offe­ne Büh­ne im Anschluss bie­tet nach den Lesun­gen wei­te­ren Schrei­ben­den Raum für ihre Tex­te zum The­ma.

Nähe­re Infos gibt es hier»

Texte für MiniLit gesucht

Seit über 5 Jah­ren geben wir die Mini­Lit-Hef­te raus, in denen wir Tex­te von jün­ge­ren Bre­mer Autor*innen (U 35/40) ver­öf­fent­li­chen. Mitt­ler­wei­le sind 11 Hef­te (und ein Mini­Lit-Spe­zi­al) erschie­nen – zuletzt im Juli mit Tex­ten von Phil­ipp Cypri­an und Jani­ka Rehak.

In die­sem Jahr wol­len wir noch ein wei­te­res Heft her­aus­ge­ben. Dafür suchen wir noch zwei Tex­te von Autor*innen, die noch kei­ne Erzählungen/Kurzgeschichten in der Rei­he ver­öf­fent­licht haben (kür­ze­re Tex­te in den Werk­statt­hef­ten sind aus­ge­nom­men).

Die Tex­te soll­ten in sich abge­schlos­sen (also kei­ne Roman­aus­zü­ge) und bis­her unver­öf­fent­licht sein und etwa eine Län­ge von 10.000 bis maxi­mal 18.000 Zei­chen haben – außer­dem soll­ten sie im Ide­al­fall bereits gründ­lich durch­ge­ar­bei­tet sein (auch wenn wir nach der Aus­wahl immer noch gemein­sam im Rah­men eines inten­si­ven Lek­to­rats an den Tex­ten arbei­ten).

Falls ihr also einen Text haben soll­tet, der in unse­re Mini­Lit-Rei­he pas­sen könn­ten, freu­en wir uns, wenn ihr uns die­sen per Mail schickt – und zwar an: jens.laloire@literaturkontor-bremen.de

Schreiben ist auch Handwerk‹

Foto: Lui Kohlmann
Foto: Lui Kohl­mann

Bre­men - Robin­son Cru­soe, der wohl berühm­tes­te Bre­mer der Lite­ra­tur­ge­schich­te, mach­te weni­ger mit Erzäh­lun­gen aus dem Rats­kel­ler von sich reden als mit einer Art kolo­nia­lem Pro­jekt auf einer ein­sa­men Insel. Gebo­ren war er in Eng­land als Sohn eines migrier­ten Bre­mer Kauf­manns.

Ande­re der Stadt ver­bun­de­ne lite­ra­ri­sche Per­sön­lich­kei­ten, fik­ti­ve wie rea­le, ver­brach­ten Tei­le ihres Lebens an der Weser, um spä­ter in Ber­lin oder anders­wo von sich reden zu machen. Sven Rege­ner zum Bei­spiel. Den­noch gibt es in der Han­se­stadt natür­lich Men­schen, die schrei­ben. Um die küm­mert sich seit 1983 das Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor. Seit Anfang des Jah­res lei­tet Jens Laloire die Ein­rich­tung. Uns hat er erklärt, was die Lite­ra­tur­sze­ne kann und braucht.

Ist Bre­men eine Lite­ra­tur­stadt?

Es gibt eine gro­ße, viel­fäl­ti­ge Sze­ne mit Men­schen, die schrei­ben. Es sind nicht so sehr die gro­ßen Namen, die man sofort mit der Stadt ver­bin­det, des­we­gen gibt es auch weni­ger Hier­ar­chi­en. Bre­men zeich­net sich auf jeden Fall durch vie­le klei­ne und nicht so klei­ne Buch­hand­lun­gen aus. Und durch Fes­ti­vals wie Poe­try on the road, die Glo­ba­le, die Lite­ra­ri­sche Woche und die Lite­ra­Tour Nord, von der Bre­men ein Teil ist. Außer­dem hat nicht jede Stadt eine so gro­ße, schö­ne Stadt­bi­blio­thek. Und es gibt den Bre­mer Lite­ra­tur­preis, einer der wich­tigs­ten in Deutsch­land.

Das ist die Infra­struk­tur. Gro­ße Lite­ra­ten leben nicht vie­le in Bre­men, oder?

Es gibt durch­aus Autoren, die in Bre­men leben. Die Stadt ist im Bereich Kin­der- und Jugend­li­te­ra­tur gut auf­ge­stellt: Anke Bär, Anna Lott und Jörg Iser­mey­er publi­zie­ren bei renom­mier­ten Ver­la­gen und sind über­re­gio­nal bekannt. David Safier lebt in Bre­men. Jür­gen Alberts kennt man im Kri­mi­be­reich.

Wie macht sich Ihre Arbeit in der Stadt bemerk­bar?

Anders als klas­si­sche Lite­ra­tur­häu­ser laden wir weni­ger Autoren von außer­halb ein. Schwer­punkt ist die loka­le Sze­ne und die Arbeit mit jun­gen Autoren. Wir ver­an­stal­ten aber auch Lesun­gen mit eta­blier­ten Schrift­stel­lern, bie­ten Schreib­werk­stät­ten und Work­shops an, unter­stüt­zen Autoren mit den Bre­mer Buch­pre­mie­ren. Und wir arbei­ten mit den Lite­ra­tur­fes­ti­vals zusam­men.

Kann man die Erfol­ge Ihrer Arbeit auch sehen?

Wir haben immer­hin elf Aus­ga­ben der Mini­Lit-Serie her­aus­ge­bracht – das ist schon etwas, da bil­det sich die jun­ge Sze­ne ab. Die 30 bis 35 Buch­pre­mie­ren im Jahr kön­nen sich auch sehen las­sen. Und es gibt Autoren, die hier ange­fan­gen und sich ent­wi­ckelt haben, wie Phil­ipp Böhm, der in die­sem Jahr sein Roman­de­büt „Schel­len­mann“ im Ber­li­ner Ver­bre­cher-Ver­lag ver­öf­fent­licht hat. Böhm hat vor fünf Jah­ren zum ers­ten Mal öffent­lich in der Rei­he Dop­pel­pack gele­sen, die das Lite­ra­tur­kon­tor in der Dete ver­an­stal­tet hat. Und sein Text im Mini­Lit-Heft war im Grun­de genom­men der Aus­gangs­text für den Roman. Imke Mül­ler-Hell­mann, die mit „Leu­te machen Klei­der“ bekannt gewor­den ist, und Katha­ri­na Mevis­sen haben an Work­shops des Lite­ra­tur­kon­tors teil­ge­nom­men.

Böhm und Mevis­sen leben heu­te in Ber­lin.

Das Risi­ko, dass Leu­te Bre­men ver­las­sen, ist natür­lich da. Städ­te wie Ber­lin haben mehr Ver­la­ge, mehr Leu­te – es gibt ver­schie­de­ne Argu­men­te. Aber man­che blei­ben ja auch da.

Was fehlt Bre­men denn, um Autoren zu hal­ten?

