Ausschreibung zum Dresdner Lyrikpreis 2020

Der Dresd­ner Lyrik­preis wird zur För­de­rung des gegen­wär­ti­gen poe­ti­schen Schaf­fens durch den Ober­bür­ger­meis­ter der Lan­des­haupt­stadt Dres­den aus­ge­lobt und alle zwei Jah­re ver­ge­ben. Im Novem­ber 2020 wird der mit 5.000 Euro dotier­te Preis zum drei­zehn­ten Mal ver­lie­hen.

Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber, die in Euro­pa leben und in deut­scher oder tsche­chi­scher Spra­che schrei­ben, kön­nen von Ver­la­gen, Her­aus­ge­bern und Redak­tio­nen von Lite­ra­tur­zeit­schrif­ten, Autoren­ver­bän­den und lite­ra­ri­schen Ver­ei­ni­gun­gen vor­ge­schla­gen wer­den. Wei­ter­hin sind Eigen­be­wer­bun­gen aus­drück­lich erwünscht! Die Bewer­be­rIn­nen müs­sen min­des­tens drei Ver­öf­fent­li­chun­gen ent­we­der in Buch­form (auch inner­halb einer Antho­lo­gie), in einer Lite­ra­tur­zeit­schrift oder bei aus­ge­wähl­ten Lite­ra­tur­platt­for­men (lyrik­li­ne, poe­ten­la­den, fix­poe­try) nach­wei­sen, die nicht älter als zwei Jah­re sein soll­ten. Aus­schließ­li­che Publi­ka­tio­nen im Eigen­ver­lag wer­den nicht akzep­tiert. Ein­sen­de­schluss für Bewer­bun­gen ist der 31. Juli 2019.

Ein­ge­reicht wer­den sol­len min­des­tens 6 und höchs­tens 10 selbst­ver­fass­te Gedich­te in sie­ben­fa­cher maschi­nen- oder com­pu­ter­ge­schrie­be­ner Aus­fer­ti­gung und eine knap­pe bio­bi­blio­gra­phi­sche Dar­stel­lung mit aktu­el­ler Anschrift. Da das zwei­stu­fi­ge Aus­wahl-ver­fah­ren anony­mi­siert ist, darf auf den Tex­ten nicht der Autoren­na­me erschei­nen. Statt­des­sen muss ein Kenn­wort auf allen Text­sei­ten sowie auf der geson­der­ten Bio­bi­blio­gra­phie ange­ge­ben wer­den.

Die Vor­ju­ry ist jeweils mit tsche­chi­schen und deutsch­spra­chi­gen Mit­glie­dern besetzt. Sie wäh­len aus den Ein­sen­dun­gen in jeweils ihrer Spra­che bis 31. Okto­ber 2019 je bis zu 5 Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten aus. Die Aus­wahl erfolgt ohne Anse­hen der Per­son, d.h. die Namen der Autorin­nen und Autoren wer­den den Juro­rIn­nen nicht bekannt gege­ben.

Anschlie­ßend wer­den die Tex­te der nomi­nier­ten Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber von renom­mier­ten lite­ra­ri­schen Über­set­ze­rin­nen und Über­set­zern in die jeweils ande­re Spra­che über­tra­gen und der eben­falls zwei­spra­chig besetz­ten Haupt­ju­ry zur Ver­fü­gung gestellt.

Im Herbst 2020 wer­den die nomi­nier­ten Autorin­nen und Autoren zu einem Lese­wett­be­werb nach Dres­den ein­ge­la­den. Dort prä­sen­tie­ren sie vor Haupt­ju­ry und Publi­kum in jeweils zehn Minu­ten Aus­zü­ge ihrer Wett­be­werbs­bei­trä­ge. Die Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber müs­sen grund­sätz­lich bereit sein, im Fal­le der Nomi­nie­rung beim Fina­le in Dres­den vor Publi­kum zu lesen und an dem drei­tä­gi­gen Rah­men­pro­gramm mit Lesun­gen, Work­shops und gemein­sa­men Akti­vi­tä­ten teil­zu­neh­men. Sämt­li­che damit ver­bun­de­nen Kos­ten wer­den vom Ver­an­stal­ter über­nom­men.

Bewer­bun­gen für den Dresd­ner Lyrik­preis sind auf dem übli­chen Post­weg (nicht per Ein­schrei­ben) bis zum 31. Juli 2019 ein­zu­rei­chen an:

Lite­ra­tur­haus Vil­la Augus­tin
Andrea O‘Brien
För­der­ver­ein für das Erich Käst­ner Museum/Dresdner Lite­ra­tur­bü­ro e.V.
Anton­stra­ße 1, 01097 Dres­den

Tel. +49 (0)351 804 50 87

 

Wich­ti­ge Hin­wei­se

Ein­sen­dun­gen per E-Mail oder Fax wer­den nicht berück­sich­tigt. Die in sie­ben­fa­cher Aus­fer­ti­gung ein­ge­reich­ten Gedich­te soll­ten in sie­ben Bün­deln (Gedicht 1 – Gedicht X) ge-klam­mert wer­den. Aus Kapa­zi­täts­grün­den kön­nen weder Ein­gangs­be­stä­ti­gun­gen ver­sen­det noch Ein­schrei­ben per Post abge­holt wer­den. Zwi­schen­be­schei­de wer­den nur an die nomi­nier­ten Bewer­be­rIn­nen erteilt. Es erfolgt kei­ne Rück­sen­dung der ein­ge­reich­ten Manu­skrip­te. Der Rechts­weg ist aus­ge­schlos­sen.

Ab 1.11.2019 wer­den die Nomi­nie­run­gen auf der Home­page www.dresdner-lyrikpreis.org ver­öf­fent­licht. Der Name der Preis­trä­ge­rin oder des Preis­trä­gers wird nach der Preis­ver­lei­hung eben­falls auf der ange­ge­be­nen Inter­net­sei­te sowie in der Pres­se bekannt gege­ben.