Es fehlt zum Bei­spiel eine Lite­ra­tur­zeit­schrift, die es mit dem „Stint“ ein­mal gege­ben hat. Das wür­de ich gern wie­der­be­le­ben. Ein ech­tes Lite­ra­tur­haus wäre auch gut. Ein Ort, wo man weiß: Da gibt es Lite­ra­tur. Han­no­ver, Ham­burg und vie­le ande­re, auch klei­ne­re Städ­te haben so einen Ort, Bre­men nicht. Das Lite­ra­tur­kon­tor hat ein Büro und einen über­schau­ba­ren Etat. Ich habe mehr Stun­den bei der Kul­tur­be­hör­de gefor­dert, bevor ich im Lite­ra­tur­kon­tor ange­fan­gen habe. Vor der Wahl wur­de mir mehr Geld für Pro­jek­te in Aus­sicht gestellt. Was dar­aus wird, weiß ich natür­lich nicht. Bre­men möch­te sich für das Jahr 2023 als „City of Lite­ra­tu­re“ bewer­ben. Viel­leicht bekom­men wir in die­sem Rah­men wie­der eine Lite­ra­tur­zeit­schrift. Ich glau­be, per­spek­ti­visch gibt es gute Chan­cen, die Fra­ge ist nur, wann.

Sie haben schon von Lite­ra­tur­häu­sern gespro­chen – Bre­men hat immer­hin ein vir­tu­el­les. Ist das ein Ersatz?

Das vir­tu­el­le Lite­ra­tur­haus bie­tet neben einem Lite­ra­tur­ka­len­der, einem Audio-Archiv, einer Autoren­da­ten­bank auch das ein­zi­ge Resi­denz­pro­gramm für Autoren in Bre­men. Es wäre übri­gens auch durch­aus sinn­voll über ein Stadt­schrei­ber­pro­gramm nach­zu­den­ken. Aber das vir­tu­el­le Lite­ra­tur­haus macht eine tol­le Arbeit. Die Kapa­zi­tä­ten sind auch da aber sehr begrenzt. Das kann ein rea­les Lite­ra­tur­haus nicht erset­zen, weil es kein Ort für Ver­an­stal­tun­gen ist.

Fehlt Bre­men auch ein Stu­di­en­gang für lite­ra­ri­sches Schrei­ben?

Ich bin ganz all­ge­mein der Ansicht, dass es davon mehr geben soll­te. Im angel­säch­si­schen Raum ist das gang und gäbe. In Deutsch­land pflegt man noch die­sen Genie­ge­dan­ken, glau­be ich, dass man Schrei­ben nicht ler­nen kann. Aber dass es auch ein Hand­werk ist, wird nicht gese­hen.

Haben Sie auch schon neue Pro­jek­te ange­scho­ben?

Neu ist die Rei­he „Out Loud“, in der wir Autorin­nen mit star­ken The­men wie Migra­ti­on, Inklu­si­on oder Anti­se­mi­tis­mus ein­la­den. Da geht es eher um lite­ra­ri­sche Sach­bü­cher als um Bel­le­tris­tik. Der Hin­ter­grund ist, dass vie­le Autoren auf ihren Lese­rei­sen nicht in Bre­men halt­ma­chen. Das wol­len wir zumin­dest ein biss­chen ändern. Außer­dem waren wir unter ande­rem im Juni und Juli mit Lesun­gen und einem Stand beim Bre­mer Zine-Fes­ti­val am Güter­bahn­hof und auf der Bre­mi­na­le. Ich möch­te in sol­chen Zusam­men­hän­gen prä­sent sein und koope­rie­ren, um auch ein ande­res Publi­kum zu errei­chen.


Das Inter­view führ­te Rolf Stein
Arti­kel erschie­nen in der Syker Kreis­zei­tung, am 22.8.2019
Auch zu lesen unter: www.kreiszeitung.de

OUT LOUD — Neue Lesebühne mit mutigen Themen startet

Am Frei­tag, 23. August, beginnt die neue Lese­rei­he ›OUT LOUD‹ in Bre­men. Zu Gast sind in den kom­men­den Mona­ten ins­ge­samt vier Frau­en, die sich in ihren Bücher mit beson­de­ren, muti­gen und bewe­gen­den The­men beschäf­tigt haben. Den Auf­takt macht am Frei­tag Emi­lia Sme­chow­ski mit ihrem Buch ›Wir Stre­ber­mi­gran­ten‹.

Wei­te­re Infos gibt es hier»

Die 2. Jahreshälfte im Literaturkontor

Die Som­mer­fe­ri­en lie­gen hin­ter uns und span­nen­de Wochen mit einem viel­fäl­ti­gen Pro­gramm vor uns: Nächs­te Woche (23.8.) star­ten wir zum  Bei­spiel mit der Lesung von Emi­lia Sme­chow­ski die Rei­he Out Loud und am 30.8. fin­det die zwei­te Bre­mer Lite­ra­tur­nacht Bre­men liest statt. Am 5.9. steht die Lesung Eure Hei­mat ist unser Alb­traum mit Fat­ma Ayd­e­mir & Hen­g­a­meh Yag­hoo­bi­fa­rah an und am 12.9. legen wir die Rei­he Dop­pel­pack wie­der auf (mit Klaus Thies & Jani­ne Lancker). Außer­dem geht es am 26.9. mit der Kurz­le­sungs­rei­he Lit­Clips wei­ter und im Okto­ber dann mit der Lite­ra­Tour Nord, der glo­ba­le° und vie­lem mehr. Dar­über hin­aus gibt es in den kom­men­den Wochen und Mona­ten eini­ge Bre­mer Buch­Pre­mie­ren, wei­te­re zahl­rei­che Lesun­gen und Work­shops sowie diver­se Ver­an­stal­tun­gen, bei denen wir Koope­ra­ti­ons­part­ner sind.

Wir freu­en uns auf die vie­len Ver­an­stal­tun­gen und natür­lich auf vie­le inter­es­sier­te Gäs­te!

Nr. 11: Neues MiniLit-Heft erscheint

Wir sind zurück aus der Som­mer­pau­se!
Pünkt­lich zu unse­rer Rück­kehr erscheint das elf­te Heft unse­rer Mini­Lit-Rei­he.

Dies­mal haben Phil­ipp Cypri­an (›Blue­bird‹) und Jani­ka Rehak (›Sushi, Weiß­wein, Berch­tes­ga­den‹) Tex­te zur Aus­ga­be bei­gesteu­ert.

Die Mini­Lit-Hef­te sind kos­ten­los. Sie lie­gen im Lite­ra­tur­kon­tor, in den Bre­mer Buch­hand­lun­gen und an ande­ren Lite­ra­tur- und Kul­tur­or­ten aus.
Viel Spaß beim Lesen!

Wei­te­re Infos

Bremen liest!‹ — 2. Bremer Literaturnacht

Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor und Wel­len­schlag Text- und Ver­lags­kon­tor prä­sen­tie­ren
die 
2. Bre­mer Lite­ra­tur­nacht ›Bre­men liest‹ 

Ein lite­ra­ri­sches Spek­ta­kel der beson­de­ren Art!

Nach dem gro­ßen Erfolg im ver­gan­ge­nen Jahr fin­det auch 2019 eine lan­ge Nacht der Lite­ra­tur in Bre­men statt. In die­sem Jahr neh­men über 40 Autorin­nen und Autoren aus der Regi­on und 17 Buch­hand­lun­gen und Ver­la­ge teil. Damit ist das Fest im Ver­gleich zum Vor­jahr gewach­sen und kann ein noch umfang­rei­che­res Pro­gramm für gro­ße und klei­ne Leser*innen anbie­ten.

Ob in Fin­dorff, in der Neu­stadt, im Vier­tel oder auch in Bre­men-Nord: Alle, die von Lite­ra­tur begeis­tert sind, kön­nen am
Frei­tag, den 30. August, ab 15 Uhr
durch Bre­men radeln oder bum­meln und zahl­rei­che Lesun­gen in ver­schie­de­nen Buch­hand­lun­gen genie­ßen.

Die Buch­hand­lun­gen öff­nen ihre Türen bis in die spä­ten Abend­stun­den und Bre­mer Schrift­stel­le­rin­nen und Schrift­stel­ler prä­sen­tie­ren in halb­stün­di­gen Lesun­gen Kurz­ge­schich­ten, Gedich­te, Kri­mi-Erzäh­lun­gen, Kin­der- und Künst­ler­bü­cher, poli­ti­sche Tex­te, Expe­ri­men­tel­les, Auto­bio­gra­phi­sches und vie­les mehr.

Auch die­je­ni­gen, die immer schon mal Ein­blick in die Arbeit eines Ver­la­ges erhal­ten woll­ten, kom­men an die­sem Abend auf ihre Kos­ten.

Neu in die­sem Jahr — Offe­ne Büh­ne im Kuko­on

Das Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor lädt ins Kul­tur­zen­trum Kuko­on zu einer Offe­nen Büh­ne ein (Beginn: 20 Uhr), die von Sebas­ti­an But­te (Slam­mer Filet) mode­riert und von DJa­ne Gül­ba­har Kül­tür musi­ka­lisch beglei­tet wird.
Im Anschluss an die Offe­ne Büh­ne sind alle Besucher*innen ab 23 Uhr herz­lich ein­ge­la­den, im Kuko­on die 2. Bre­mer Lite­ra­tur­nacht gemein­sam aus­klin­gen zu las­sen, wäh­rend  Gül­ba­har Kül­tür noch ent­spann­te Musik auf­legt.

Um 20:30, 21:30 und 22:30 Uhr steht die Offe­ne Büh­ne jeweils für eine hal­be Stun­de inter­es­sier­ten Autor*innen und Sprachkünstler*innen aller Alters­klas­sen offen. Ob kri­tisch, hei­ter, gewitzt oder bit­ter­bö­se, ob Gedicht, Kurz­ge­schich­te, Slam-Poem, Mini-Mono­log, Kurz­essay oder Pro­sa-Minia­tur – solan­ge die Bei­trä­ge nicht mehr als sie­ben Minu­ten Vor­trags­zeit in Anspruch neh­men, sind alle lite­ra­ri­schen Gat­tun­gen und Gen­res erlaubt und erwünscht. Ins­ge­samt steht die Offe­ne Büh­ne an die­sem Abend bis zu 12 Teilnehmer*innen offen (maxi­mal 4 pro Abschnitt).

Jeweils in den Pau­sen und nach der Offe­nen Büh­ne legt DJa­ne Gül­ba­har Kül­tür ent­spann­te Musik in gedämpf­ter Laut­stär­ke auf.

Anmel­dun­gen für die Offe­ne Büh­ne bit­te bis zum 28. August an:
Regi­na Weber regina.weber@literaturkontor-bremen.de

Ablauf der Offe­nen Büh­ne

ab 20 Uhr Musik mit DJa­ne Gül­ba­har Kül­tür

Offe­ne Büh­ne jeweils von

20:30 — 21:00 Uhr

21:30 — 22:00 Uhr

22:30 — 23:00 Uhr

Jeweils in den Pau­sen und ab 23 Uhr: Musik mit DJa­ne Gül­ba­har Kül­tür

Ver­an­stal­ter von “Bre­men liest” sind auch in die­sem Jahr das Wel­len­schlag Text- und Ver­lags­kon­tor und das Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor, in Koope­ra­ti­on mit dem Bör­sen­ver­ein des Deut­schen Buch­han­dels Nord und dem Lite­ra­tur­haus Bre­men (virt.). ›Bre­men liest!‹ wird geför­dert vom Bre­mer Sena­tor für Kul­tur und der Lite­ra­tur­stif­tung Bre­men.

Das kom­plet­te Pro­gramm von “Bre­men liest” ist zu fin­den unter www.bremenliest.de

Kon­takt
Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor, Jens Laloire: info@literaturkontor-bremen.de
Wel­len­schlag – Text und Ver­lags­kon­tor, Gabrie­le Becker: info@wellenschlag-verlag.de

Bremen liest‹ geht zum zweiten Mal an den Start

Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor und Wel­len­schlag Text- und Ver­lags­kon­tor prä­sen­tie­ren die zwei­te Bre­mer Lite­ra­tur­nacht

2018 fand sie zum ers­ten Mal statt und stieß auf gro­ßen Anklang. Nun fin­det ›Bre­men liest‹ zum zwei­ten Mal statt. Mit über 40 Autor*innen und 17 Buch­hand­lun­gen und Ver­la­gen ist das Pro­gramm noch umfang- und abwechs­lungs­rei­che als im Vor­jahr.

Wei­te­re Infos gibt es hier»

Work in Progress: Im Steinbruch der Literatur

In der Rei­he ›work in pro­gress‹, die das Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor in Koope­ra­ti­on mit der Stadt­bi­blio­thek 2007 ins Leben geru­fen hat, gab es 2009 unter dem Titel ›Im Stein­bruch der Lite­ra­tur‹ monat­lich eine Ver­an­stal­tung in der Kri­mi­bi­blio­thek, in der jeweils ein oder zwei Bre­mer Autoren gemein­sam mit dem Publi­kum eine all­ge­mein bekann­te Geschich­te – sei es Mythos, Mär­chen oder klas­si­scher Text – vari­ier­ten, aktua­li­sier­ten oder kor­ri­gier­ten.
Dem Publi­kum bot sich ›Im Stein­bruch der Lite­ra­tur‹ die Gele­gen­heit, aktiv an der Ver­än­de­rung eines Klas­si­kers teil­zu­ha­ben sowie den Ent­ste­hungs­pro­zess eines Stof­fes von der Skiz­ze bis zur End­ver­si­on mit­zu­er­le­ben.

Die Tandem-Lesereihe ›wort:injektion‹

Mit der Lese­rei­he ›wort:injektion‹ expor­tier­te das Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor jun­ge Lite­ra­tur nach Ber­lin und hol­te gleich­zei­tig jun­ge Lite­ra­tur aus der Haupt­stadt nach Bre­men. Das Kon­zept von ›wort:injektion‹ blieb bewusst offen für unter­schied­li­che Arten des lite­ra­ri­schen Schaf­fens und der Prä­sen­ta­ti­on. Im Vor­der­grund stan­den das Inter­es­se am künst­le­ri­schen Aus­tausch und die gegen­sei­ti­ge Befruch­tung der Lite­ra­tur­sze­nen. Über­ge­ord­ne­tes Ziel war eine städ­te­über­grei­fen­de Ver­net­zung von Autor*innen, Veranstalter*innen, Lese­büh­nen und Publi­kum. Pro Tan­dem fan­den zwei gemein­sa­me Lesun­gen statt, eine in der Medi­en­coop Bre­men und eine in der Let­tré­ta­ge, dem jun­gen Lite­ra­tur­haus in Ber­lin-Kreuz­berg.
Im Juni 2011 star­te­te die Lese­rei­he mit Imke Mül­ler-Hell­mann (Bre­men) und Mar­tin Spieß (Ber­lin). 2012 bil­de­ten Tom Bre­se­mann (Ber­lin) und Artur Becker (Bremen/Verden) das Tan­dem.
Die Wort:injektion 2012 wur­de von der Robert Bosch Stif­tung geför­dert, Koope­ra­ti­ons­part­ner war die Bre­mer Lan­des­ver­tre­tung in Ber­lin.

Vorsaison

Mit der Lese­rei­he ›Vor­sai­son‹ för­der­te das Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor in den Jah­ren 2006 bis 2012 in Koope­ra­ti­on mit dem Ver­ein ›work­shop lite­ra­tur‹ jun­ge Bre­mer Autor*innen und beglei­te­te sie pro­fes­sio­nell auf dem Weg in die Öffent­lich­keit. Nach­wuchs­schrei­ben­de stell­ten drei- bis vier­mal jähr­lich ihre Tex­te im Café Ambi­en­te vor. Zusätz­lich zu der Abend­ver­an­stal­tung bot ein vor­an­ge­gan­ge­ner kos­ten­lo­ser Zwei-Tage-Work­shop den jun­gen Autorin­nen und Autoren die Mög­lich­keit, an ihren Tex­ten und ihrer Lese­per­for­mance zu fei­len.
Die Autorin Jani­ne Lancker beglei­te­te die ›Vor­sai­son‹. Die Lese­rei­he rich­te­te sich an jun­ge Autorin­nen und Autoren die in der Regel das Alter von 30 Jah­ren noch nicht über­schrit­ten hat­ten. Als Tex­te kamen Kurz­ge­schich­ten, Gedich­te, Aus­zü­ge län­ge­rer Arbei­ten sowie expe­ri­men­tel­le Pro­sa in Fra­ge.

Liste aller Preisträger*innen des Bremer Autorenstipendiums

2018: Hel­ge Hom­mers & Jörg Kasi­mir

2017: Mar­ti­na Rapp & Hans-Her­mann Mahn­ken

2016: Sabi­ne Breit­bach & Bet­ti­na Beut­ler-Prahm

2015: Katha­ri­na Mevis­sen & Gia­na Lan­ge

2014: Phil­ipp Böhm & Ben­ja­min Tiet­jen

2013: Nico­le­ta Crai­ta Ten’o & Bet­ty Kolod­zy

2012: Rena­te Ulle­rich & Jan­ko Mark­lein

2011: Corin­na Ger­hards & Fabi­an Hisch­mann

2010: Chris­ti­na Böhm & Tors­ten Wohl­le­ben

2009: Anto­nia Bont­sche­va-Sodemann & Niko­las Hop­pe

2008: Imke Mül­ler-Hell­mann & Ronald Fri­cke-Rich­ter

2007: Frau­ke Röhrs & Iris Anna Otto

2006: Ulri­ke Klei­nert & Peter Holz

2005: Nali­ni Bhat & Mar­tin Brink­mann

2004: Tim Scho­ma­cker & Andre­as Calic

2003: nicht ver­ge­ben

2002: Sabi­ne Schiff­ner & Kirs­ten Steppat

2001: Nora Bossong & Eli­sa­beth Gän­ger

2000: Mar­lis Thiel & Colin Bött­ger

1999: Vera Kis­sel & Malin Schwer­dtfe­ger

1998: Ange­li­ka Sinn & Peter König

1997: Artur Becker & Will Gmeh­ling

1996: Hei­de­lo­re Klu­ge & Ria Neu­mann

1995: Kat­rin Aumann & Cor­ne­lia Kurth

1994: Uli Lehn­hof & Andre­as Klee & Julia Schöb

1993: Kurt Dra­wert & Nicho­las Hau­se

1992: Peter Abrom­eit & Dierk Roh­den­burg

1991: Gott­hard Kup­pel & Tho­mas Vanes­ta

1990: Jür­gen Dier­king & Johann P. Tam­men

1989: Anna Dross & Elvi­ra Noa*

1987: Inge Back­haus & Anto­nia Lou­ka­k­ou

1985: Libu­se Moni­ko­vá & Gerald Sam­met

1983: Axel Sve­h­la & Uwe Herkt

1981: Elfi Har­ten­stein &Ursel Haber­mann

1979: Peter Kuh­wei­de & Urs Leder­ger­ber & Ger­hard Ochs

*zwi­schen 1979 & 1989 nur alle 2 Jah­re ver­ge­ben

Aus­zü­ge der Gewin­ner­tex­te der ver­gan­ge­nen Jah­re fin­den Sie hier»

stadt. land. text. — 10 Kulturregionen im Blick

Aus­schrei­bung eines Pro­jekt­sti­pen­di­ums
Das Minis­te­ri­um für Kul­tur und Wis­sen­schaft und die 10 Kul­tur­re­gio­nen des  Lan­des Nord­rhein-West­fa­len laden deutsch­spra­chi­ge Autorin­nen und  Autoren ein, sich im Rah­men des Resi­denz­pro­jekts stadt.land.text NRW  2020 als Regionsschreiber*in zu bewer­ben.

Pro­jekt­be­schrei­bung
Nach dem erfolg­rei­chen Start von stadt.land.text NRW in 2017 soll das Resi­denz­pro­gramm für Textkünstler*innen jeder Ton­art zukünf­tig bien­nal fort­ge­setzt wer­den. 2020 liegt die Pro­gramm­lei­tung bei der Kul­tur­re­gi­on  Nie­der­rhein. In Anleh­nung an die mit­tel­al­ter­li­che Posi­ti­on des Stadt­schrei­bers als amt­li­cher Pro­to­koll­füh­rer sol­len die 10 Regionsschreiber*innen über einen Zeit­raum von 4 Mona­ten in einer der 10
Kul­tur­re­gio­nen NRWs – Aachen, Ber­gi­sches Land, Hell­weg, Müns­ter­land, Nie­der­rhein, Ost­west­fa­len-Lip­pe, Ruhr­ge­biet, Rhein­schie­ne, Sauer­land und Süd­west­fa­len – unter­wegs sein und ihre Ein­drü­cke zum All­tag der jeweils gast­ge­ben­den Kul­tur­re­gi­on in einem Blog, ggf. Pod­cast, bei Lesun­gen und ande­ren, spar­ten­über­grei­fen­den Ver­an­stal­tun­gen an ver­schie­de­nen Orten der Kul­tur­re­gio­nen prä­sen­tie­ren.

Das Pro­jekt­sti­pen­di­um (Werk­ver­trag) wird ver­ge­ben, damit die  Schreiber*innen ihre Gast­ge­ber­re­gi­on mit lite­ra­ri­schen Mit­teln erfor­schen (inkl. illus­trie­ren­dem Foto‑, Audio- und/oder Video­ma­te­ri­al) und in einen Dia­log mit der Öffent­lich­keit tre­ten.
Der Fokus des Pro­jekts liegt dabei nicht nur auf den urba­nen Zen­tren. Viel­mehr ist die Erkun­dung der länd­lich gepräg­ten Gegen­den aus­drück­lich erwünscht.

Moda­li­tä­ten
Die Resi­den­zen fin­den vom 01.03.2020 bis 30.06.2020 statt. Es wird erwar­tet, dass der/die Schreiber*in die Resi­denz­zeit in der zuge­teil­ten Regi­on ver­bringt. Die Resi­denz­or­te kön­nen sowohl im länd­li­chen als auch im städ­ti­schen Raum lie­gen. Die 10 Kul­tur­re­gio­nen ver­ge­ben jeweils ein monat­li­ches Hono­rar in Höhe von 1.800 Euro (zzgl. 7 % Mwst. und KSK-Abga­ben) für die Dau­er des Arbeits­auf­ent­halts und finan­zie­ren für die­sen Zeit­raum eine Woh­nung, einen Arbeits­platz und Fahrt­kos­ten.
Der/die Schreiber*in wird von den Pro­jekt­part­nern und (in Abstim­mung) von der zen­tra­len Pro­jekt­ko­or­di­na­ti­on unter­stützt.
Die Aus­wahl der wäh­rend der Resi­denz behan­del­ten The­men unter­liegt der künst­le­ri­schen Frei­heit der Autorin­nen und Autoren. Nach den ers­ten 6 Resi­denz­wo­chen mit orga­ni­sier­ten Rund­rei­sen und Kon­tak­ten in der gast­ge­ben­den Regi­on fin­det ein ers­tes Begeg­nungs­wo­chen­en­de statt, an dem die Schreiber*innen „ihre“ Regi­on vor­stel­len und sich unter­ein­an­der ken­nen­ler­nen kön­nen.
Danach sind gemein­sa­me Aus­flü­ge und Aktio­nen an Naht­stel­len der Kul­tur­re­gio­nen vor­ge­se­hen. Zudem orga­ni­sie­ren die zustän­di­gen Koor­di­nie­rungs­bü­ros Lesun­gen in der jewei­li­gen Gast­re­gi­on. Fahrt‑, Über­nach­tungs- und Ver­pfle­gungs­kos­ten für die zen­tra­len Ver­an­stal­tun­gen wer­den über­nom­men.
Die Resi­denz­zeit endet mit einer öffent­li­chen Abschluss­ver­an­stal­tung in der Lan­des­haupt­stadt, zu der auch die Sti­pen­dia­tin­nen und Sti­pen­dia­ten der Vor­jah­re ein­ge­la­den sind. Die Arbeits­er­geb­nis­se erschei­nen ab Herbst 2020 in der zwei­ten Auf­la­ge des NRW-Lese­buchs stadt.land.text NRW 2020.

Bewer­bung
Bewer­ben kön­nen sich Autorin­nen und Autoren aller Gat­tun­gen mit einem gene­rel­len Inter­es­se an künst­le­ri­scher For­schung. Sie soll­ten mög­lichst auf eine eigen­stän­di­ge Buch­pu­bli­ka­ti­on oder auf regel­mä­ßi­ge Ver­öf­fent­li­chun­gen in Antho­lo­gi­en, Zeit­schrif­ten oder Digi­tal­me­di­en ver­wei­sen kön­nen. Erwünscht ist fer­ner eine Offen­heit für expe­ri­men­tel­le
Ver­mitt­lungs­for­men.
Die Ver­ga­be der 10 Werk­ver­trä­ge für die Regionsschreiber*innen erfolgt unab­hän­gig von Alter, Wohn­sitz oder Staats­an­ge­hö­rig­keit. Grund­le­gen­de Kennt­nis­se der deut­schen Spra­che sind jedoch Vor­aus­set­zung. Die Aus­wahl und die Zutei­lung der Residenzschreiber*innen auf die jewei­li­ge Kul­tur­re­gi­on erfolgt durch eine unab­hän­gi­ge Jury.
Bewer­bun­gen sind aus­schließ­lich in digi­ta­ler Form und mit den fol­gen­den Unter­la­gen an die zen­tra­le Pro­jekt­ko­or­di­na­ti­on zu rich­ten:
— Text­pro­ben als PDF-Datei (max. 10 Norm­sei­ten, 1500 Zei­chen pro Sei­te)
— Aus­ge­füll­tes PDF-For­mu­lar
— Lebens­lauf und Biblio­gra­fie
— Beschrei­bung einer kon­kre­ten Idee zur Umset­zung des Pro­jekts
— Benen­nung von 2 bevor­zug­ten Kul­tur­re­gio­nen mit einer kur­zen Begrün­dung
(Die­se Anga­be ist nicht bin­dend für die Jury bei der Ver­tei­lung der Sti­pen­di­ums­plät­ze in den teil­neh­men­den Regio­nen.)

Bewer­bungs­frist: 15.10.2019
Aus­kunft und Bewer­bung (aus­schließ­lich als E‑Mail):
Kul­tur­raum Nie­der­rhein e. V.
Pro­jekt­ko­or­di­na­ti­on stadt.land.text NRW 2020
Marc Franz
Tho­mas­stra­ße 20
47906 Kem­pen
marc.franz@kulturraum-niederrhein.de
www.stadt-land-text.de

Geför­dert durch:

  • Minis­te­ri­um für Kul­tur und Wis­sen­schaft des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len
  • Regio­na­le Kul­tur­po­li­tik — NRW

Stil — Figur — Plot — Das Spannungsfeld des Erzählens

Foto: Blaise Bougois
Foto: Blai­se Bou­go­is

Jede Geschich­te hat einen indi­vi­du­el­len Stil, eine Hand­lung und ein Figu­ren­en­sem­ble. Die­se Ele­men­te wir­ken auf­ein­an­der, bedin­gen sich gegen­sei­tig und machen im Wesent­li­chen aus, was uns an einer Erzäh­lung fes­selt. Doch ver­ste­he ich die­se Wech­sel­wir­kun­gen? Was kann ich tun, um die ein­zel­nen Ele­men­te aus­zu­ar­bei­ten und zu schär­fen?

In die­sem Wochen­end­se­mi­nar schau­en wir uns Metho­den an, die hel­fen, die­se ein­zel­nen Aspek­te zu erfas­sen und tie­fer zu durch­drin­gen. Von den Grund­la­gen der Figu­ren­ge­stal­tung, über den Arche­plot bis zur außer­ge­wöhn­li­chen Spra­che gibt es Werk­zeu­ge, um ein Buch­pro­jekt oder eine Geschich­te in den Griff zu bekom­men und ihr mehr Tie­fe zu ver­lei­hen. Wir reden bei Bedarf auch über Chan­cen im Buch­markt und die Bedin­gun­gen, die ein Manu­skript und Expo­sé erfül­len muss, um einen Ver­lag oder eine Agen­tur zu begeis­tern.

Ter­min: 9. und 10. Novem­ber 2019, 10–17 und 10–15 Uhr

Der Work­shop wird orga­ni­siert durch das Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor und ist für Mit­glie­der des Ver­eins kos­ten­los. Ande­re Bremer*innen zah­len 25,- Euro Unkos­ten­pau­scha­le.

Maxi­mal 10 Teilnehmer*innen

Mei­ke Dan­nen­berg , geb. 1974 in Bre­men, auf­ge­wach­sen im Ham­bur­ger Schan­zen­vier­tel, stu­dier­te ange­wand­te Kul­tur­wis­sen­schaf­ten in Lüne­burg. Wäh­rend des Stu­di­ums betreu­te sie eine Lite­ra­tur­sen­dung und begann unter ande­rem Lite­ra­tur­kri­ti­ken, Rei­se­re­por­ta­gen, Restau­rant­be­spre­chun­gen und zahl­rei­che Lie­bes­ge­schich­ten zu ver­öf­fent­li­chen. 2010 wur­de sie Redak­teu­rin des BÜCHER­ma­ga­zins und dort auch ver­ant­wort­lich für die Spar­te Kri­mi. Sie betreu­te das Son­der­heft ›Kin­der­BÜ­CHER‹ und wur­de dafür zwei Mal für den avj-Medi­en­preis nomi­niert. Mei­ke Dan­nen­berg wohnt mit ihrer Fami­lie in Bre­men. Nach dem Erfolg ihres ers­ten Kri­mi­nal­ro­mans  Blu­men­kin­der (2016) erschien im Febru­ar 2019 zwei­te Band der Rei­he Gefähr­det  bei Ran­dom House/btb 

So 20. Januar

Nino Haratischwili Foto: Danny Merz
Nino Hara­ti­sch­wi­li
Foto: Dan­ny Merz

Nino Hara­ti­sch­wi­li: ›Die Kat­ze und der Gene­ral‹
Mode­ra­ti­on: Prof. Dr. Axel Dun­ker
Lite­ra­Tour Nord 2018/2019
Ver­an­stal­ter: Uni­ver­si­tät Bre­men, Buch­hand­lung Geist, Café Ambi­en­te und Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor
20 Uhr
Café Ambi­en­te, Oster­deich 69a
Ein­tritt 8,- € / erm. 6,- €, Kar­ten­vor­be­stel­lung: 0421–327173 (Buch­hand­lung Geist)
www.literatournord.de
Die Lesung ist bereits aus­ver­kauft. Mit­glie­der des Lite­ra­tur­kon­tors, die ihre  Mög­lich­keit des frei­en Ein­tritts nut­zen möch­ten, mögen bit­te 20 — 30 Minu­ten vor Beginn der Lesung ins Ambi­en­te kom­men, da es sonst kei­ne Sitz­platz­ga­ran­tie gibt (bit­te unbe­dingt an den Mit­glieds­aus­weis den­ken!).

Do 24. Januar 2019

Das Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor prä­sen­tiert:
›Digi­tal ist bes­ser?!‹

Offe­ne Büh­ne mit Tex­ten zum The­ma Digi­ta­li­sie­rung
Mode­ra­ti­on: Jens Laloire
Musik: DJ Smigg
43. Lite­ra­ri­sche Woche Bre­men
In Koope­ra­ti­on mit der Rudolf-Alex­an­der-Schrö­der-Stif­tung und dem Kul­tur­zen­trum Kuko­on
20.30 Uhr, Kul­tur­zen­trum Kuko­on, Bun­ten­tor­stein­weg 29
Anmel­dun­gen zur Offe­nen Büh­ne am Abend der Ver­an­stal­tung zwi­schen 19.45 und 20.15 Uhr
Fra­gen zur Ver­an­stal­tung bit­te an: jens.laloire@literaturkontor-bremen.de

„Do 24. Janu­ar 2019“ wei­ter­le­sen

Di 29. Januar 2019

Will Gmehling Foto: privat
Will Gmeh­ling
Foto: pri­vat

Will Gmeh­ling: ›Chlod­wig‹
Bre­mer Buch­Pre­mie­re — eine gemein­sa­me Ver­an­stal­tungs­rei­he von Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor und Stadt­bi­blio­thek Bre­men
10 Uhr
Zen­tral­bi­blio­thek, Kri­mi­bi­blio­thek , Am Wall 201

So 3. Februar

Ste­ven Uhly
Foto: Mathi­as Bothor

Ste­ven Uhly: ›Den blin­den Göt­tern‹
Mode­ra­ti­on: Prof. Dr. Axel Dun­ker
Lite­ra­Tour Nord 2018/2019
Ver­an­stal­ter: Uni­ver­si­tät Bre­men, Buch­hand­lung Geist, Café Ambi­en­te und Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor
20 Uhr
Café Ambi­en­te, Oster­deich 69a
Ein­tritt 8,- € / erm. 6,- €, Kar­ten­vor­be­stel­lung:
0421–327173 (Buch­hand­lung Geist)
www.literatournord.de

Di 5. Februar

Aga­tha van Wysn
Foto: pri­vat

Aga­tha von Wysn: ›Kein Erbe ohne Tod‹
Ein­füh­rung: Jens-Ulrich Davids
Bre­mer Buch­Pre­mie­re — eine gemein­sa­me Ver­an­stal­tungs­rei­he

von Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor und Stadt­bi­blio­thek Bre­men
19 Uhr
Buch­hand­lung Leu­wer, Am Wall 171

Di 19. Februar 2019

Mei­ke Dan­nen­berg
Foto: Lin­da Heyat

Mei­ke Dan­nen­berg: ›Gefähr­det‹
Ein­füh­rung: Lore Klei­nert
Bre­mer Buch­Pre­mie­re — eine gemein­sa­me Ver­an­stal­tungs­rei­he
von Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor und Stadt­bi­blio­thek Bre­men
18 Uhr
Zen­tral­bi­blio­thek, Kri­mi­bi­blio­thek, Am Wall 201

Do 21. Februar 2019

Big­gi Rist, Pseud­onym: Johan­na von Wild
Foto: pri­vat

Big­gi Rist: ›Die Erleuch­tung der Welt‹
Ein­füh­rung: Anne Stau­bitz
Bre­mer Buch­Pre­mie­re — eine gemein­sa­me Ver­an­stal­tungs­rei­he von Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor und Stadt­bi­blio­thek Bre­men
19 Uhr
Buch­hand­lung Leu­wer, Am Wall 171

Mi 6. März 2019

Rosa Luxemburg
Rosa Luxem­burg

ROSA!‹
Zum 100. Todes­ta­ges von Rosa Luxem­burg
Lesung und Musik mit Johan­na Brod­beck, Mar­ti­na Burandt, Eli­sa­beth Frey und Ursu­la Picke­ner
Im Rah­men des Inter­na­tio­na­len Frau­en­ta­ges
In Koope­ra­ti­on mit dem Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor
19 Uhr
Vil­la Spon­te, Oster­deich 59 B

Do 7. März 2019

Thomas Ehrsam, Foto: privat
Tho­mas Ehr­sam, Foto: pri­vat

Thedel von Wallmoden, Foto: Wallstein-Verlag
The­del von Wall­mo­den, Foto: Wall­stein-Ver­lag

Frie­do Lam­pe: Brie­fe und Zeug­nis­se‹
Gespräch mit dem Her­aus­ge­ber Tho­mas Ehr­sam
Ein­füh­rung: The­del von Wall­mo­den
Bre­mer Buch­Pre­mie­re — eine gemein­sa­me Ver­an­stal­tungs­rei­he
von Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor und Stadt­bi­blio­thek Bre­men

 

In Koope­ra­ti­on mit der Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten und der Lite­ra­tur Mainz
19.30 Uhr
Buch­hand­lung Storm, Lan­gen­stra­ße 11

„Do 7. März 2019“ wei­ter­le­sen

Di 12. März 2019

Monika Bannas, Foto: privat
Moni­ka Ban­nas, Foto: Rita Weg­ner

Moni­ka Ban­nas: ›Der Stadt­schnüff­ler. Aus dem Leben eines Hun­des‹
Bre­mer Buch­Pre­mie­re — eine gemein­sa­me Ver­an­stal­tungs­rei­he von Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor und Stadt­bi­blio­thek Bre­men
In Koope­ra­ti­on mit der Edi­ti­on Fal­ken­berg
19 Uhr
Buch­hand­lung Leu­wer, Am Wall 171

Do 14. März 2019

Liliane Skalecki, Foto: privat
Lilia­ne Skal­e­cki, Foto: pri­vat

Lilia­ne Skal­e­cki: ›Die Rich­te­rin und die tote Archäo­lo­gin‹
Ein­füh­rung: Dr. Maga­li Traut­mann
Bre­mer Buch­Pre­mie­re — eine gemein­sa­me Ver­an­stal­tungs­rei­he von Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor und Stadt­bi­blio­thek Bre­men
19 Uhr
Buch­hand­lung Leu­wer, Am Wall 171

Fr 15. März 2019

Karsten Redmann, Foto: privat
Kars­ten Red­mann, Foto: pri­vat

Kars­ten Red­mann: ›An einem die­ser Tage‹
Ein­füh­rung: Kili­an Schrei­er
Bre­mer Buch­Pre­mie­re — eine gemein­sa­me Ver­an­stal­tungs­rei­he von Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor und Stadt­bi­blio­thek Bre­men
20 Uhr
Buch­hand­lung Bun­ten­tor, Bun­ten­tor­stein­weg 107

Do 21. März 2019

Marlis Thiel, Foto: privat
Mar­lis Thiel, Foto: pri­vat

Inge Buck, Foto: Julia Baier
Inge Buck, Foto: Julia Bai­er

Noch ist Raum für ein Gedicht‹
Lesung zum Welt­tag der Poe­sie
Mit Tex­ten von Rose Aus­län­der, Inge­borg Bach­mann,
Gott­fried Benn, Charles Bau­de­lai­re
Vor­ge­tra­gen von Inge Buck und Mar­lis Thiel
Musik: Bet­ti­na Schal­ler-Egg­stein
19 Uhr
Buch­hand­lung Leu­wer, Am Wall 171

Di 26. März 2019

Inge Buck, Foto: Julia Baier
Inge Buck, Foto: Julia Bai­er

Hartwig Struckmeyer, Foto: privat
Hart­wig Struck­mey­er, Foto: pri­vat

Die Stadt Prag — in Brie­fen, Gedich­ten und Pro­sa­tex­ten‹
Es lesen Inge Buck und Hart­wig Struck­mey­er
Musik: Hel­ga Blo­me (Vio­li­ne)
In Koope­ra­ti­on mit dem Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor, dem Sujet Ver­lag, dem Donat Ver­lag und der Buch­hand­lung Franz Leu­wer
19 Uhr
Buch­hand­lung Leu­wer, Am Wall 171

Do 28. März 2019

Detlef Michelers, Foto: Knopp
Det­lef Michelers, Foto: Knopp

Micha­el Augus­tin und Wal­ter Weber, Foto: pri­vat

Der Radio­künst­ler‹
Ein Abend mit Det­lef Michelers
Eben­falls mit Ange­la Piplak vom Geschichts­kon­tor
Mode­ra­ti­on: Micha­el Augus­tin und Wal­ter Weber
In Koope­ra­ti­on mit dem Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor und dem Geschichts­kon­tor im Kul­tur­haus Wal­le
19 Uhr, Bre­mer Pres­se-Club, Schnoor 27/28

„Do 28. März 2019“ wei­ter­le­sen

Mi 3. April 2019

Betty Kolodzy, Foto: Kerstin Rolfes
Bet­ty Kolod­zy, Foto: Kers­tin Rol­fes

Ladengeschäft ›Wedderbruuk‹
Laden­ge­schäft ›Wed­der­bru­uk‹

Heimat:Sprache‹
Lesung der Teil­neh­men­den des Kur­ses ›Krea­ti­ves Schrei­ben‹ im Win­ter­se­mes­ter 2018/19 an der Uni­ver­si­tät Bre­men
Mit Yvon­ne Janetz­ke, Wencke Kum­ke, Nadi­ne Law­niczak, Fabi­an Pie­per, Ste­pha­nie Pundt und Ali­na Zim­mer­mann
Lei­tung: Bet­ty Kolod­zy
Ver­an­stal­ter: Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor
17 Uhr
WEDDERBRUUK, Am Schwar­zen Meer 10

„Mi 3. April 2019“ wei­ter­le­sen

Mi 3. April 2019

Hartmut Arras, Foto: privat
Hart­mut Arras, Foto: pri­vat

Hart­mut E. Arras:
›Vom Frei­schär­ler zum Pro­pa­gan­dis­ten des Natio­nal­so­zia­lis­mus – Mein Vater Erwin Arras (1905–1942)‹

Begrü­ßung und Ein­füh­rung: Hel­mut Donat
Bre­mer Buch­Pre­mie­re — eine gemein­sa­me Ver­an­stal­tungs­rei­he von Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor und Stadt­bi­blio­thek Bre­men
In Koope­ra­ti­on mit dem Netz­werk Zukunfts­ge­stal­tung und see­li­sche Gesun­dung Bre­men sowie dem Donat Ver­lag
18 Uhr
Zen­tral­bi­blio­thek, Wall-Saal, Am Wall 201

Do 25. April 2019

›Schla­fen­de Hun­de VI
Poli­ti­sche Lyrik von und mit Mar­ti­na Burandt, Ulri­ke Marie Hil­le, Rudolph Bau­er, Inge Buck und Ursu­la Picke­ner
Musik: Die­ter Wei­sche (Japa­ni­sche Flö­te)
Bre­mer Buch­Pre­mie­re — eine gemein­sa­me Ver­an­stal­tungs­rei­he von Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor und Stadt­bi­blio­thek Bre­men
19 Uhr
Vil­la Ichon, Goe­the­platz 4

Do 2. Mai

Monika Dietrich-Lüders, Foto: privat
Moni­ka Diet­rich-Lüders, Foto: pri­vat

Moni­ka Diet­rich-Lüders:
›Ella und Max… und die sin­gen­den Schmet­ter­lin­ge‹

Bre­mer Buch­Pre­mie­re — eine gemein­sa­me Ver­an­stal­tungs­rei­he von Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor und Stadt­bi­blio­thek Bre­men
In Koope­ra­ti­on mit dem Sujet Ver­lag
19 Uhr
Buch­hand­lung Leu­wer, Am Wall 171

Di 7. Mai

Clau­dia Kop­pert: ›Im Vogel­gar­ten‹
Erzäh­lun­gen, mit Illus­tra­tio­nen von Vio­la Kon­rad und
Til­man Kop­pert
Ein­füh­rung: Inge Buck
Musik: Bri­git­te Bor­chers
Bre­mer Buch­Pre­mie­re — eine gemein­sa­me Ver­an­stal­tungs­rei­he von Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor und Stadt­bi­blio­thek Bre­men
19 Uhr
Buch­hand­lung Leu­wer, Am Wall 171

Mi 8. Mai

Béatri­ce Hecht-El Mins­ha­wi:
›Adieu — ein lan­ges Gespräch‹

Bre­mer Buch­Pre­mie­re — eine gemein­sa­me Ver­an­stal­tungs­rei­he von Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor und Stadt­bi­blio­thek Bre­men
19 Uhr
Georg-Büch­ner-Buch­hand­lung, Vor dem Stein­tor 58

Mi 8. Mai 2019

›Geschich­te schrei­ben, Bio­gra­phie schrei­ben -
Die vie­len Wel­ten von H.G. Adler‹

Eine deutsch-eng­li­sche Lesung mit Peter Fil­kins
Mode­ra­ti­on: Axel Dun­ker
In Koope­ra­ti­on mit dem Insti­tut für kul­tur­wis­sen­schaft­li­che Deutsch­land­stu­di­en an der Uni­ver­si­tät Bre­men
19.30 Uhr
Vil­la Ichon, Goe­the­platz 4

„Mi 8. Mai 2019“ wei­ter­le­sen

Bremer Autorenstipendium 2019 ausgeschrieben

Zur För­de­rung des lite­ra­ri­schen Nach­wuch­ses ver­gibt der Sena­tor für Kul­tur  auch im Jahr 2019 zwei Sti­pen­di­en zu je 2500,- Euro an Schrift­stel­le­rin­nen und Schrift­stel­ler, die ihren Wohn­sitz in Bremen/Bremerhaven oder dem angren­zen­den Umland haben. Die Orga­ni­sa­ti­on liegt erneut beim Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor.

Die Sti­pen­di­en sol­len dazu die­nen, bereits begon­ne­ne deutsch­spra­chi­ge lite­ra­ri­sche Arbei­ten fer­tig­zu­stel­len und Autorin­nen und Autoren zu för­dern, deren Arbeit eine lite­ra­ri­sche Befä­hi­gung erken­nen lässt.

Wei­te­re Infos gibt es hier»

MiniLit Nr. 1 und 4 erscheinen in zweiter Auflage

Wie­der da! Da die ers­te und die vier­te Aus­ga­be (jeweils 1000 Stück) unse­rer Mini­Lit-Rei­he bereits seit län­ge­rer Zeit ver­grif­fen waren, haben wir eine zwei­te Auf­la­ge (jeweils 500 Stück) dru­cken las­sen. Jetzt sind die Hef­te also wie­der im Lite­ra­tur­kon­tor erhält­lich.

Heft 1 mit Tex­ten von Lau­ra Beck & Lau­ra Mül­ler-Hen­nig und Heft 4 mit Tex­ten von Imke Mül­ler-Hell­mann & Jörn Gre­be. Wie immer sind die Hef­te gra­tis zu haben.

In Kür­ze erscheint zudem unser elf­tes Heft mit zwei wei­te­ren Tex­ten aus der jun­gen Bre­mer Schreib­sze­ne!

Das Bremer Literaturkontor zu Gast auf der Breminale

Foto: privat
Foto: pri­vat

Gianna Lange. Foto: Franziska Evers
Foto: Fran­zis­ka Evers

Unter dem Dach von Stadt­kul­tur prä­sen­tiert sich das Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor gemein­sam mit ande­ren Kul­tur­ein­rich­tun­gen auf der Bre­mi­na­le 2019. Zum gemein­sa­men Pro­gramm der ver­tre­te­nen Ein­rich­tun­gen steu­ert das Lite­ra­tur­kon­tor am Sams­tag zwei Kurz­le­sun­gen sowie am Sonn­tag einen Schreib­work­shop für Kin­der und Jugend­li­che ab 10 Jah­ren bei.

Wei­te­re Infos gibt es hier»

Stipendien für Bremer Prosa-Werkstatt 2019 vergeben

Sechs Autorin­nen und Autoren von der Jury aus­ge­wählt

Mit­te Febru­ar 2019 hat das Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor sechs Sti­pen­di­en für die Bre­mer Pro­sa­werk­statt beim Ber­li­ner Schrift­stel­ler Micha­el Wil­den­hain aus­ge­schrie­ben. Anhand der von den Bewerber*innen ein­ge­reich­ten Tex­te hat die Jury – bestehend aus Jani­ne Lancker (Autorin), Dr. Jens-Ulrich Davids (Autor & Vor­stand Lite­ra­tur­kon­tor) und Micha­el Wil­den­hain – fol­gen­de Teilnehmer*innen für die Pro­sa-Werk­statt 2019 aus­ge­wählt:

„Sti­pen­di­en für Bre­mer Pro­sa-Werk­statt 2019 ver­ge­ben“ wei­ter­le­sen

MiniLit zu Gast auf dem Zine-Festival

Vom 14. — 16. Juni war das Lite­ra­tur­kon­tor mit sei­ner Mini­Lit-Rei­he zu Gast auf dem zwei­ten Bre­mer Zine-Fes­ti­val im Güter­bahn­hof, das von Kul­tur­netz e.V. und der Hoch­schu­le für Küns­te Bre­men orga­ni­siert wur­de. Das kom­plet­te Wochen­en­de über war das Lite­ra­tur­kon­tor bei dem Fes­ti­val mit einem eige­nen Stand vor Ort und hat dort alle Hef­te vor­ge­stellt und zum kos­ten­lo­sen Mit­neh­men aus­ge­legt. Dar­über hin­aus gab es im Rah­men des Fes­ti­vals drei Lesun­gen mit jeweils zwei Autorin­nen, die bereits Tex­te in der Mini­Lit-Rei­he ver­öf­fent­licht haben.
Am Frei­tag­nach­mit­tag ging es los mit den Lesun­gen von Lau­ra Mül­ler-Hen­nig und Madi­ta Krüg­ler, die unter strah­lend blau­em Him­mel auf der Büh­ne vor dem Tor 40 jeweils eine gute Vier­tel­stun­de für knapp 20 inter­es­sier­te Zuhörer*innen gele­sen haben. Einen Tag spä­ter, am Sams­tag, wur­den die Lesun­gen drin­nen in der Hal­le fort­ge­setzt. Wäh­rend um sie her­um der wuse­li­ge Mes­se­tru­bel an den vie­len ver­schie­de­nen Stän­den wei­ter­ging, lasen Lena Mare­en Bruns und Lui Kohl­mann Tex­te aus der Mini­Lit-Rei­he. Den Schluss­punkt setz­ten Jani­ne Lancker und Gian­na Lan­ge am Sonn­tag­nach­mit­tag wie­der auf der klei­nen Open­air-Büh­ne vor 20 bis 25 Zuhörer*innen im Hof des Güter­bahn­hofs. Kurz dar­auf ging auch das zwei­te Zine-Fes­ti­val zu Ende. Es war schön, dabei zu sein. Dan­ke an alle, die das Fes­ti­val auf die Bei­ne gestellt haben.


Wei­te­re Infos zum Fes­ti­val

Bremer Prosa-Werkstatt 2019‹

Michael Wildenhain, Foto: Murat Marijan
Micha­el Wil­den­hain, Foto: Murat Mari­jan

Mit dem Ber­li­ner Schrift­stel­ler Micha­el Wil­den­hain

Ein Pro­jekt des Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tors

Mit der Pro­sa-Werk­statt 2019 möch­te das Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor bis zu sechs Autorin­nen und Autoren aus Bre­men, Bre­mer­ha­ven und umzu gezielt för­dern und ihnen die Mög­lich­keit bie­ten, mit qua­li­fi­zier­ter Unter­stüt­zung an einem lite­ra­ri­schen Werk zu arbei­ten. Zudem sol­len ers­te Kon­tak­te im Lite­ra­tur­be­trieb ver­mit­telt wer­den, ins­be­son­de­re zu Lite­ra­tur­agen­tu­ren und Ver­la­gen.

Bre­mer Pro­sa-Werk­statt 2019‹“ wei­ter­le­sen

Do 9. Mai

Neal Skye & Cher­ry Los­ter:
›Das spa­ni­sche Schwert‹
Mode­ra­ti­on: Hei­ke Sonn
Bre­mer Buch­Pre­mie­re — eine gemein­sa­me Ver­an­stal­tungs­rei­he von Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor und Stadt­bi­blio­thek Bre­men
In Koope­ra­ti­on mit dem Fran­zi­us Ver­lag
19 Uhr
Buch­hand­lung Leu­wer, Am Wall 171

Do 16. Mai

Inge Buck: ›Nacht­wind‹ (Gedich­te)
Mit Car­toons von Lothar Bühr­mann
Ein­füh­rung: Hart­wig Struck­mey­er
Musik: Die­ter Wei­sche (Bam­bus­flö­te)
Bre­mer Buch­Pre­mie­re — eine gemein­sa­me Ver­an­stal­tungs­rei­he von Bre­mer Lite­ra­tur­kon­tor und Stadt­bi­blio­thek Bre­men
In Koope­ra­ti­on mit dem Sujet Ver­lag
19 Uhr
Buch­hand­lung Leu­wer, Am Wall 171